A propos Hose von innen naß machen – Eigentlich macht Luisa das ohne Windel ganz gut!! Sie kann das Pipi extrem lange halten – nur der Stinker funktioniert noch nicht so recht – das fühlt sich manchmal beim Stinker machen so an, als ob sie ein Kind zur Welt bringt!! Der Vorteil, wenn es dann doch mal in die Hose geht – der ist so fest, daß man ihn gerade ins Klo rollen kann 🙂
Natürlich bleibt es nicht aus, Hose zu wechseln und auszuwaschen und doch öfter mal aufs Klo zu rennen!! Aber – es kann nur noch besser werden.
Töpfchen
Vettelheim
Heute war wieder Vettel-Zeit, denn auf der Kappel wurde das Formel 1 Rennen sozusagen live übertragen und es waren Niki Lauda und Florian König in Heppenheim gewesen, um das Rennen zu moderieren. Da das ja nix für unsere Kleinen war – und wir beide so tolle Familien haben, die sich gerne mit den beiden beschäftigen wurde Luisa nach Erbach und der Philipp nach Nieder-Brechen in „Urlaub“ geschickt. Für Philipp ist es nämlich das Größte, bei seinen Cousins zu übernachten – vor allen Dingen ohne Eltern!!!!!!! Luisa kann ja noch nicht reden….. Sonntags nachmittags war dann große Familien-Zusammenführung mit „Dankesgrillen“, denn wir haben Philipp sogar gebracht bekommen. Er war u. a. in einem Indoor-Spielplatz und Luisa war mit den Mädels im Bergtierpark zu ihrer großen Freude!!
Und zur großen Freude hat Luisa heute Pipi ins Töpfchen gemacht – nach besonderer Einladung natürlich. Das läßt mal hoffen, daß wir die längste Zeit gewickelt haben…
Produktivität
Viele Pferde und ein Misthaufen

Heute war nichts mit Trampolin am Morgen – dicke Wolken hingen am Himmel und es regnete. Viel Zeit wäre ohnehin nicht gewesen da wir zum sogenannten Blutritt nach Weingarten wollten. Der Bluttritt ist Europas größte Pferdeprozession die jedes Jahr am Freitag, dem Blutfreitag, nach Christi Himmelfahrt gefeiert wird. Der Blutritt findet zu Ehren der Heilig Blut Relique statt und geht bis auf das frühe Mittelalter zurück. Knapp 3000 Reiter jeder mit Zylinder, Frack und Schärpe in den Farben seiner Ortsgruppe auf den unterschiedlichsten Pferderassen begleitet von mehreren Blaskapellen ziehen durch Weingarten. Dazwischen sieht man immer mal wieder einen Pfarrer hoch zu Ross begleitet von ein paar Messdienern – natürlich ebenfalls zu Pferd oder Pony. Ein Schauspiel das auch den Nicht-Pferdebegeisterten in seinen Bann zieht.
Philipp war hin und her gerissen. Auf der einen Seite konnte er sich an den Pferden nicht satt sehen, auf der anderen Seite waren ihm die Musikkapellen viel zu laut und die Pferde doch eigentlich viel zu groß. So beschlossen wir uns noch Deutschlands größte Barockbasilika anzuschauen und am Nachmittag einen Rundgang durch Ravensburg zu unternehmen. Auf dem Weg zum Auto haben wir dann noch die Segnung von Pferd und Reiter durch den Bischof beigewohnt und unseren Segen für den restlichen Urlaub abgeholt.
In Ravensburg sind wir dann gemütlich durch die Fußgängerzone mit ihren historischen Bauten geschlendert und Philipp hat sich an einem Spielplatz müde gespielt während Mama und Papa leckeren Kuchen gegessen haben. Kurz darauf ist Philipp dann auch eingeschlafen und wir konnten den Stadtrundgang in aller Ruhe fortsetzen. Ravensburg ist wirklich ein sehr schönes Städtchen. Dann mußten wir schnellstens zurück. Philipp mußte Pippi und seit neustem geht das nur noch auf dem Misthaufen. Nach der all-abendlichen Trampolin Session haben wir noch eine Erkundungstour über den Hof gemacht. Es gibt immer wieder spannendes zu entdecken.
Gerade eben kam er – unter dem Vorwand Pipi machen zu müssen – nochmal aus seinem Bett herausgekrabbelt und fragte:“Was macht ihr hier eigentlich?“
Spargelzeit
Seeeehr konzentriert ist unser Sohnemann hier beim Spargelschälen. Im nächsten Kurs lernt er auch, daß man eine Spargel auch immer wieder mal drehen muß…. Aber er hat sich immerhin nicht geschnitten.
Heute nachmittag haben wir Besuch von David und Rico bekommen. In der ersten Stunde waren wir allerdings so oft auf der Toilette, daß wir kaum miteinander reden konnten. Das erste Mal als er Stinker machen mußte waren wir auf der Toilette und ich war ganz stolz. Was ich nicht wissen konnte war, daß er noch nicht wirklich fertig war und Mister Ungeduld zu früh aufgestanden ist. Ja – dann mußten wir ihn halt erst nochmal umkleiden und der Rest des Tages verlief sehr friedlich. Meistens kommt es halt anderst als man denkt…
Projekt „Windelfrei“

Heute – am Karfreitag – erster warmer Tag dieses Jahres starten wir ganz spontan das Projekt „Windelfrei“. Manchmal überraschte er ja mit spontanen „Mama ich muß mal Pipi“, aber das meiste ging dann in die Windel. Nachts komischerweise blieb die Windel zu 95 % trocken und wenn man nach dem Aufwachen dann auch gleich aufs Töpfchen ging – war das perfekt.
Jetzt ist es an der Zeit: Heute morgen waren wir mit Sabine und Julika am Bruchsee spazieren bzw. Fahrrad fahrn – bepackt mit Ersatzklamotten. Wir waren noch nicht halb um den Bruchsee – da war die erste Hose schon naß… Na ja – er muß sich ja erst mal dran gewöhnen. Weiter gings. Wir haben unsere Runde noch fertiggelaufen und sind dann nach Hause, kochen, draußen essen bei schönem Wetter – welch Wohltat!!
Die Kinder haben schön gespielt und standen dabei an der Couch und Sabine und ich – mittlerweile war auch Katja gekommen haben uns gerade unterhalten. Damit Philipp nicht noch die 5. Hose naß macht hatte er erst gar keine mehr an. Ich hab dann mal einen Blick ins Wohnzimmer geworfen und gesehen, daß bei unserem Kind eine kleine Wurst aus dem Popo rausschaut. In Sekundenschnelle war ich mit einem Feuchttuch bewaffnet bei ihm und habe die Wurst vorm Fall gerettet……
Ich werde weiter berichten 🙂
Experiment Windelfrei
Heute ist ein Ereignis und morgen werden wir feststellen, ob wir Glück gehabt haben!!!
Nachdem der Philipp die komplette Woche mit einer trockenen Windel aufgewacht ist, haben wir uns heute getraut, ihm diese erst gar nicht anzuziehen, (mit seinem Einverständnis natürlich) da der Philipp ja stellenweise ein „großer Junge“ ist, wie er selbst meint.
Wahrscheinlich wachen wir bei jedem kleinen Mucks auf und gucken, ob das Bett schon naß ist – aber man ist gespannt. Vielleicht überträgt er die ganze Sache ja auch auf den Tag. Da sagt er es immer, wenn es schon zu spät ist.
Drückt die Daumen, daß morgen kein Waschtag für mich ist 🙂
Nachtrag: Das Experiment ist geglückt und das Bett blieb trocken. Das ging etwa 2 Wochen gut und dann häuften sich die „Unfälle“ das wir Philipp wieder Windeln anziehen mussten. Kein Problem – wird sicherlich nicht der letzte Rückschlag in dieser Sache sein 🙂



