Wir sind Weltmeister

… und zwar in Muttermilch-Weit-Spucken. In dieser Disziplin ist Philipp im Moment wohl unschlagbar. Diese Eleganz wenn er während dem Spucken noch schnell den Kopf dreht um so eine möglichst große Fläche zu besudeln. Diese Präzision mit der er mir immer das Gefühl gibt: „Siehst Du Papa, hättest Du das Spucktuch einen Zentimeter weiter nach links gelegt, hätte ich es auch getroffen“. Es soll mal einer sagen, Kinder in diesem Alter könnten noch nicht denken. Anders kann ich mir nicht erklären, daß Philipp immer mit dem Spucken anfängt, wenn wir ihm frische Klamotten angezogen haben. Ok, zugegeben – bei machen Sachen die er angezogen bekommt würde ich auch spucken 🙂

Durstig

Heute „feierten“ wir Philipps erste Woche. Naja, eigentlich feierte nur Philipp und forderte von Christine eine extra Portion Milch. Christine kam mit dem Stillen heute kaum nach.
Wie im Richtigen Leben – wer zuviel trinkt, spuckt irgendwann auch mal. Und so hat Philipp heute locker die Waschmaschine vollbekommen.
Dazu war er heute auch noch extrem – mmmhh sagen wir mal – lebendig. Alles in allem der bisher anstrengenste Tag. Aber ich fürchte das ist noch steigerungsfähig :-)))

Die erste Nacht

So, die erste Nacht ist überstanden. Besser als gedacht. Um 23:00, 2:00 und 5:00 Uhr forderte Philipp nach dem „ältesten Energiedrink der Welt“ hielt sich dafür aber mit dem Schreien zurück. So könnte es auch in den kommenden Nächten gerne weiter gehen.

Endlich Zuhaus

Heute ist der große Tag. Am Nachmittag hole ich endlich Philipp und Christine vom Krankenhaus nach Hause. Recht aufgeregt räume ich noch zusammen mit meiner Schwiegermutter das Haus auf und bastel noch ein kleines Willkommens-Schild für die Haustür. Und dann nix wie ab ins Krankenhaus.
Nach letzten Anweisungen von der Hebamme, Philipp verabschiedet sich noch von seiner Freundin Hanna und dann geht es endlich los. Stolz trage ich Philipp im MaxiCosi Richtung Auto.
Zu Hause angekommen haben wir schon etwas Herzklopfen als die Haustür um 15:07 hinter uns ins Schloß fällt. Ein super schönes Gefühl die beiden endlich zu Hause zu haben, aber auch etwas mulmig auf das was da jetzt kommt.

Philipp macht es uns aber im Moment recht einfach – hat sich gleich mit seinem neuen Bett angefreundet und bekommt von diesem großen Moment überhaupt nichts mit :-))

Den restlichen Tag verbringen wir mit Ausruhen und dem Gedanken – ab jetzt wird alles anders !!

In Südhessen nix neues

Heute war wieder ein typischer Schlaf(f)- und Eßtag. Schlafen, trinken, schlafen, trinken, wickeln, schlafen … das macht sogar den Papa müde.
Von Blähungen die Philipp gestern noch so arg gequält haben, ist heute zum Glück weit und breit nichts zu merken.
Noch eine Nacht und dann kommt der große Tag – Chrstine und Philipp kommen endlich nach Hause.

Muß jetzt Schluß machen – die Wohnung muß noch aufgeräumt werden 😉

Blähungen

So brav und ruhig wie auf dem Foto war Philipp heute leider nicht den ganzen Tag. Neben der für Kinder üblichen leichten Gelbsucht quälten ihn heute hauptsächlich Blähungen – und das recht heftig.
Man kommt sich schon recht hilflos vor, wenn man den kleinen Wurm so jämmerlich weinen hört und der kleine Körper verkrampft. Aber mit Tipps und Hilfe der Hebamme und etwas Fencheltee haben wir auch diese Hürde gemeistert.
Für Christine war es ebenfalls ein anstrengender Tag, somal sie ausgerechnet heute ein kleines seelisches Tief hatte. Aber nachdem Philipp gegen Abend friedlich eingeschlafen war, ging es auch ihr wieder besser.

Begrüßungs-Party

Philipp hat fast den ganzen Tag verschlafen. Nur zum Stillen schulg er kurz die Augen auf, nahm ein paar kräftige Züge aus der „Pulle“ und schlief wieder ein.
Ich war den ganzen Vormittag unterwegs um Einkäufe zu tätigen. Denn heute Abend fand neben dem zweiten Gruppenspiel Deutschland – Polen auch das „traditonelle“ Eier backen im Hause Pressler statt.
Ein Brauch, den außer in Erbach eigentlich keiner kennt :-)) Die Freunde fallen gegen Abend ein, um den neuen Erdenbürger zu feiern.

Einzige Bedingung: Es müssen genügend Eier und Getränke vorhanden sein.

Die ersten Fotos von Philipp, das spannende Fußballspiel und das schöne warmen Sommerwetter sorgten dann auch für einen wunderschönen und lustigen Abend.

58 Eier, 1 kg Kartoffelsalat, 3 Laib Brot und 3 Kisten Bier später verließen um 2:30 Uhr die letzten Gäste das Haus. Noch kurz aufräumen und um 4 fiel ich dann tot müde ins Bett.

Ein gutes Training für die kommenden Nächte 🙂

Der erste Tag

Ich war heute morgen noch recht müde. Die ersten Anrufe klingelten mich schon vor acht, nach nur ein paar Stunden Schlaf aus dem Bett. Ein gute Übung für das, was in den kommenden Monaten wohl auf Christine und mich zukommen wird 🙂
Christine ging es heute Morgen erstaunlich gut (wenn man mal den Kraftakt am Vortag und den wenigen Schlaf bedenkt). Sie durfte schon aufstehen und die ersten kleinen Spaziergänge unternehmen.
Philipp dagegen verschlief bis auf ein/zwei Fütterpausen seinen ersten Tag im neuen Leben fast völlig. Dafür hat er die Nacht zum Tag gemachen – komisch, kommt mir irgendwie bekannt vor :-))

Ich bin da

Am 12. Juni um 22:47 war es endlich soweit. Da lag er nun in den Armen von Christine, 3550 g schwer und 50 cm groß – unser Philipp.
Dabei fing der Tag ganz normal an. Ich fuhr gegen 7:00 Uhr auf die Arbeit und um 7:20 drehte ich auf halben Weg und fuhr wieder nach Hause. Philipp hatte ohne jegliche Vorwarnung sein Kommen angekündigt – und was für eins.
Gegen 11:00 waren wir im Krankenhaus und die erste Untersuchung ließ auf eine recht schnelle Geburt hoffen. Doch dann hatte Philipp keine Lust mehr. Es kamen zwar noch alle 3 Min . Wehen, aber Philipp rührte sich keinen Millimeter mehr Richtung Ausgang.
11 Stunden später, um 22 Uhr, war Christine mit ihren Kräften am Ende und auch Philipp verließ so langsam die Kraft. Nun ging alles recht schnell. Christine wurde in den OP gebracht und kurze Zeit später hielten wir unseren Sohn in den Armen – was für ein süßer Fratz.
Es ist schon erstaunlich wie schnell man die ganzen Strapazen der vergangenen Stunden vergißt.
Müde werden nun Mama, Philipp und ich sicherlich/hoffentlich eine erholsame Nacht verbringen bevor morgen ein ganz neues Leben beginnt.

Ein sonniger Sonntag

Blauer Himmer, sommerliche Temperaturen. Ein herrlicher Tag um neues zu entdecken. Der Einzige dem das alles recht herzlich interessiert ist unser Philipp. Strampelt zwar munter in Christines Bauch, macht aber noch keinerlei Versuche auf die Welt zu kommen.

Also – weiter warten ……