Ravensburger Spieleland


Da denkt man, das gute Wetter geht geradeso weiter – aber heute morgen war es noch richtig frisch. Unser Philipp war wieder um punkt halb 7 wach und wir leider auch…aber Gott sei Dank geht der Betrieb auf einem Bauernhof auch schon sehr früh los und so gingen Philipp und Michael erst mal in den Stall, um den ganzen Tieren guten Morgen zu sagen – vor allem nach Kälbchen Florian mußte jetzt geschaut werden. Und Michael hat Philipp so weit gebracht, daß er dem Kälbchen den Finger in den Mund gesteckt hat – was er mir dann voller Freude gleich berichtete. Nach dem Frühstück ging es dann los. Erst waren wir in einem tollen Hofladen – wo man Blumen, frisches Obst und Gemüse, Bücher, Spielsachen kaufen konnte – eigentlich wollten wir aber nur Brötchen…Im Spieleland angekommen durfte Philipp erst mal mit einem Tierkarussell fahren und mit Traktoren, die über Wiesen und Felder fuhren. Das war schon mal das erste Highlight. Dann waren wir beim Goldschürfen – aber wir hatten die ganze Zeit Angst, daß der Philipp unser gesiebtes Gold wieder ins Wasser zurückwirft – hat er aber nicht. Dann durfte er noch eine Runde mit den Kindertraktoren fahren. Dieses Mal hat es aber nicht so geklappt – und unser Philipp war stinksauer – und deswegen hat noch weniger geklappt – bis wir ihn dann lauthals schreiend in den Buggy verfrachtet haben in der Hoffnung, daß er mal ne Runde schläft – Fehlanzeige, denn er hatte mal wieder eine Rutsche entdeckt. Unter dem Versprechen, mit dem Heulen aufzuhören durfte er wieder aussteigen und spielen. Dann ging es zu den Hubschraubern, in denen man Memory spielen konnte. Bei 2 richtigen durfte man ein Stück höher fliegen. Das war lustig – auch für die Mama. Der Papa ist in der Zwischenzeit geraftet und Philipp und ich haben uns von einer Ente herumschaukeln lassen und alle meine Entchen gesungen. Als nächstes – es war inzwischen wieder brütend heiß waren wir an einem Wasserspiel – wo immer mal wieder Wasser rausgeschossen ist – glücklicherweise haben wir Philipp vorher ausgezogen – denn er war innerhalb kurzer Zeit triefend naß – aber glücklich. Dann waren wir Feuer löschen, wo der Papa sehr gefordert wurde, da man kurbeln mußte, um das Feuerwehrauto zu bewegen. Die nächste Station war Bootfahren mit Kapitän Blaubär – wir haben zwar schon gesehen, daß es am Himmel dunkel wird – aber nicht wirklich damitgerechnet, daß das Gewitter so schnell bei uns ist. Bei der letzten Station hat es tierisch angefangen zu stürmen – und die Zeit verging total langsam bis wir aussteigen konnten. Wir sind gerade noch so in das nächste Restaurant geflüchtet ohne ernsthaft naß zu werden. Dort saßen wir dann eine Weile fest und Philipp nutzte die Zeit für ein kleines Nickerchen. Da hatte er doch ein gutes timing.
Das was mir heute am meisten gefallen hat war – daß unser kleiner Charmeur heute gesagt hat: „Du bist die liebste Mama der Welt“ da schmilzt man doch dahin – oder was meint ihr?? Zu seinem Papa hat er denn auch genau das gleiche gesagt… Ein sehr schöner Tag für groß und klein geht nun zu Ende.