Kids eat Ice

Nachdem sich die Frauen schon Ewigkeiten alleine zum Krabbeltreff zusammenfinden, sollten sich jetzt auch mal die Männer kennen lernen. Also ging es heute Mittag mit Kind und Kegel zur Eselsmühle. Da Opa Reimund noch ein paar Tage Urlaub in Heppenheim dran gehängt hat, haben wir ihn gleich mit eingepackt. Da noch etwas Zeit war, haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Lindenfels unternommen und die Burg besichtigt. Dort standen zwei Pferde auf denen man reiten konnte. Zur aller Verwunderung ist Philipp gleich Richtung Pferde gestiefelt und ist tatsächlich eine Runde um die Burg geritten.
Anschließend in der Eseslmühle ging es dann richtig Rund und wir hatten mächtig viel Spaß. Das einzige mal wo die Kids richtig ruhig und brav zusammen gesessen haben seht ihr oben auf dem Bild 🙂 Könnte eine gute Werbung für Langnese sein!

Hoch soll er leben

Philipps 3. Geburtstag und Patentante Kerstin mit Bruder Steffen waren die ersten Gratulanten und haben Philipp mit neuem Werkzeug versorgt. Natürlich wurde ich erst einmal alles verschraubt, zersägt und gehämmert. Zum Kaffee am Nachmittag kamen dann noch Oma Hildrud, Michi, Samira und Lea und pünktlich zum Abendessen auch noch Opa Reimund, Jürgen, Elke, Marco und Lukas. Während Philipp mit den vielen Geschenken fast schon überfordert war, hab ich mal wieder mit Grill und Holzkohle gekämpft.
Letztendlich sind wir aber dennoch alle satt geworden und Philipp war überglücklich – was will man mehr.

Großer Junge

Heute hat Philipp mal den Mittagsschlaf ausfallen lassen. Mit dem Erfolg, dass er plötzlich beim Abendessen aufgestanden, zum Kuschelkissen marschiert, sich hingelegt und gleich eingeschlafen ist. Eine prima Gelegenheit ein Tag vor seinem 3. Geburtstag mal wieder seinen ersten Body für einen Größenvergleich heraus zu holen.
Schon der Wahnsinn was er in diesen 3 Jahren gewachsen ist – fast das Doppelte. Bei der Geburt war er 53 cm groß und jetzt ist er 96 cm. Eine kleine Höchstleistung nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Was er sich alles merken kann ist schon bemerkenswert und macht neidisch…

Fatboy

Nein, Fatboy ist nicht der neue Spitzname von Philipp, sondern unsere neuste Erungenschaft – ein Sitz-, Gammel-, Springkissen der Marke Fatboy.
Philipp hat es gleich für sich in Beschlag genommen und auf Robustheit getestet. Wir mussten zwar das eine oder andere Mal die Luft anhalten weil die Landebahn etwas kurz war, aber beide haben den ersten Einsatz erfolgreich überlebt.

Kindergarten

Da steht er – unser Kindergarten Kind. Heute ist es endlich soweit. Philipp hat seinen ersten offiziellen KiGa-Tag und wir sind schon ganz gespannt, wie dieser verlaufen wird.
Durch die Schnuppertage an den Ablauf gewöhnt, konnte es Philipp gar nicht erwarten bis es endlich los ging. Wie erwartet war alles sehr unproblematisch und Philipp tat so als wenn er schon seit Ewigkeiten in den Kindergarten gehen würde. Tschüss Mama sagte er, als Chrissi seiner Meinung nach zu lange gebraucht hat, um sich von ihm zu verabschieden 🙂 Sichtlich müde aber mit leuchtenden Augen holte Chrissi ihn am Nachmittag wieder ab.

Ritter Philipp

Heute ging es zusammen mit Moni und Richi zum mittelalterlichen Pfingstmarkt und Ritterturnier auf die Ronneburg.
Für Philipp (und natürlich auch für uns) ein richtig schönes Erlebnis. Man kam sich schon fast wie im Mittelalter vor. Besonders hat es Philipp das Ritterturnier angetan. Auf dem Pferd und zu Fuß traten die „guten“ und „bösen“ Ritter zum Wettstreit an. Das wurde dann den ganzen Tag mit seinem Holzschwert nachgespielt. Solch Ritterdasein macht natürlich hungrig und so ging es zum Stockbrot backen und Kuchen essen. Müde und zufrieden ging es dann am späten Nachmittag wieder nach Hause.
Die 3 Zwerge auf diesem Bild möchten nicht namentlich genannt werden 🙂

Traktor

Kaum aus dem Urlaub, sind wir schon wieder im Feierstreß ;-). Marc hatte zu einer kleinen Feier am Freitagabend eingeladen und so sind wir nach Hollesse gefahren und haben bei Opa Reimund übernachtet. Opa Reimund war ganz verblüfft als Philipp mitten beim Spielen von selbst hoch auf Zimmer gegangen ist um ins Bett zu gehen.
Das größte Erlebnis hatte Philipp jedoch am Samstag morgen. Jürgen und Marco haben bei Heinz den großen Traktor geholt um Rindenmulch für den Garten zu holen. Da durfte Philipp natürlich nicht fehlen. Nach anfänglichen Respekt vor dem Monstrum hat er sich dann doch noch zu Marco auf den Traktor getraut und war danach kaum wieder runter zu bekommen.
Er durfte dann mit nach Limburg und anschließend nach Niederbrechen fahren wo ich ihn dann wieder abgeholt habe. Es ist schön ein glückliches Kind zu haben 🙂

Ravensburger Spieleland


Da denkt man, das gute Wetter geht geradeso weiter – aber heute morgen war es noch richtig frisch. Unser Philipp war wieder um punkt halb 7 wach und wir leider auch…aber Gott sei Dank geht der Betrieb auf einem Bauernhof auch schon sehr früh los und so gingen Philipp und Michael erst mal in den Stall, um den ganzen Tieren guten Morgen zu sagen – vor allem nach Kälbchen Florian mußte jetzt geschaut werden. Und Michael hat Philipp so weit gebracht, daß er dem Kälbchen den Finger in den Mund gesteckt hat – was er mir dann voller Freude gleich berichtete. Nach dem Frühstück ging es dann los. Erst waren wir in einem tollen Hofladen – wo man Blumen, frisches Obst und Gemüse, Bücher, Spielsachen kaufen konnte – eigentlich wollten wir aber nur Brötchen…Im Spieleland angekommen durfte Philipp erst mal mit einem Tierkarussell fahren und mit Traktoren, die über Wiesen und Felder fuhren. Das war schon mal das erste Highlight. Dann waren wir beim Goldschürfen – aber wir hatten die ganze Zeit Angst, daß der Philipp unser gesiebtes Gold wieder ins Wasser zurückwirft – hat er aber nicht. Dann durfte er noch eine Runde mit den Kindertraktoren fahren. Dieses Mal hat es aber nicht so geklappt – und unser Philipp war stinksauer – und deswegen hat noch weniger geklappt – bis wir ihn dann lauthals schreiend in den Buggy verfrachtet haben in der Hoffnung, daß er mal ne Runde schläft – Fehlanzeige, denn er hatte mal wieder eine Rutsche entdeckt. Unter dem Versprechen, mit dem Heulen aufzuhören durfte er wieder aussteigen und spielen. Dann ging es zu den Hubschraubern, in denen man Memory spielen konnte. Bei 2 richtigen durfte man ein Stück höher fliegen. Das war lustig – auch für die Mama. Der Papa ist in der Zwischenzeit geraftet und Philipp und ich haben uns von einer Ente herumschaukeln lassen und alle meine Entchen gesungen. Als nächstes – es war inzwischen wieder brütend heiß waren wir an einem Wasserspiel – wo immer mal wieder Wasser rausgeschossen ist – glücklicherweise haben wir Philipp vorher ausgezogen – denn er war innerhalb kurzer Zeit triefend naß – aber glücklich. Dann waren wir Feuer löschen, wo der Papa sehr gefordert wurde, da man kurbeln mußte, um das Feuerwehrauto zu bewegen. Die nächste Station war Bootfahren mit Kapitän Blaubär – wir haben zwar schon gesehen, daß es am Himmel dunkel wird – aber nicht wirklich damitgerechnet, daß das Gewitter so schnell bei uns ist. Bei der letzten Station hat es tierisch angefangen zu stürmen – und die Zeit verging total langsam bis wir aussteigen konnten. Wir sind gerade noch so in das nächste Restaurant geflüchtet ohne ernsthaft naß zu werden. Dort saßen wir dann eine Weile fest und Philipp nutzte die Zeit für ein kleines Nickerchen. Da hatte er doch ein gutes timing.
Das was mir heute am meisten gefallen hat war – daß unser kleiner Charmeur heute gesagt hat: „Du bist die liebste Mama der Welt“ da schmilzt man doch dahin – oder was meint ihr?? Zu seinem Papa hat er denn auch genau das gleiche gesagt… Ein sehr schöner Tag für groß und klein geht nun zu Ende.

Abkühlung


Die laut Wetterbericht versprochene Abkühlung in der Nacht (sprich Gewitter mit erfrischenden Regen) blieb leider aus. Im Gegenteil, es wurde von Tag zu Tag immer wärmer. Nachdem wir in den letzten Tagen wirklich sehr viel unterwegs waren, stand der heute Tag gänzlich unter dem Motto Abkühlung – es ging nach Weingarten ins Freibad. Doch bevor wir nach Weingarten ins Freibad aufgebrochen sind, gab es für Philipp noch drei frisch geborene Kälbchen zu bewundern. Für ein Kälbchen durfte sich Philipp sogar einen Namen ausdenken und er mußte nicht lange überlegen, um es auf den Namen Florian, seinen „besten Tumpel“ zu taufen.
Im Schwimmbad angekommen, konnten wir noch einen schönen schattigen Platz direkt am Kinderbecken ergattern. Philipp konnten wir gerade noch die Sachen ausziehen er wäre sonst samt Hemd und Hose ins Wasser gesprungen. Ich habe gleich mal die große, ca. 1oo Meter lange Rutsche ausprobiert um festzustellen das es gar nicht rutscht. Meine Befürchtungen, dass ich zu schwer bin haben sich dann aber zum Glück nicht bestätigt. Eine Horde rutscherfahrener Kinder hat mir dann erklärt, das es an der Badehose liegt. Ich sollte am besten die Hose runter ziehen und auf dem nackten Hinter rutschen – da ginge die Post ab. Ich habe mich dann doch lieber für meinen Rücken entschieden und siehe da, es wurde richtig schnell.
Philipp hatte inzwischen schon Freundschaft mit einem Jungen geschlossen mit dem er nun fast bis zum Mittag durch Kinderbecken getobt ist. Zwischendurch hat er sich noch an einer extra „für Kinder“ ausgeschliederten Wasserrutsche eine heftige Beule an den Kopf geschlagen. Die Kurve am Schluss war einfach zu heftig. Aber schon nach kurzer Zeit war der Schmerz vergessen und Philipp tobte wieder durchs Wasser. Um 15 Uhr haben wir unseren Wasserfrosch dann aus dem Wasser gefischt. Chrissi mußte zur Kontrolle zum Ultraschall. Kaum im Auto war Philipp schon eingeschlafen und so hat Chrissi uns in Ravensburg in einem Kleintierzoo „ausgesetzt“ und wärend Philipp seelenruhig im Buggy schlief habe ich bei einem Buch ein Radler gegönnt.
Mit Louisa ist zum Glück alles in Ordnung und so konnten wir erleichtert den abschließenden Bummel durch Ravensburg genießen. Zurück auf dem Hof hat Philipp erst einmal die Kälbchen besucht wärend Chrissi ein Backblech Pizza in den Ofen schob. Nach einem üppigen Abendmahl und einer erfrischend Dusche ist Philipp friedlich eingeschlummert.

Schöne Aussichten


Laut Wettervorhersage soll es heute noch einmal sonnig und ab Sonntag schwül und gewittrig werden. Aus diesem Grund wollen wir heute auf den Pfänder, dem Hausberg von Bregenz. Also Wanderschuhe und Rucksack gepackt und uns in den Wochenendverkehr Richtung Österreich gestürzt. Nach knapp einer Stunde standen wir an der Talstation der Pfänder Bergbahn. Dank Bodensee Erlebniskarte mußten wir uns nicht an der langen Schlange vor der Kasse anstellen und waren recht zügig in der Gondel, wo wir auch einen Platz direkt am Fenster bekommen haben. Philipp war völlig begeistert als die Bahn Richtung Gipfel losfuhr und recht schnell an Höhe gewann und über die Baumwipfel schwebte. Am liebsten wäre er an der Bergstation gleich wieder Richtung Tal gefahren. Wir konnten ihn dann aber doch noch überreden mit uns auszusteigen. Brütende Hitze – und das auf 1054 m in der prallen Sonne. Man kam sich wie in einem Pizzaofen vor.
Nachdem wir ausgiebig die herrliche Aussicht auf/über den Bodensee und seine Umgebung genossen hatten, haben wir uns auf den Rundweg durch das Wildgehege gemacht. Zuerst ging es mächtig bergab und Philipp hat gleich Freundschaft mit einem Murmeltier geschlossen. Dann ging es noch mächtiger bergauf und Philipp wollte auf Papas Schulter. Zum Glück kamen bald ein paar kleine Kletterfelsen und Philipp wollte wieder von den Schultern runter – gerade noch rechtzeitig vor meinem Hitzetod.
Nach dem Rundgang eroberte Philipp erst einmal den Spielplatz und da insbesondere die Rutsche und Mama und Papa konnten sich im Schatten etwas erholen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit Blick auf den Bodensee haben wir uns noch die Flugschau der angrenzenden Falknerei angeschaut bevor wir dann, zur Freude von Philipp, wieder Richtung Tal geschwebt sind. Dort haben wir Philipp gleich in den Buggy verfrachtet und keine 5 Minuten später schlief er tief und fest und wir konnten ganz gemütlich die Strandpromenade von Bregenz entlangschlendern.
An der Seebühne haben wir es uns auf den Stühlen bequem gemacht und ganz entspannt das imposante Bühnenbild bewundert bis Philipp wieder aufgewacht ist. Langsam sind wir wieder zurück zum Auto, nicht ohne unterwegs noch ausgiebig den Fischen „Hallo“ zu sagen und die Spielplätze auszuprobieren.