Heute war der bisher anstrengenste Tag für Philipp. Neben der drückenden Schwüle hatte mein Bruder Jürgen und Familie ihren Besuch angekündigt. Natürlich wollten auch sie das neue Familienmitglied persönlich begrüßen – ist ja auch verständlich.
Zur Feier des Tages wurde der Grill im Garten aufgestellt. Die Holzkohle hätte man sich fast sparen können – das Fleisch wurde in der Sonne fast von alleine gar :-)))
Lukas und Marco wichen den ganzen Tag ihrem Cousin nicht von der Seite. Neugierig wurde alles akribisch genau beobachtet – vom Stillen bis zum Windel wechseln und auch beim Halten von Philipp machten die Beiden eine sehr gute Figur.
Nach dem ganzen Starrummel war Philipp recht aufgekratzt und dankte es uns mit einer ziemlich kurzen Nacht 🙂
Achtelfinale
So, da haben wir die Schweden mal locker flockig mit 2:0 von der Ikea-Platte geputzt. Ein sehr schönes Spiel. Bei der Fan-Unterstützung aber auch jetzt wirklich kein großes Wunder. Selbst Philipp hat im passenden Outfit (Dank Eva) mitgefiebert. Aber so ganz traut er der Deutschen Manschaft wohl noch nicht und hatte sich für den Falle einer Verlängerung noch eine extra Ladung Windeln mitgebracht …. sicher ist sicher 🙂
Hoher Besuch
Für heute hat sich hoher Besuch angekündigt. Opa Reimund aus Limburg kommt zu Besuch und wie man sieht, verstehen sich die beiden auf Anhieb prächtig. Preßler ist halt Preßler 😉
Jede Minute hat der Opa ausgenutzt, um den kleinen Wicht bei sich zu haben.
Die Männer haben nachmittags nach dem Stillen und Wickeln eine kleine Ausfahrt gemacht. Nachdem Philipp ein wenig geschrien hatte, hat er sich aber wieder eingekriegt und hat den Rest der Ausfahrt genossen – im Schlaf…
Wir sind Weltmeister
… und zwar in Muttermilch-Weit-Spucken. In dieser Disziplin ist Philipp im Moment wohl unschlagbar. Diese Eleganz wenn er während dem Spucken noch schnell den Kopf dreht um so eine möglichst große Fläche zu besudeln. Diese Präzision mit der er mir immer das Gefühl gibt: „Siehst Du Papa, hättest Du das Spucktuch einen Zentimeter weiter nach links gelegt, hätte ich es auch getroffen“. Es soll mal einer sagen, Kinder in diesem Alter könnten noch nicht denken. Anders kann ich mir nicht erklären, daß Philipp immer mit dem Spucken anfängt, wenn wir ihm frische Klamotten angezogen haben. Ok, zugegeben – bei machen Sachen die er angezogen bekommt würde ich auch spucken 🙂

Durstig
Heute „feierten“ wir Philipps erste Woche. Naja, eigentlich feierte nur Philipp und forderte von Christine eine extra Portion Milch. Christine kam mit dem Stillen heute kaum nach.
Wie im Richtigen Leben – wer zuviel trinkt, spuckt irgendwann auch mal. Und so hat Philipp heute locker die Waschmaschine vollbekommen.
Dazu war er heute auch noch extrem – mmmhh sagen wir mal – lebendig. Alles in allem der bisher anstrengenste Tag. Aber ich fürchte das ist noch steigerungsfähig :-)))
Die erste Nacht
So, die erste Nacht ist überstanden. Besser als gedacht. Um 23:00, 2:00 und 5:00 Uhr forderte Philipp nach dem „ältesten Energiedrink der Welt“ hielt sich dafür aber mit dem Schreien zurück. So könnte es auch in den kommenden Nächten gerne weiter gehen.
Endlich Zuhaus
Heute ist der große Tag. Am Nachmittag hole ich endlich Philipp und Christine vom Krankenhaus nach Hause. Recht aufgeregt räume ich noch zusammen mit meiner Schwiegermutter das Haus auf und bastel noch ein kleines Willkommens-Schild für die Haustür. Und dann nix wie ab ins Krankenhaus.
Nach letzten Anweisungen von der Hebamme, Philipp verabschiedet sich noch von seiner Freundin Hanna und dann geht es endlich los. Stolz trage ich Philipp im MaxiCosi Richtung Auto.
Zu Hause angekommen haben wir schon etwas Herzklopfen als die Haustür um 15:07 hinter uns ins Schloß fällt. Ein super schönes Gefühl die beiden endlich zu Hause zu haben, aber auch etwas mulmig auf das was da jetzt kommt.
Philipp macht es uns aber im Moment recht einfach – hat sich gleich mit seinem neuen Bett angefreundet und bekommt von diesem großen Moment überhaupt nichts mit :-))
Den restlichen Tag verbringen wir mit Ausruhen und dem Gedanken – ab jetzt wird alles anders !!
In Südhessen nix neues
Heute war wieder ein typischer Schlaf(f)- und Eßtag. Schlafen, trinken, schlafen, trinken, wickeln, schlafen … das macht sogar den Papa müde.
Von Blähungen die Philipp gestern noch so arg gequält haben, ist heute zum Glück weit und breit nichts zu merken.
Noch eine Nacht und dann kommt der große Tag – Chrstine und Philipp kommen endlich nach Hause.
Muß jetzt Schluß machen – die Wohnung muß noch aufgeräumt werden 😉
Blähungen
So brav und ruhig wie auf dem Foto war Philipp heute leider nicht den ganzen Tag. Neben der für Kinder üblichen leichten Gelbsucht quälten ihn heute hauptsächlich Blähungen – und das recht heftig.
Man kommt sich schon recht hilflos vor, wenn man den kleinen Wurm so jämmerlich weinen hört und der kleine Körper verkrampft. Aber mit Tipps und Hilfe der Hebamme und etwas Fencheltee haben wir auch diese Hürde gemeistert.
Für Christine war es ebenfalls ein anstrengender Tag, somal sie ausgerechnet heute ein kleines seelisches Tief hatte. Aber nachdem Philipp gegen Abend friedlich eingeschlafen war, ging es auch ihr wieder besser.
Begrüßungs-Party
Philipp hat fast den ganzen Tag verschlafen. Nur zum Stillen schulg er kurz die Augen auf, nahm ein paar kräftige Züge aus der „Pulle“ und schlief wieder ein.
Ich war den ganzen Vormittag unterwegs um Einkäufe zu tätigen. Denn heute Abend fand neben dem zweiten Gruppenspiel Deutschland – Polen auch das „traditonelle“ Eier backen im Hause Pressler statt.
Ein Brauch, den außer in Erbach eigentlich keiner kennt :-)) Die Freunde fallen gegen Abend ein, um den neuen Erdenbürger zu feiern.
Einzige Bedingung: Es müssen genügend Eier und Getränke vorhanden sein.
Die ersten Fotos von Philipp, das spannende Fußballspiel und das schöne warmen Sommerwetter sorgten dann auch für einen wunderschönen und lustigen Abend.
58 Eier, 1 kg Kartoffelsalat, 3 Laib Brot und 3 Kisten Bier später verließen um 2:30 Uhr die letzten Gäste das Haus. Noch kurz aufräumen und um 4 fiel ich dann tot müde ins Bett.
Ein gutes Training für die kommenden Nächte 🙂


