Wie krieg ich denn meinen Opa da vom Traktor runter????? Da hilft alles „ich auch mal“ nix. Der Opa ist und bleibt halt mal ein Traktor-Freak. Der hat tolle Kataloge mit gaaaanz vielen Traktoren und lauter so tollen Sachen. Die blättern wir zusammen durch, wenn ich in Erbach bin. Das macht ganz viel Spaß!! Und Fußballspielen tu ich auch immer mit ihm.
Im Zoo mit Papa
Ich war dieses Wochenende mit meinen Mädels auf einer „Mutter-ohne-Kind“-Tour in Trier – sprich shoppen, Kaffee trinken und etwas Sightseeing 🙂
Meine beide Männer hatten aber auch ohne mich mächtig viel Spaß und sind nach Heidelberg in den Zoo gefahren.
Für Philipp mal wieder einen Erfahrung besonderer Art. So weis er jetzt, das Löwen richtig laut brüllen können und man nicht mit einer Handvoll Futter in den Streichelzoo gehen soll. Bei letzterem wurde er von 5 Ziegen eingekreist die unbedingt an das Futter in seiner Hand wollten. Für uns mag das ja lustig aussehen, aber stellt euch mal vor es gebe Ziegen die so groß wären wie wir Erwachsenen und plötzlich stehen 5 Stück um dich herum und fangen an die mächtig zu bedrängen und anzuspringen.
Philipp fand das nicht ganz so lustig und ist schnell auf Papas Arm geflüchtet.
Der Schalk im Nacken
Sehr ihr da hinter dem Philipp – da ist der Schalk – und in seinen Augen auch. Heute wollte er sich die Hose selbst anziehen. Was dabei rauskommt ist nicht sehr effektiv für die Beine – aber wir beiden hatten nen riesigen Spaß, denn hinter so ner Hose kann man sich ja auch verstecken – und guggugs machen.
Seine Lieblingsbeschäftigung ist: Nase klauen – oder Ohren oder Beine. Dann wird das geklaute Teil in die Luft geworfen und er sagt: „Da oben fliegt es“ – worauf man es wieder holt – manchmal kriegt man es auch gebracht. Das letzte Mal hat er sogar meine imaginäre Nase in den MUND gesteckt und darauf rumgekaut!!! Und manchmal spuckt er die Nase auch wieder aus!!
Zornesattacken kommen zwar ab und zu mal vor – aber das gehört dazu – und vor allen Dingen kann man ihn noch leicht mit irgendeiner Kleinigkeit ablenken 🙂
Leider will er seinen Willen manchmal auch mit Hauen durchsetzen zu unserem Leidwesen. Dagegen haben wir leider noch kein Rezept gefunden… Wir hoffen, das verwächst sich.
Einstürzende Neubauten
Schnuppertag bei den Wühlmäusen
Heute morgen war es soweit. Wir durften zu den Wühlmäusen, denn heute war Schnuppertag. Die Wühlmäuse, das ist ein Vor-Kindergarten, wo ca. acht Kinder zwischen zwei und drei Jahren 2 x in der Woche die Wälder um Erbach unsicher machen.
Also wurde heute morgen Philipps neuer Rucksack mit Essen, Trinken und Windeln gepackt und los ging es zum Treffpunkt um 9 Uhr am „Haus Emmaus“ in Erbach.
Nach dem Begrüßungslied zog die Meute los – ab in den Wald – ausgerüstet mit wasserdichten Schuhen, teilweise Regenklamotten und natürlich dem Rucksack. Am Rastplatz angekommen, wurde sich erst einmal für kommenden anstrengenden Stunden gestärkt. Alle Kinder setzten sich in einem Kreis zusammen, packten das Essen aus ihren Rucksäcken und dann begann das große Mampfen.
Danach waren sie nicht mehr zu halten. Der Wald wurde ohne große Gegenwehr in Besitz genommen und alles genaustens Untersucht. Natürlich gab es auch die üblichen Rangeleien um die knappen Resourcen Schippe und Eimer, aber so ist das Leben und wir sind uns sicher, das Philipp sich dort im kommenden Jahr pudelwohl fühlen wird.
3 Statuen
Auch wenn es so aussieht, Philipp und Richi haben nichts im Gras verloren und suchen es jetzt. Sie haben lediglich einen kleinen Wettbewerb gestartet wer die Statue am besten nachmachen kann. Das Duell brachte jedoch keinen eindeutigen Sieger hervor 🙂
Nach einem geruhsamen Nachmittag, sind wir später noch mit Moni und Richi in den Schlosspark nach Weinheim gefahren. Leider hat uns die Sonne etwas im Stich gelassen und es zogen dunkle Regenwolken auf.
Die Besichtigung des „Hermanns Hof“ mussten wir daher abbrechen und konnten uns gerade noch vor einem mächtigen Regenschauer ins Brauhaus zum Abendessen retten.
Leas Geburtstag
Heute war wieder Familientreffen in Erbach, denn Lea hat Geburtstag gefeiert. 10 Jahre ist sie schon geworden – unsere Große und geht nach den Sommerferien schon in die 5te Klasse. Da kriegt man schon solche Geschenke wie z. B. ein Handy, wo wir natürlich gleich mal die Telefonnummern einpflegen mußten. Doch auch mit dem Philipp spielt sie gerne. Samira und Niko üben sich derweil als Torwart, und der Opa schießt die Elfmeter :-).
Das Publikum saß auf der Terrasse und schaut dem Treiben zu.
In den Weinbergen
Da waren wir schon lange nicht mehr. Heute, da es nicht zu heiß oder zu naß war und wir auch Zeit hatten, haben wir – die komplette Familie Preßler nach Feierabend wieder einen Spaziergang unternommen. In die schönen Weinberge mit schöner Aussicht auf den Donnersberg, mit ganz vielen Schnecken und Steinen und Dinge zum Erkunden für den Philipp. Sollte man viel öfter machen.
Computerfreak
Ja ja ganz der Papa. Wenn der Philipp morgens aufsteht, dann WÜRDE er gerne SOFORT an den Computer, und auf die Homepage von „Die Sendung mit der Maus“ gucken. Ab und zu darf er es auch und er ist höchst begeistert.
Manchmal sagt er: „Papa Preßler“ zu Michael. Wir wissen heute noch nicht, von wem er das hat…
Und wenn man ihn fragt, ob er einen Stinker gemacht hat, dann sagt er meistens: „Nein“, setzt einen vielsagenden Dackel blick auf und fügt noch ein todernstes „GANZ SICHER“ hinter her. Das mag sich jetzt langweilig anhören – aber wenn man den Gesichtsausdruck sieht – dann ist das schon zum Grinsen.
EM Finale
Nach einem Wochenend-Urlaub bei der Oma und dem Opa (der ohne Klagen beiderseits ablief) konnten wir den Philipp heute wieder in die Arme schließen. Rechtzeitig zum EM-Final Deutschland vs. Spanien sind wir aus Berlin angekommen.
Als Special-Guests waren auch Philipps heißgeliebte Katja, sie steht nach wie vor ganz oben auf Philipp’s Beliebtheitsskala, dichtgefolgt von Richie auf Platz 2 und die Moni, hauchdünn auf dem dritten Platz , zum Philipp-knuddeln und Fußball-gucken bei uns.
Leider ein Trauerspiel – Philipp ging in der Halbzeit ins Bett und hat auch nix versäumt – denn leider sind die Deutschen „nur“ EM-Zweiter geworden. Aber das Leben geht halt trotzdem weiter.

