Am 12. Juni um 22:47 war es endlich soweit. Da lag er nun in den Armen von Christine, 3550 g schwer und 50 cm groß – unser Philipp.
Dabei fing der Tag ganz normal an. Ich fuhr gegen 7:00 Uhr auf die Arbeit und um 7:20 drehte ich auf halben Weg und fuhr wieder nach Hause. Philipp hatte ohne jegliche Vorwarnung sein Kommen angekündigt – und was für eins.
Gegen 11:00 waren wir im Krankenhaus und die erste Untersuchung ließ auf eine recht schnelle Geburt hoffen. Doch dann hatte Philipp keine Lust mehr. Es kamen zwar noch alle 3 Min . Wehen, aber Philipp rührte sich keinen Millimeter mehr Richtung Ausgang.
11 Stunden später, um 22 Uhr, war Christine mit ihren Kräften am Ende und auch Philipp verließ so langsam die Kraft. Nun ging alles recht schnell. Christine wurde in den OP gebracht und kurze Zeit später hielten wir unseren Sohn in den Armen – was für ein süßer Fratz.
Es ist schon erstaunlich wie schnell man die ganzen Strapazen der vergangenen Stunden vergißt.
Müde werden nun Mama, Philipp und ich sicherlich/hoffentlich eine erholsame Nacht verbringen bevor morgen ein ganz neues Leben beginnt.

