Philipp der Heizer

Heute war das Letzte. Das letzte mal Skifahren, das letzte mal Skikurs von Philipp. Aber auch das erste „große“ Skirennen für unseren Sohn. Pünktlich um 10:oo Uhr ging es los. Jedes Kind bekam ein Leibchen mit einer Nummer, selbst ein Kommentator für das Rennen gab es – der Chef höchstpersönlich. Jetzt konnten die Kinder zeigen was sie in den letzten Tagen alles gelernt hatten.
Mit einem affenzahn raste Philipp die Piste runter, durchfuhr souverän das Kuh-Tor und kam mit einer fast perfekten Pizza an der Ziellinie zum Stehen. Super gemacht!!!
Am Nachmittag gab es dann die offizielle Siegesfeier mit Medallie und Urkunde. Da war einer mega-stolz. Die Mama war auch ganz hin und weg von ihrem Ski-Hasen. Anschließend hieß es dann Skier abgeben, was Philipp sichtlich schwer viel – (zumal Chrissi ihre Leih-Ski gekauft hat). Daran merkten wir endlich, daß es ihm wirklich gefallen hat. Er ging zwar immer brav zum Skikurs aber weder mit einer freudigen noch mit einer widerwilligen Einstellung. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob es ihm Spaß macht.

Aber auch der schönste Urlaub geht leider irgendwann einmal zu Ende. Am Abend sind wir dann noch mit versammelter Mannschaft zum Abschlussessen in die Lürzer Alm und für Papa gab es die weltbesten Spareribs – mmmh lecker. Philipp war so müde, daß er schon VOR dem Abendessen eingeschlafen ist und dann von mir nach Hause getragen wurde.

Kleiner Skifahrer

Nachdem der erste Skikurs Tag für Philipp so erfolgreich verlaufen war, haben wir den Skikurs auf den Rest der Woche verlängert.
Hier zeigte sich nun der Vorteil wenn man mit anderen Familien in einem Ferienhaus direkt an der Piste wohnt – während Chrissi die Skifahrer-Frühschicht übernommen hat, hat Anne, solange bis ich Philipp zur Skischule gebracht habe, auf Luisa aufgepasst.
Anschließend ein schöner Spaziergang durch die winterliche Landschaft. Am Mittag hat Chrissi dann Philipp von der Skischule abgeholt, ist mit ihm im Schneepflug die Piste bis zur Ferienwohnung „runter gebrettert“. Anschließend gab es Mittag (obwohl Philipp nicht von den Skiern runter wollte) und ich habe die Skifahrerschicht übernommen während Chrissi Philipp am Nachmittag zur Skischule gebracht hat. Am Nachmittag habe ich dann Philipp von der Skischule abgeholt und haben den Tag dann am Schirm vor unserer Wohnung ausklingen lassen.

Kurz gesagt – ein perfekter Familien-Ski-Tag

Erster Skikurs Tag

Heute hat dann endlich alles gepasst. Philipp war soweit wieder gesund und nach Tagen Wind und Schneefall, präsentierte sich der Himmel heute in einem strahlenden Blau. Ideale Bedingungen um seinen ersten Skikurs zu absolvieren.
Gleich nach dem Frühstück bin ich mit Philipp Richtung Sammelplatz aufgebrochen. Da er gleich oberhalb unserer Ferienwohnung lag, konnten wir den Weg bequem zu Fuß zurücklegen.
Philipp wurde gleich herzlich von Marike und Cora, den beiden Skilehrerinnen, in Empfang genommen, Skier an und schon ging es los.
An einem recht flachen Hügel war Pizza angesagt – sprich Schneepflug. Eine nicht gerade alltägliche Fußstellung weshalb Philipp mehr auf Spagetti (Skier parallel) stand.
Aber Philipp ließ sich nicht entmutigen und so ging es stetig mit dem Zauberteppich (Förderband) wieder nach oben um gleich wieder Richtung „Tal“ zu rutschen.
Kein meckern, kein mosern, kein „Ich habe keine Lust mehr“. Im Gegenteil, Philipp gefiel es so gut, dass er gleich zur Mittagspause blieb. Auf alle Fälle waren wir sehr stolz auf unseren Sohn.

Nachtskifahren

Heute fängt der Schichtbetrieb an – einer bleibt bei den Kids – der andere darf Skifahren. Es ist sehr praktisch, da man immer mal wieder an unserer Hütte vorbeikommt (hier der Blick aus unserem Zimmerfenster) und mal kurz fragen kann, ob noch alles in Ordnung ist. Stimmung ist gut – und den Philipp päppeln wir mit Schüßler-Salzen wieder auf, damit er in den Kinder-Skikurs gehen kann. Die Skier sind schon ausgeliehen und warten nur darauf, mit Philipp den Buckel runterzurutschen. Vielleicht klappts ja morgen. Es ist auch besseres Wetter gemeldet. Drückt die Daumen!!

Alles im Griff

Heute haben wir nach dem Frühstück unsere Sachen gepackt und sind nach Obertauern in unsere Unterkunft für die nächsten Tage gezogen, wo Anne, Franz und Jasmin und Solveig, Olli und Joris schon auf uns warteten. Es schneit aus allen Wolken und es ist bitterkalt. Von Sonne weit und breit keine Sput. Philipps Spruch des Tages: „Mama – ich zittere wie ein Zitteraal“. Er ist definitiv nicht fit, denn er hat Schnupfen, erhöhte Temperatur und wird in den nächsten Tagen wohl drinbleiben müssen. Aber wie man sieht, hat er alle Hände voll zu tun. Unsere Hütte ist ca. 5 Gehminuten vom Zentrum entfernt und man muß die Piste überqueren, um zu uns zu gelangen dafür haben wir die Piste im Blick und können tagsüber den Skifahrern und abends den Pistenraupen zusehen.

Geschwisterliebe


Daß Luisa gestern abend so geschrien hat lag doch nicht nur daran, daß sie Hunger hatte – sie hat NATÜRLICH auch einen Entwicklungsschub gemacht, denn heute kann sie schon mamama und babbaba sagen 🙂 Ich glaube zwar nicht, daß sie uns meint aber schee ist es auf alle Fälle.
Heute sind wir auf der Hochzeit von Hanna und Peter eingeladen. Zum Standesamt bin ich mit den Kindern und Moni und Richi erst zum Gratulieren gekommen. Dann war Sektempfang und dann ging es um 15 Uhr mit Kirche weiter. In dieser Zeit hat sich unser Philipp bei Moni und Richie im Zimmer einquartiert, um Formel 1 zu schauen. So konnte ich mich in aller Ruhe „aufhübschen“. Hanna und Peter hatten Babysitter engagiert und so hatte Philipp abends ein paar Spielkameraden. Wir konnten gemütlich essen (= extremer Luxus). Luisa hab ich zwischen den diversen Gängen stillen können und dann hat sie geschlafen. Auch Philipp hat geschlafen – wurde aber um halb 12 wach und stand plötzlich weinend da – während die Eltern gefeiert haben 🙁 Ich hab dann Michael und die Kinder in unsere Pension begleitet und durfte aber weiterfeiern!!!! Auch Luxus!!!

Überraschung

Da haben wir es geschafft, den ganzen Winter gesund und unbeschadet über die Runden zu kommen, und ausgerechnet am Tag an dem wir in den Urlaub fahren bekommt Philipp einen Schnupfen, der in den folgenden Tagen noch zu einer ausgewachsenen Erkältung mit Fieber werden sollte.
Um 7 Uhr in der früh klingelte der Wecker und aus Philipp’s Schlafzimmer tönte uns ein sehr unangenehmes Husten entgegen – na super.
Punkt neun sind wir auf die Autobahn eingebogen um kurz darauf im Radio zu hören, dass auf der A8 vor Augsburg wegen einer Massenkarambolage wohl den ganzen Tag die Autobahn gesperrt sein wird – na super.
Um halb elf stehen wir vor Pforzheim im Stau wegen eines Unfalls – na super.
Die Vollsperrung umfahren und deswegen durch München gequält, hören wir im Radio, dass kurz nach dem Inntal Dreieck es wegen eines Unfalls zu einem Stau kommt – na super.
Kurz hinter der Österreichischen Grenze und ca. 1,5 Stunden vor dem Ziel kommt im fünf Minuntentakt die Meldung von Philipp „Mir tut der Rücken weh, wann sind wir denn endlich da ?“ – na super.
Um 18 Uhr waren wir dann am Ziel, haben unser Zimmer bezogen und sind zum Kernwirt zum Abendessen und Luisa hat geschrien und geschrien und geschrien – na super.
Ich bekomme ein leckeres, kühles Weizenbier – hey super.

Vorfreude

Heute stand hauptsächlich „Urlaubsvorbereitung“ auf dem Programm. Ich habe extra etwas schneller gearbeitet (ja, das geht auch) um früher mit dem Urlaub beginnen zu können.
Die Dachbox für’s Auto musste geholt und vor allem die Koffer gepackt werden. Der einzige Nachteil beim Skiurlaub – man braucht Unmengen an Klamotten und Material.
Aber trotz dem „Stress“ kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Philipp, schon ganz heiß auf den Winterurlaub, lief fast die ganze Zeit mit seinem Skihelm durch die Gegend und übte mit meinen Walking Stöcken schon mal kräftig Slalom. Und so ein kleines Rennen mit Helm und Brille durchs Wohnzimmer konnte ich mir ja nun wirklich nicht entgehen lassen. 🙂

Anziehen

Philipp muss wohl ein schreckliches Elternhaus haben. Als er heute Morgen um 6:30 bei uns ins Schlafzimmer aufgetaucht ist, war er schon komplett angezogen und wollte in den Kindergarten. Wir waren schon mächtig stolz auf unseren Sohn daß er sich ganz alleine ohne fremde Hilfe angezogen hat … und sogar die Hose war richtig herum (was in der Vergangenheit nicht immer so war) – über die linksherum angezogenen Socken sehen wir mal ganz großzügig drüber weg…