
Um 7:00 Uhr war die Nacht vorbei – jedenfalls war Philipp dieser Meinung. Während Chrissi aufstand, durfte ich noch
eine Extrarunde schlafen – ganze 15 Minuten *wow*. Chrissi ist dann Richtung Bäcker verschwunden, um Brötchen und
noch ein paar andere Kleinigkeiten einzukaufen, während ich mich und Philipp anzog.
Nach dem Frühstück ging es gleich Richtung Kuhstall. Den ganzen Tieren mußte schließlich auch ein guten Morgen
gewünscht werden. Nachdem es gestern bewölkt war und auch etwas geregnet hatte, zeigt sich der Himmel heute im
tiefsten Blau und es war trotz früher Stunde schon recht warm.
Nach dem Rundgang durch den Kuhstall ging es gleich Richtung Trampolin (natürlich) und während Philipp sich die Seele
aus dem Leib sprang, planten Chrissi und ich den heutigen Tag.
Wir entschieden uns dann für einen Ausflug nach Friedrichshafen an den Bodensee aber zuerst genossen wir noch den
schönen Morgen, indem wir mit Hündin Pia und den kleinen Katzen spielten. Zwischendurch kam noch Bauer Alexander mit dem großen Traktor vorbei und Philipp hatte vor Aufregung rote Bäckchen. Am späten Vormittag sind wir dann Richtung Bodensee aufgebrochen. Philipp war von dem vielen Wasser und den großen Schiffen völlig begeistert und so ging der Spaziergang entlang der Seepromenade recht langsam vorran. An der Hafeneinfahrt stand ein 50m hoher Stahltrum mit Aussichtsplattform – da mußten wir natürlich rauf und man hatte von dort einen herrlichen Blick über den Bodensee, Friedrichshafen und die Schiffe die in den Hafen einfuhren.Schon während dem Mittagessen reifte in unserem Sohn der Wunsch auch mal mit einem der großen Schiffe zu fahren und so haben wir nach einem kurzen Stadtbummel die Fähre nach Romanshorn/Schweiz bestiegen und sind zu einer 90 minütigen Bodenseerundfahrt aufgebrochen. Gleich am Oberdeck ist Philipp ein Mädchen gleichen Alters über den Weg gelaufen und somit war die Schifffahrt für Philipp mehr oder weniger Nebensache und wir Eltern hatten einiges zu tun damit nicht die beiden oder etwaige Gegenstände wie z. B. Ferngläser über Bord gingen.
Sichtlich erschöpft aber noch nicht geschlagen gingen wir nach der Rundfahrt mit Philipp Richtung Auto. Am Stadbrunnen bog Chrissi noch einmal in ein Kleidungsgeschäft ein und Philipp bog Richtung Wasser ab wo schon andere Kinder in den Wasserspielen rumsprangen – und unser Sohn nach wenigen Minuten auch.
Mit etwas Mühe haben wir ihn dann wieder aus dem Brunnen gefischt und mit „sanfter“ Gewalt Richtung Auto bugsiert. So langsam wurde unser Sohn nämlich müde und somit unausstehlich.
Aber kaum zurück auf dem Hof war alle Müdigkeit verschwunden – richtig, das Trampolin. Manchmal frag ich mich wirklich woher er die ganze Energie nimmt. Aber schließlich haben wir es doch noch geschaft unsern Sohn ins Bett zu bekommen wo er dann auch ganz schnell eingeschlafen ist – zum Glück noch vor seinen Eltern 😉
