Schöne Aussichten


Laut Wettervorhersage soll es heute noch einmal sonnig und ab Sonntag schwül und gewittrig werden. Aus diesem Grund wollen wir heute auf den Pfänder, dem Hausberg von Bregenz. Also Wanderschuhe und Rucksack gepackt und uns in den Wochenendverkehr Richtung Österreich gestürzt. Nach knapp einer Stunde standen wir an der Talstation der Pfänder Bergbahn. Dank Bodensee Erlebniskarte mußten wir uns nicht an der langen Schlange vor der Kasse anstellen und waren recht zügig in der Gondel, wo wir auch einen Platz direkt am Fenster bekommen haben. Philipp war völlig begeistert als die Bahn Richtung Gipfel losfuhr und recht schnell an Höhe gewann und über die Baumwipfel schwebte. Am liebsten wäre er an der Bergstation gleich wieder Richtung Tal gefahren. Wir konnten ihn dann aber doch noch überreden mit uns auszusteigen. Brütende Hitze – und das auf 1054 m in der prallen Sonne. Man kam sich wie in einem Pizzaofen vor.
Nachdem wir ausgiebig die herrliche Aussicht auf/über den Bodensee und seine Umgebung genossen hatten, haben wir uns auf den Rundweg durch das Wildgehege gemacht. Zuerst ging es mächtig bergab und Philipp hat gleich Freundschaft mit einem Murmeltier geschlossen. Dann ging es noch mächtiger bergauf und Philipp wollte auf Papas Schulter. Zum Glück kamen bald ein paar kleine Kletterfelsen und Philipp wollte wieder von den Schultern runter – gerade noch rechtzeitig vor meinem Hitzetod.
Nach dem Rundgang eroberte Philipp erst einmal den Spielplatz und da insbesondere die Rutsche und Mama und Papa konnten sich im Schatten etwas erholen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit Blick auf den Bodensee haben wir uns noch die Flugschau der angrenzenden Falknerei angeschaut bevor wir dann, zur Freude von Philipp, wieder Richtung Tal geschwebt sind. Dort haben wir Philipp gleich in den Buggy verfrachtet und keine 5 Minuten später schlief er tief und fest und wir konnten ganz gemütlich die Strandpromenade von Bregenz entlangschlendern.
An der Seebühne haben wir es uns auf den Stühlen bequem gemacht und ganz entspannt das imposante Bühnenbild bewundert bis Philipp wieder aufgewacht ist. Langsam sind wir wieder zurück zum Auto, nicht ohne unterwegs noch ausgiebig den Fischen „Hallo“ zu sagen und die Spielplätze auszuprobieren.