Venedig

Heute war Chrissi-Tag und ein langgehegter Wunsch ging in Erfüllung – ein Besuch in Venedig. Ich war in meiner Jugend schon 3x in Venedig gewesen und sah dem Besuch daher mit eher neutralen Gefühlen entgegen und machte mir mehr Sorgen das unsere Kinder in dem Gewühl von Menschen und kleinen Gassen nicht verloren gehen. „Venedig“ weiterlesen

Schwertlilien und Lindau

Nach dem Unwetter gestern und den heißen Temperaturen der letzten Tage war es heute schon fast wieder zu kalt – aber es regnete nicht. Optimale Bedingungen für einen Sightseeing-Tag in Lindau. Erst wollten wir uns im Naturpark Eriskirchen die vielen Schwertlilien anschauen – aber es waren schon sehr viele verblüht. Macht nix – es war trotzdem ein sehr schöner Spaziergang und der Philipp konnte sich mal wieder mit seinem Laufrad austoben und fahren, was das Zeug hält (oder ganz frech zusammen mit der Mama dem Papa die Zunge rausstrecken). Anschließend mußten wir natürlich mal wieder was ordentliches essen, um frisch gestärkt auf Entdeckungstour zu gehen. Zunächst liefen wir am Casino vorbei zum Hafen – sehr schön – um von dort aus das schöne Städtchen mit ganz vielen engen Gäßchen zu erkunden. Eigentlich wollten wir noch ins Minimundus (da sind bekannte Bauten in Miniaturformat zu besichtigen) – aber die hatten schon zu. Also ging es „nach Hause“ und Philipp spielte noch ein bisschen mit Elena und tobte mit ihr über den Hof und auf dem Trampolin. Er kann jetzt schon kleine Kunststücke auf dem Trampolin wie z. B auf den Popo plumsen und gleich wieder aufstehen oder die Beine in der Luft spreizen und dann wieder normal landen. Tja und morgen müssen wir schon wieder die Heimreise anreten – Schaaade!!! Ich könnte noch ein klitzekleines bißchen bleiben…

Ravensburger Spieleland


Da denkt man, das gute Wetter geht geradeso weiter – aber heute morgen war es noch richtig frisch. Unser Philipp war wieder um punkt halb 7 wach und wir leider auch…aber Gott sei Dank geht der Betrieb auf einem Bauernhof auch schon sehr früh los und so gingen Philipp und Michael erst mal in den Stall, um den ganzen Tieren guten Morgen zu sagen – vor allem nach Kälbchen Florian mußte jetzt geschaut werden. Und Michael hat Philipp so weit gebracht, daß er dem Kälbchen den Finger in den Mund gesteckt hat – was er mir dann voller Freude gleich berichtete. Nach dem Frühstück ging es dann los. Erst waren wir in einem tollen Hofladen – wo man Blumen, frisches Obst und Gemüse, Bücher, Spielsachen kaufen konnte – eigentlich wollten wir aber nur Brötchen…Im Spieleland angekommen durfte Philipp erst mal mit einem Tierkarussell fahren und mit Traktoren, die über Wiesen und Felder fuhren. Das war schon mal das erste Highlight. Dann waren wir beim Goldschürfen – aber wir hatten die ganze Zeit Angst, daß der Philipp unser gesiebtes Gold wieder ins Wasser zurückwirft – hat er aber nicht. Dann durfte er noch eine Runde mit den Kindertraktoren fahren. Dieses Mal hat es aber nicht so geklappt – und unser Philipp war stinksauer – und deswegen hat noch weniger geklappt – bis wir ihn dann lauthals schreiend in den Buggy verfrachtet haben in der Hoffnung, daß er mal ne Runde schläft – Fehlanzeige, denn er hatte mal wieder eine Rutsche entdeckt. Unter dem Versprechen, mit dem Heulen aufzuhören durfte er wieder aussteigen und spielen. Dann ging es zu den Hubschraubern, in denen man Memory spielen konnte. Bei 2 richtigen durfte man ein Stück höher fliegen. Das war lustig – auch für die Mama. Der Papa ist in der Zwischenzeit geraftet und Philipp und ich haben uns von einer Ente herumschaukeln lassen und alle meine Entchen gesungen. Als nächstes – es war inzwischen wieder brütend heiß waren wir an einem Wasserspiel – wo immer mal wieder Wasser rausgeschossen ist – glücklicherweise haben wir Philipp vorher ausgezogen – denn er war innerhalb kurzer Zeit triefend naß – aber glücklich. Dann waren wir Feuer löschen, wo der Papa sehr gefordert wurde, da man kurbeln mußte, um das Feuerwehrauto zu bewegen. Die nächste Station war Bootfahren mit Kapitän Blaubär – wir haben zwar schon gesehen, daß es am Himmel dunkel wird – aber nicht wirklich damitgerechnet, daß das Gewitter so schnell bei uns ist. Bei der letzten Station hat es tierisch angefangen zu stürmen – und die Zeit verging total langsam bis wir aussteigen konnten. Wir sind gerade noch so in das nächste Restaurant geflüchtet ohne ernsthaft naß zu werden. Dort saßen wir dann eine Weile fest und Philipp nutzte die Zeit für ein kleines Nickerchen. Da hatte er doch ein gutes timing.
Das was mir heute am meisten gefallen hat war – daß unser kleiner Charmeur heute gesagt hat: „Du bist die liebste Mama der Welt“ da schmilzt man doch dahin – oder was meint ihr?? Zu seinem Papa hat er denn auch genau das gleiche gesagt… Ein sehr schöner Tag für groß und klein geht nun zu Ende.

Abkühlung


Die laut Wetterbericht versprochene Abkühlung in der Nacht (sprich Gewitter mit erfrischenden Regen) blieb leider aus. Im Gegenteil, es wurde von Tag zu Tag immer wärmer. Nachdem wir in den letzten Tagen wirklich sehr viel unterwegs waren, stand der heute Tag gänzlich unter dem Motto Abkühlung – es ging nach Weingarten ins Freibad. Doch bevor wir nach Weingarten ins Freibad aufgebrochen sind, gab es für Philipp noch drei frisch geborene Kälbchen zu bewundern. Für ein Kälbchen durfte sich Philipp sogar einen Namen ausdenken und er mußte nicht lange überlegen, um es auf den Namen Florian, seinen „besten Tumpel“ zu taufen.
Im Schwimmbad angekommen, konnten wir noch einen schönen schattigen Platz direkt am Kinderbecken ergattern. Philipp konnten wir gerade noch die Sachen ausziehen er wäre sonst samt Hemd und Hose ins Wasser gesprungen. Ich habe gleich mal die große, ca. 1oo Meter lange Rutsche ausprobiert um festzustellen das es gar nicht rutscht. Meine Befürchtungen, dass ich zu schwer bin haben sich dann aber zum Glück nicht bestätigt. Eine Horde rutscherfahrener Kinder hat mir dann erklärt, das es an der Badehose liegt. Ich sollte am besten die Hose runter ziehen und auf dem nackten Hinter rutschen – da ginge die Post ab. Ich habe mich dann doch lieber für meinen Rücken entschieden und siehe da, es wurde richtig schnell.
Philipp hatte inzwischen schon Freundschaft mit einem Jungen geschlossen mit dem er nun fast bis zum Mittag durch Kinderbecken getobt ist. Zwischendurch hat er sich noch an einer extra „für Kinder“ ausgeschliederten Wasserrutsche eine heftige Beule an den Kopf geschlagen. Die Kurve am Schluss war einfach zu heftig. Aber schon nach kurzer Zeit war der Schmerz vergessen und Philipp tobte wieder durchs Wasser. Um 15 Uhr haben wir unseren Wasserfrosch dann aus dem Wasser gefischt. Chrissi mußte zur Kontrolle zum Ultraschall. Kaum im Auto war Philipp schon eingeschlafen und so hat Chrissi uns in Ravensburg in einem Kleintierzoo „ausgesetzt“ und wärend Philipp seelenruhig im Buggy schlief habe ich bei einem Buch ein Radler gegönnt.
Mit Louisa ist zum Glück alles in Ordnung und so konnten wir erleichtert den abschließenden Bummel durch Ravensburg genießen. Zurück auf dem Hof hat Philipp erst einmal die Kälbchen besucht wärend Chrissi ein Backblech Pizza in den Ofen schob. Nach einem üppigen Abendmahl und einer erfrischend Dusche ist Philipp friedlich eingeschlummert.

Affentanz


5000 Jahre zurück in die Vergangenheit sollte es heute gehen. Das Pfahlbauten-Museum bei Unteruhldingen hatte dieses Wochenende zu „Live Arch“ geladen. Es wurde gezeigt, wie unsere Vorfahren vor mehreren tausend Jahren ihren Tagesablauf verbrachten. Zugegeben eher ein Programmpunkt für Papa als für Philipp,aber da wir ständig auf, bzw. am Wasser waren und überall Steine lagen, war es auch kurzweilig für Philipp. Nur Chrissi (und auch ich) waren etwas angespannt. Wir mußten permanent aufpassen, dass unser Sohnemann nicht von den Holzstegen ins Wasser plumst. Für mich waren die Pfalbauten auf alle Fälle ein beeindruckendes Erlebnis.
Auf dem Rückweg zum Parkplatz haben wir noch einen Abstecher ins Reptilienhaus gemacht. Dort gab es jede Menge Schlangen, Eidechsen und sogar Vogelspinnen zu sehen. Philipp durfte sogar eine kleine Riesenschlange anfassen und sich über die Hand gleiten lassen. Interessanterweise hat ihm das riesig Spaß gemacht während er auf dem Hof um jede Kuh einen riesen Bogen macht – liegt wahrscheinlich an der Größe.
Zum Abschluss haben wir noch den Affenberg in Salem besucht. Auf dem Weg dorthin gab es noch eine Menge Störche beim klappern und fliegen zu beobachten. Im Affengehege durfte jeder eine handvoll Popcorn nehmen, um damit die Affen zu füttern. Philipp hat seine Portion lieber selber gegessen und dafür das Popcorn von Mama und Papa an die Affen verfüttert. Die Berberaffen sind schon ein recht putziger und lustiger Haufen und es machte richtig Spaß ihnen bei der Fütterung und beim Toben zuzuschauen. Philipp wäre sicher das eine oder andere Mal mit ihnen durch den Wald getollt.

Schöne Aussichten


Laut Wettervorhersage soll es heute noch einmal sonnig und ab Sonntag schwül und gewittrig werden. Aus diesem Grund wollen wir heute auf den Pfänder, dem Hausberg von Bregenz. Also Wanderschuhe und Rucksack gepackt und uns in den Wochenendverkehr Richtung Österreich gestürzt. Nach knapp einer Stunde standen wir an der Talstation der Pfänder Bergbahn. Dank Bodensee Erlebniskarte mußten wir uns nicht an der langen Schlange vor der Kasse anstellen und waren recht zügig in der Gondel, wo wir auch einen Platz direkt am Fenster bekommen haben. Philipp war völlig begeistert als die Bahn Richtung Gipfel losfuhr und recht schnell an Höhe gewann und über die Baumwipfel schwebte. Am liebsten wäre er an der Bergstation gleich wieder Richtung Tal gefahren. Wir konnten ihn dann aber doch noch überreden mit uns auszusteigen. Brütende Hitze – und das auf 1054 m in der prallen Sonne. Man kam sich wie in einem Pizzaofen vor.
Nachdem wir ausgiebig die herrliche Aussicht auf/über den Bodensee und seine Umgebung genossen hatten, haben wir uns auf den Rundweg durch das Wildgehege gemacht. Zuerst ging es mächtig bergab und Philipp hat gleich Freundschaft mit einem Murmeltier geschlossen. Dann ging es noch mächtiger bergauf und Philipp wollte auf Papas Schulter. Zum Glück kamen bald ein paar kleine Kletterfelsen und Philipp wollte wieder von den Schultern runter – gerade noch rechtzeitig vor meinem Hitzetod.
Nach dem Rundgang eroberte Philipp erst einmal den Spielplatz und da insbesondere die Rutsche und Mama und Papa konnten sich im Schatten etwas erholen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit Blick auf den Bodensee haben wir uns noch die Flugschau der angrenzenden Falknerei angeschaut bevor wir dann, zur Freude von Philipp, wieder Richtung Tal geschwebt sind. Dort haben wir Philipp gleich in den Buggy verfrachtet und keine 5 Minuten später schlief er tief und fest und wir konnten ganz gemütlich die Strandpromenade von Bregenz entlangschlendern.
An der Seebühne haben wir es uns auf den Stühlen bequem gemacht und ganz entspannt das imposante Bühnenbild bewundert bis Philipp wieder aufgewacht ist. Langsam sind wir wieder zurück zum Auto, nicht ohne unterwegs noch ausgiebig den Fischen „Hallo“ zu sagen und die Spielplätze auszuprobieren.

Viele Pferde und ein Misthaufen


Heute war nichts mit Trampolin am Morgen – dicke Wolken hingen am Himmel und es regnete. Viel Zeit wäre ohnehin nicht gewesen da wir zum sogenannten Blutritt nach Weingarten wollten. Der Bluttritt ist Europas größte Pferdeprozession die jedes Jahr am Freitag, dem Blutfreitag, nach Christi Himmelfahrt gefeiert wird. Der Blutritt findet zu Ehren der Heilig Blut Relique statt und geht bis auf das frühe Mittelalter zurück. Knapp 3000 Reiter jeder mit Zylinder, Frack und Schärpe in den Farben seiner Ortsgruppe auf den unterschiedlichsten Pferderassen begleitet von mehreren Blaskapellen ziehen durch Weingarten. Dazwischen sieht man immer mal wieder einen Pfarrer hoch zu Ross begleitet von ein paar Messdienern – natürlich ebenfalls zu Pferd oder Pony. Ein Schauspiel das auch den Nicht-Pferdebegeisterten in seinen Bann zieht.
Philipp war hin und her gerissen. Auf der einen Seite konnte er sich an den Pferden nicht satt sehen, auf der anderen Seite waren ihm die Musikkapellen viel zu laut und die Pferde doch eigentlich viel zu groß. So beschlossen wir uns noch Deutschlands größte Barockbasilika anzuschauen und am Nachmittag einen Rundgang durch Ravensburg zu unternehmen. Auf dem Weg zum Auto haben wir dann noch die Segnung von Pferd und Reiter durch den Bischof beigewohnt und unseren Segen für den restlichen Urlaub abgeholt.
In Ravensburg sind wir dann gemütlich durch die Fußgängerzone mit ihren historischen Bauten geschlendert und Philipp hat sich an einem Spielplatz müde gespielt während Mama und Papa leckeren Kuchen gegessen haben. Kurz darauf ist Philipp dann auch eingeschlafen und wir konnten den Stadtrundgang in aller Ruhe fortsetzen. Ravensburg ist wirklich ein sehr schönes Städtchen. Dann mußten wir schnellstens zurück. Philipp mußte Pippi und seit neustem geht das nur noch auf dem Misthaufen. Nach der all-abendlichen Trampolin Session haben wir noch eine Erkundungstour über den Hof gemacht. Es gibt immer wieder spannendes zu entdecken.
Gerade eben kam er – unter dem Vorwand Pipi machen zu müssen – nochmal aus seinem Bett herausgekrabbelt und fragte:“Was macht ihr hier eigentlich?“

Vatertag


Heute ist Vatertag und ich durfte tatsächlich ausschlafen. Philipp hat mir sogar Rührei mit Speck gebacken. Allerdings ist das meiste davon im Magen von meinem Sohn verschwunden, aber bekanntlich zählt ja der gute Wille.
Der allmorgendliche Rundgang durch den Kuhstall und anschließendem Trampolinhüpfen wird absofort in den Berichten nicht mehr erwähnt, sondern als bekanntes immer wiederkehrendes tägliches Ritual vorausgesetzt.
Heute war keine größere Tour geplant. Im Nachbarshof fand heute das alljährliche Anreiten für den morgigen Blutfreitag, der bekannten Pferdeprozession in Weingarten statt. Dazu trafen sich alle Reiter mit ihren Pferden aus der Umgebung zu einem Übungsritt mit anschließendem Frühschoppen, Grillen, Kaffee und Kuchen.
Philipp war von den vielen Pferden ganz begeistert und obwohl die Begeisterung mit jedem Schritt den er näher an die Pferde herantrat abnahm, fand er das ganze richtig toll. Gut gestärkt und zwei Bier später sind wir dann wieder Richtung Hofgut Fuchs aufgebrochen – Trampolin springen natürlich.
Um das Trampolin hatten sich inzwischen schon ein paar Freunde und Bekannte der Familie eingefunden und deren Kinder hüpften ausgelassen herum – für Philipp natürlich ideale Bedingungen und innerhalb kürzester Zeit ging es mächtig rund und die Zeit verging wie im Flug – zumal auch noch das Heu eingeholt wurde und es dauernd etwas zu schauen gab für groß und klein.

Wanderung zum Hirscheck


Wer die Wahl hat, hat die Qual.Von daher mußten wir uns heute entscheiden, ob wir Richtung See fahren oder in der Nähe unseres Bauernhofes bleiben. Wir entschieden uns heute für die ruhige Variante und haben eine Wanderung zu einem nahegelegenen kleinen Wildgehege mit Damm- und Muffelwild und mit Wildschweinen – vielen kleinen Frischlingen unternommen. Der Weg ist das Ziel. Schon nachdem wir das erste Tal durchwandert hatten, haben wir den ersten Spielplatz entdeckt – wo wir eine knappe Stunde verweilt haben und diverse Experimente gemacht haben. Dann haben wir gut zu Mittag gegessen – draußen im Freien, denn das Wetter war blendend heute. Wir waren schon froh, daß der größte Teil des Weges durch den Wald führte, denn in der Sonne war es brütend heiß. Auf dem Rückweg haben wir noch einen ganz tollen Spielplatz im Wald entdeckt – wo wir bzw. Micha und Philipp Spaß hatten – und ich auf einer Bank lag und mich erholte :-). Gut war es, daß wir den Buggy dabeihatten, in dem Philipp dann seinen Mittagsschlaf machen konnte. So waren wir schneller zu Hause (nach einer Extrarunde im Wald…) Zu Hause angekommen (es war schon 18 Uhr) ging es natürlich gleich wieder aufs Trampolin – aber das könnt ihr euch ja denken.Jetzt ist es 21 Uhr und er schläft immer noch nicht (und fragt „was macht ihr da draußen?“) Das heißt aber nicht, daß er am nächsten Tag länger schläft. Laßt euch überraschen – wir tun es auch.

Friedrichshafen


Um 7:00 Uhr war die Nacht vorbei – jedenfalls war Philipp dieser Meinung. Während Chrissi aufstand, durfte ich noch
eine Extrarunde schlafen – ganze 15 Minuten *wow*. Chrissi ist dann Richtung Bäcker verschwunden, um Brötchen und
noch ein paar andere Kleinigkeiten einzukaufen, während ich mich und Philipp anzog.
Nach dem Frühstück ging es gleich Richtung Kuhstall. Den ganzen Tieren mußte schließlich auch ein guten Morgen
gewünscht werden. Nachdem es gestern bewölkt war und auch etwas geregnet hatte, zeigt sich der Himmel heute im
tiefsten Blau und es war trotz früher Stunde schon recht warm.
Nach dem Rundgang durch den Kuhstall ging es gleich Richtung Trampolin (natürlich) und während Philipp sich die Seele
aus dem Leib sprang, planten Chrissi und ich den heutigen Tag.
Wir entschieden uns dann für einen Ausflug nach Friedrichshafen an den Bodensee aber zuerst genossen wir noch den
schönen Morgen, indem wir mit Hündin Pia und den kleinen Katzen spielten. Zwischendurch kam noch Bauer Alexander mit dem großen Traktor vorbei und Philipp hatte vor Aufregung rote Bäckchen. Am späten Vormittag sind wir dann Richtung Bodensee aufgebrochen. Philipp war von dem vielen Wasser und den großen Schiffen völlig begeistert und so ging der Spaziergang entlang der Seepromenade recht langsam vorran. An der Hafeneinfahrt stand ein 50m hoher Stahltrum mit Aussichtsplattform – da mußten wir natürlich rauf und man hatte von dort einen herrlichen Blick über den Bodensee, Friedrichshafen und die Schiffe die in den Hafen einfuhren.Schon während dem Mittagessen reifte in unserem Sohn der Wunsch auch mal mit einem der großen Schiffe zu fahren und so haben wir nach einem kurzen Stadtbummel die Fähre nach Romanshorn/Schweiz bestiegen und sind zu einer 90 minütigen Bodenseerundfahrt aufgebrochen. Gleich am Oberdeck ist Philipp ein Mädchen gleichen Alters über den Weg gelaufen und somit war die Schifffahrt für Philipp mehr oder weniger Nebensache und wir Eltern hatten einiges zu tun damit nicht die beiden oder etwaige Gegenstände wie z. B. Ferngläser über Bord gingen.
Sichtlich erschöpft aber noch nicht geschlagen gingen wir nach der Rundfahrt mit Philipp Richtung Auto. Am Stadbrunnen bog Chrissi noch einmal in ein Kleidungsgeschäft ein und Philipp bog Richtung Wasser ab wo schon andere Kinder in den Wasserspielen rumsprangen – und unser Sohn nach wenigen Minuten auch.
Mit etwas Mühe haben wir ihn dann wieder aus dem Brunnen gefischt und mit „sanfter“ Gewalt Richtung Auto bugsiert. So langsam wurde unser Sohn nämlich müde und somit unausstehlich.
Aber kaum zurück auf dem Hof war alle Müdigkeit verschwunden – richtig, das Trampolin. Manchmal frag ich mich wirklich woher er die ganze Energie nimmt. Aber schließlich haben wir es doch noch geschaft unsern Sohn ins Bett zu bekommen wo er dann auch ganz schnell eingeschlafen ist – zum Glück noch vor seinen Eltern 😉