Bettgeschichten Teil 2

Philipp ist immer noch ganz von seiner kleinen Schwester fasziniert und Luisa ist im Moment die meist geküßte Frau im Haus 🙂
Heute hat er sich zu ihr ins Kinderbett gelegt. Da kann man sehr schön sehen was Kinder in 3 Jahren so wachsen. Im Gegenzug mag er es aber weniger wenn wir Luisa zu ihm ins Bett legen, aber nicht weil er sich nicht mag sondern mehr aus Angst sie könnte ihm eine Ladung Milch ins Bett spucken. Denn spucken tut unsere kleine Tochter liebend gerne – fast noch lieber wie Philipp es seiner Zeit getan hat (oder haben wir das nur vergessen *grübel*). genauso wie Philipp hat Luisa ein Auge immer ein kleines bißchen geöffnet, wenn sie schläft – als ob sie uns nicht vertrauen würde….
Unsere Hebamme ist auch sehr mit dem Wachstum von Luisa und dem Schrumpfen des Mama-Bauches zufrieden. Auch die Kaiserschnitt-Narbe verheilt sehr gut. Auch die Mama ist zufrieden. von 16 Kilos sind jetzt noch 5 vorhanden. Ich werde die Schwangerschafts-Kleider mit den meist rutschenden Hosen nun bald mal ausräumen!!! Juhuuuuuuu!!!

Patenkinder unter sich

Da unsere Kerstin in Worms studiert ließ sie es sich natürlich nicht nehmen, auch bei uns vorbeizuschauen und Luisa und natürlich ihr Patenkind Philipp zu besuchen. Mit dem Philipp kann man sich echt gut unterhalten, Manche Wörter verhaspelt er zwar ein bissi wie zum beispiel sagt er statt „stimmts“ „gestimmts“ und das Puzzle ist ein Fuzzel und der Schornstein ist der Hornstein. Als ich ihn gestern in den Kindergarten gefahren habe, fuhr Herr Antes mit dem Traktor vor uns her. Philipp sagte spontan zu mir: Da vorne fährt der Herr Antes!! Und dei Mama war wieder sehr überrascht, was ihr Kind so alles registriert… E schlau Kerlche der Philipp

Die Enkeltochter

Na da hat es ja endlich doch noch geklappt. Nach drei Söhnen und drei Enkelsöhnen hat Opa Reimund endlich seine Enkeltochter bekommen. Nur den Namenswunsch können wir ihm leider nicht erfüllen. Ursula ist wirklich nicht der Brüller 🙂
Aber ich denke die zwei werden sich auch so recht gut verstehen.
Philipp hat heute im Kindergarten gezickt und geweint und nach langen hin und her habe ich ihn wieder mit nach Hause genommen. Hätte mich jetzt auch schwer gewundert, wenn das alles spurlos an ihm vorüber gehen würde.
Opa Reimund, Philipp, Luisa und ich sind dann am Nachmittag zu einem ausgedehntem Spaziergang aufgebrochen und entsprechen müde sind wir alle dann am Abend ins Bett gefallen.
Heute Nacht ist Philipp auch nicht wach geworden, als Luisa nach Essen gerufen hat. So schnell gewöhnt man sich an seine kleine Schwester.

Bettgeschichten

Die erste Nacht mit Luisa zu Hause verlief recht ruhig. Nur einmal mußte Chrissi zum Stillen aus dem Bett – so kann es ruhig weiter gehen. Philipp wurde auch wach und mußte mal schauen, was denn da so passiert. Da es nichts spektakuläres ist, wenn die Mama stillt ging er auch ohne Murren und Knurren wieder ins Bett.
Die morgentliche Kuschelsession mit Philipp mußte dann etwas verschoben werden. Ohne seine kleine Schwester, wollte er nicht zu uns ins Bett kommen. Also mußte erst Luisa zu uns ins Bett verfrachtet werden bevor sich auch unser Sohn zu uns bequemte – von wegen eifersüchtig. Aber noch kann Lusia ihm ja nicht die Spielsachen wegnehmen – genießen wir also die Zeit bis die ersten Geschwisterstreitigkeiten durchs Haus toben.
Am Nachmittag sind Philipp und ich zur Silberhochzeit von meinem Cousion Thomas gefahren und Chrissi hatte etwas Zeit zum Ausruhen.
Am Abend haben wir dann Opa Reimund mit nach Heppenheim genommen. Bis Freitag ist die Stelle des Babysitters also vergeben 🙂

Endlich zu Hause

Heute war es endlich soweit. Luisa und Mama Chrissi durften nach Hause. Philipp durfte den Kindergarten „schwänzen“ um seine kleiner Schwester im Krankenhaus abzuholen. Vorher haben wir aber noch die Haustür geschmückt, um den „Heimkehrern“ einen schönen Empfang zu bereiten.
Kurz vor dem Mittagessen war es dann endlich soweit – Lusia hatte ihre Abschlussuntersuchung erfolgreich überstanden und auch die abschließende Ultraschalluntersuchung von Chrissi war unauffällig – endlich grünes Licht für die „Heimreise“.
Philipp hat ganz stolz den Kinderwagen aus dem Krankhaus geschoben und zu Hause angekommen haben wir in aller Ruhe die neue Viersamkeit genossen.

Großer Bruder

Heute ging es schon am Vormittag zu Chrissi und Luisa ins Krankenhaus denn am Nachtmittag sind Philipp und ich nach Niederbrechen gefahren um Marcos 18. Geburtstag zu feiern.
Im Krankenhaus hat sich Philipp gleich einmal neben seine Schwester ins Bett gelegt. Auf dem Bild kann man mal sehen was die Kids in 3 Jahren so wachsen – das ist schon der Wahnsinn.
Nach dem Mittagessen ging es dann Richtung Niederbrechen und ich hatte mal (fast) einen ganzen Nachmittag frei da Philipp hauptsächlich um Marco, Lukas und Simon herum geschwirrt ist – sehr entspannend.
Jedenfalls konnte ich am Abend einen sehr müden Sohn mit nach Hause nehmen, der nicht mal mitbekommen hat wie ich ihn vom Auto ins Bett getragen habe.
Bei Chrissi herrschte derweil reger Durchgangsverkehr und entsprechend müde war sie dann auch am Abend. Noch einmal schlafen – denn Morgen dürfen Chrissi und Luisa endlich nach Hause.

Überraschungsbesuch

Heute, am Samstag, habe ich erst einmal ausgiebig mit Philipp im Bett rumgetobt und das so richtig genossen. Nachdem wir den Vormittag mit Einkaufen und Spielen verbracht hatten, sind wir dann nach dem Mittagessen zu Fuß (und Philipp mit dem Laufrad, damit er schon mal ein bissi Energie verpraßt) um den Bruchsee zu Chrissi und Luisa ins Krankenhaus gelaufen.
Dort haben wir Luisa in einen Kinderwagen gepackt und sind zu unserer ersten Ausfahrt auf den Spielplatz am Bruchsee aufgebrochen.
Gerade als wir wieder Richtung Krankenhaus gehen wollten, kamen uns Opa Reimund, Patti Marco, Jürgen, Elke und Lukas entgegen – war das eine schöne Überraschung. Da sie in den nächsten Wochenenden nicht viel Zeit hatten, sind sie heute zu einem Spontanbesuch gekommen. So konnte Marco gleich mal sein Patenkind und Opa Reimund seine erste Enkeltochter begutachten.
So verbrachten wir den restlichen Nachmittag in einer richtig schönen Familienrunde. Und morgen sehen wir uns schon wieder (jedenfalls Philipp und ich) – Marco wird nämlich 18 Jahre alt.

Junge Eltern

Nach kurzem Schlaf habe ich erst Philipp in den KiGa gebracht und dann zu Hause noch ein paar Brandspuren beseitigt, damit Hiltrud nicht ganz soviel zu putzen hat. Dann bin ich kurz ins Krankenhaus damit ich in Ruhe mal etwas Zeit mit Chrissi und Luisa verbringen konnte.
Am Nachmittag kamen dann Eva und Hanna zu Besuch. Eva hatte leckeren Kuchen dabei. So haben wir uns zum Schlemmen ins Besucherzimmer zurückgezogen. Dort konnten dann Philipp und Hanna auch etwas rumtoben während wir uns über den Kuchen hermachten.
Chrissi hat die Nacht mit Eisbeuteln auf der Brust verbracht, (und kam sich vor wie Dolly Buster) aber nicht um die Milch zu kühlen, sondern um den Milch-Einschuss in die Brust etwas zu unterbinden – was man nicht so alles macht 🙂
Luisa war aber natürlich wieder der Mittelpunkt und durfte von jedem (und vor allem von Philipp) gehalten werden.

Der zweite Tag

Der zweite Tag war etwas hektisch. Heute Abend fand das traditionelle „Eier backen“ im Hause Preßler statt und dafür musste noch so einiges vorbereitet und eingekauft werden.
Also, erst einmal Philipp in den Kindergarten gebracht und dann Aldi, Toom und Getränkemarkt leer gekauft. Dann ab ins Krankenhaus meine beiden Frauen besuchen, Kindergarten Philipp abholen, Mittagessen (Spaghetti mit Tomatensoße), Philipp noch zu einem Mittagsschlaf überredet da es heute Abend wohl etwas länger dauern wird, dann mit Philipp ins Krankenhaus Mama und Luisa knuffeln und wieder nach Hause, da um 18:00 schon die ersten Gäste kommen.
Und die Bude wurde richtig voll. Satte 60 Eier wurden in die Pfanne gehauen.
Anschließend noch aufräumen und grob sauber machen – die beste Schwiegermutter von allen hat zugesagt am nächsten Tag zu putzen.
Um 2 Uhr lag ich ziemlich müde dann im Bett – gute Nacht John Boy.
Luisa und Mama Chrissi haben den Tag übrigens recht entspannt mit mit ausruhen und schlafen verbracht …. das haben sie sich aber auch mächtig verdient.

Luisa ist da

Heute um 02:45 kam unsere Tochter Luisa per Kaiserschnitt auf die Welt – stramme 52 cm und 3740 g.
Aber wie schon bei Philipp verlief auch diese Geburt nicht ganz ohne Aufregung.

Typisch Frau – da steht man im Media Markt an der Kasse mit dem neuen Fernseher unterm Arm und dann klingelt das Telefon man sollte doch schleunigst nach Hause kommen – Blasensprung 🙂
Also Chrissi ins Auto gepackt und ab ins Krankenhaus. Zuerst sah alles nach einer normalen Geburt aus und ich hatte die Hoffnung wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen bis die Geburt in die heiße Phase tritt. Aber es sollte mal wieder ganz anders kommen. Chrissi bekam plötzlich Blutungen wo keiner so genau wusste wo sie herkamen. Um kein Risiko für das Kind einzugehen entschieden wir uns nach Beratung mit dem Oberarzt für einen Kaiserschnitt. Ein gute Entscheidung wie sich später herausstellen sollte. Die Plazenta hatte sich schon zum Teil abgelöst und dadurch die Blutungen verursacht. Eine natürliche Geburt wäre so eh ausgeschlossen gewesen.
Lusia ließ sich von alldem überhaupt nicht beeindrucken. Puls und Vitalsysteme waren die ganze Zeit im grünen Bereich. Sie hat sich gleich an Chrissis Brust fest gesaugt als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
Nach kurzem Schlaf und nachdem ich Philipp vom Kindergarten abgeholt hatte, sind wir wieder zurück ins Krankenhaus damit der „große Bruder“ Philipp endlich sein kleines Schwesterchen kennen lernen konnte. Wie er sich gefreut hat und wie stolz er war muss ich hier nicht schreiben – schaut euch einfach das Bild an 🙂