Lange geschlafen, Gefrühstückt, eingecremt und Strandtasche gepackt. Da dies wohl das Standardprozedere für diesen Urlab sein wird, werde ich das nicht mehr täglich erwähnen.
Nachdem wir uns nach unserer spätmorgentlicher Strandsession vor der Mittagshitze in unsere klimatisierte Wohnung zurückgezogen hatten, beschlossen wir mit dem Auto den nächstgelegenen größeren Supermarkt anzusteuern um unseren Kühlschrank etwas auzufüllen. Außerdem hegte ich die Hoffnung noch eine schöne zu finden.
Gelandet sind wir dann in einem Einkaufzentrum nahe Choggia. Hier gab es unter anderem auch eine Decathlon Filiale. Mir sagte die Marke zwar nichts, aber Chrissi wußte gleich Bescheid. 3 Handtücher, ein Bademantel, ein paar Flip-Flops für Luisa, Fußballschuhe und Badehose für Philipp und 100€ ärmer verließen wir nach knapp 2 Stunden den Laden – ohne Badehose für Papa. Allerdings war nun der Ehrgeizig von Philipp geweckt für seinen Papa eine Badehose zu finden. Alle paar Minuten kam er mit einem neuen Exemplar um die Ecke. „Papa, die Hose ist doch schön !!“. Aber entweder war die Hose zu klein, oder geschmacklich nicht unbedingt meine Wellenlänge, aber ich hätte ihn dafür Knuddeln können – wenn es ihm nicht peinlich gewesen wäre.
Letztendlich würden wir in einem anderen Geschäft doch noch fündig und auch noch auf 6€ preisreduziert und dazu war es auch noch eine Zauberhose – das wußte ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Am Abend ging es dann noch zum Pizzaessen. Philipp wollte in die Pizzaria gegenüber unseres Campingplatz. Sie war wie eine kleine Burg gebaut und schon vom ersten Tag an im Blick von unserem Sohn. Auf dem Weg dorthin sind wir noch am Strand entlangspaziert. In einen der vielen kleinen Läden entlang der Straße hing sie dann – meine Badehose. Genau so wie ich sie mir vorgestellt hatte. Und so kam es, das ich am Ende des Tages nach enttäuschenden Anfang mit ZWEI neuen Badehosen zurdrieden einschlafen konnte.
