Das bin ich – Luisa …

… aber noch mehr oder weniger versteckt in dem dezenten Bauch von meiner Mama. Sieht aus, als ob er wirklich gleich platzen würde – bei Traum-Maßen von 1,11 m!! Ja in 10 Tagen soll es soweit sein. Der errechnete Geburtstermin ist der 02.10.09 und ich hoffe, daß wir zumindest nicht so lange warten müssen.
Anscheinend ist unsere Luisa ein Nachtmensch, denn wenn ich abends ruhig auf der Couch sitze, dann geht die Party im Bauch los!! Gestern nacht als ich schlief hat Michael die Hand auf meinen Bauch gelegt und festgestellt, daß sie eine heimliche Fruchtwasser-Party feierte!! Ich hoffe, daß sich das bald nach der Geburt legt und die Nächte ruhiger werden, denn schlafen tu ich nicht mehr wirklich tief und fest. Aber ansonsten kann ich mich nicht beklagen – mir gehts gut.
Dann drückt alle die Daumen, daß die Geburt gut verläuft und wir bald einen kleinen gesunden Erdenbürger in den Armen halten dürfen.

Früherziehung

Da die Wahrscheinlichkeit später mal eine Frau zu bekommen die kochen kann immer geringer wird, kann man gar nicht früh genug mit dem Kochen lernen anfangen 🙂
Außerdem gibt es auch noch einen Papa in seinem Homeoffice, der Mittags immer einen Bärenhunger hat.
Also gleich an den Herd, wenn man aus dem Kindergarten kommt. Hört sich zwar jetzt wie Kinderarbeit an, aber es scheint Philipp sichtlich Freude zu machen mit dem Kochlöffel das Gemüse im Wok umzurühren.

So ein Hammel

Alle Jahre wieder am zweiten Wochenende im September wird in Hollesse die Kerb gefeiert. Philipp war schon ganz gespannt, wieder die Kirmesburschen mit ihren buntgeschmückten Hüten zu sehen. Ganz besonders aber freute er sich auf den Kirmeshammel. Dieses Jahr gab es sogar zwei von der Sorte – einer alleine wollte einfach nicht laufen. Nachdem Philipp seine Finger in das weiche Fell vergraben und den Hammel ausgiebig gestreichelt hatte, ging es auf den Festplatz Kinderkarussell fahren. Aber so langsam findet er auch die Autoscooter interessant, auch wenn es ihm nach zwei Runden mit seinem Papa gereicht hat.

10 Jahre Tatzelwurm

Heute feierte Philipp’s Kindergarten „Tatzelwurm“ sein 10-jähriges Bestehen. Also ging es am frühen Vormittag mit Sack und Pack nach Erbach. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und einem schönen gemütlichen Tag stand somit nichts im Wege.
Zuerst ließ sich Philipp von Antje zum Löwen umfunktionieren. Das passende Brüllen kam dann eine halbe Stunde später als sich alle Kindergartenkinder im Büro versammelten – da war es ihm wohl etwas zu laut und er ergriff die Flucht. Beim späteren Auftritt der Tatzelwürmer war er aber dann wieder dabei, tanzte in der ersten Reihe und sang kräftig mit.
Am Nachmittag sorgte dann noch „Mr. Kunterbunt“ für Stimmung bei den Kindern und meine Frau entpuppte sich als „Erbsenzähler“. Bei der Schätzung, wie viele Erbsen sich in einem Einmachglas befanden lag sie doch glatt am nächsten (geschätzt mit 3250, tatsächlicher Inhalt: 3296) und hat ein wunderschönes Bild gewonnen das von Christine, der Kindergartenleiterin, gemalt wurde und prima in Philipps neues Zimmer paßt.

Die VIER Affen

Heute feiert Armin seinen 40. Geburtstag und hat die Familie zum großen Pizza-essen zum Italiener eingeladen.
Die Kidis haben sich gleich auf der bequemen Sitzbank breit und den ganzen Abend Quatsch gemacht. Dabei wurden gleich mal die berühmten drei Affen um einen vierten Affen erweitert. Neben dem bekannten „nichts hören (Lea), nichts reden (Nico) und nichts sehen (Philipp)“ kam noch das „nicht riechen (Samira)“ hinzu.

Voll aufgeleiert


Das war der Spruch des Tages – für Armins 40 Geburtstag hab ich ein Nummernschild gebastelt und logischerweise wollte der Philipp mitmachen. Als ich ihn beim Schneiden ausgelacht habe, weil die Zunge mitgeholfen hat beim Schneiden sagte er zu mir: „Du bist ja voll aufgeleiert Mama“. Ich dachte, mich hauts vom Stuhl!!! Und man hört sich irgendwie selbst 🙂
Auch bei dem Gespräch im Kindergarten sagte die Erzieherin, man könne sich mit Philipp schon wie mit einem Erwachsenen unterhalten. Er sei kognitiv echt fit. Wenn das mal nix ist – oder?!

Mein erster Kerwe-Umzug

Hier kommen die Tatzelwürmer – wie immer seit 10 Jahren dabei beim Kerwe-Umzug in Erbach. Philipps erster Kerwe-Umzug. Auch wenn er zu Beginn sagte, daß er nicht auf den Anhänger will – er hat es sich wahrscheinlich nicht so schön vorgestellt – denn am Anfang gab es für jeden eine Capri-Sonne. Als der Umzug losging sah man ihn noch – aber dann war er wohl mehr auf dem Boden des Anhängers zu finden, um das Stroh aufzusammeln. Beim Rauswerfen hat man ihn kurz gesehen, bevor er wieder abgetaucht ist. Die Atmosphäre war sehr entspannt muß ich sagen.

Philipp übt

Das macht er schon sehr gut unser Philipp – bald ist er ja auch im Club der großen Brüder.
Wir haben heute Anne, Franz und die gerade mal 3 Tage „alte“ Jasmin besucht und Philipp fragte plötzlich, ob er sie auch mal halten dürfte. Sogar ein Küßchen auf die Backe gab es für die kleine süße Jasmin. Das haben Anne und Franz echt gut hingekriegt
Wir hoffen, daß Philipp von Luisa genauso angetan ist und sich die Eifersucht in Grenzen hält.

Kühles Nass

Kerstin, Gabi und Horst sind kurz nach dem Frühstück Richtung Worms weitergefahren, um sich noch ein paar Wohnungen für Kerstin anzuschauen – drücken wir mal die Daumen.
Wir dagegen haben unsere Tasche gepackt und sind nach Bensheim gefahren. Dort fand am Wochenende eine Flug-Show statt und die gute alte „Tante Ju“ kam zu Besuch. Schon ein interessantes Erlebnis, wenn ein etwas größere Propellermaschine auf einer Wiese landet. Nach einem kleinen Mittagessen ging es wieder zurück. Da Philipp die Nacht zuvor wegen des Straßenfests recht spät ins Bett gegangen war, musste er (und seine Eltern) noch etwas Schlaf nachholen.
Zum Abschluss des Tages ging es dann zur Abkühlung noch ins Schwimmbad. Hier war wieder Dauerrutschen und Vom-Beckenrand-ins-Wasser-springen angesagt. Neuste Mode – im Stehen in die Hecke pieseln – mein Sohn wird langsam zum Mann *grins*
Jedenfalls sind wir am Abend müde aber zufrieden ins Bett gefallen.

Da steht ein Pferd

Da staunte Philipp nicht schlecht, als er heute morgen aus dem Haus rannte und plötzlich vor einem Pferd stand. Unsere Nachbarin Lisa hat das schöne Wetter für einen kleinen Ausritt genutzt und wollte ihrem Pferd Charlie mal zeigen wo sie wohnt.
Philipp, inzwischen ja schon fast ein alter Hase was Pferde angeht, ließ es sich natürlich nicht nehmen, in den Sattel zu steigen.
Aber am lustigsten fand Philipp immer noch als Charlie vor lauter Aufregung ein paar etwas dünnliche Pferdeäpfel vor Lisas Haustür fallen ließ. Sehr zur Freude von Lisas Vater der gerade daneben stand.