… an Heilig Abend steht komischerweise der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, ohne dass wir auch nur das geringste mitbekommen haben, wie das Christkind den Baum gebracht hat. Die großen überraschten Augen von Philipp nach dem Aufstehen – hoffentlich bleibt das noch so ein paar Jährchen. Luisa hat gleich die Erfahrung gemacht, dass die Nadeln des Weihnachtsbaums pieksen können. Sie hat ihn immer angefaßt und schnell die kleinen Fingerchen wieder zurückgezogen – als ob sie wirklich pieksen.
Am Nachmittag ging es dann in die Kindermette und als wir zurückkamen, da war doch tatsächlich schon das Christkind da gewesen. Philipp konnte es überhaupt nicht mehr abwarten und Luisa wunderte sich nur, was denn heute so den ganzen Tag los ist.
Aber endlich ging es ans Geschenke auspacken. Eine Kuscheltier-Decke für Luisa, eine Hotwheel-Bahn für Philipp eine Kinderkrippe für beide und noch so einiges mehr.
Dann ging es weiter zu Oma und Opa, denn dort hatte das Christkind auch noch einiges gebracht und da viele Geschenke auspacken hungrig macht, sind wir dann zu Michaela, Armin, Lea und Samira zum Abendessen. Auch dort hat das Christkind noch ein paar Geschenke gebracht – müssen wir brave Kinder haben…
Nach einem kleinen Hauskonzert, bei dem Philipp ganz toll mitgesungen hat wurde noch gespielt. Willi, Gudrun, Simone und Marc kamen auch auf einen Sprung vorbei und wir haben uns lustig unterhalten. Dann sind beide Kinder in unseren Armen eingeschlafen – leider wie wir auf der Heimfahrt feststellten, denn sie haben beide geweint, weil kalt. Aber daheim sind sie doch schnell wieder eingeschlafen.
Alle Jahre wieder ….
Morgen kommt Opa Reimund und die Brecher Preßlers. Vielleicht war dort auch noch das Christkind …. 😉

