Urlaub auf dem Bauernhof


Endlich ist es soweit – Urlaub. Dieses Jahr haben wir uns für „Urlaub auf dem Bauernhof“ entschieden.
Die Wahl fiel auf einen Hof in der Nähe von Ravensburg, der uns von Bekannten empfohlen wurde. Und da auch der Bodensee nicht weit entfernt ist, dürfte Langeweile für die kommenden Tage ein Fremdwort sein.
Nachdem uns Philipp in gewohnter Weise um 6:30 aus dem Bett geworfen hatte, haben wir nach dem Frühstück in aller Ruhe Koffer und Auto gepackt und sind gegen 11:00 Uhr Richtung Süden aufgebrochen. Die Autobahn war frei und so sind wir kurz nach 15:00 Uhr bei Fam. Fuchs in Albisreute/Schlier angekommen.
Das erste was Philipp sah, war ein riesengroßes Trampolin mitten auf der Wiese. Alle Müdigkeit der Reise war mit einem Schlag verschwunden und schon flogen die Schuhe durch’s Auto – der Urlaub war gerettet. Zuerst wurden wir stürmisch von der Hofhündin Pia begrüßt und anschließend von unserer Vermieterin in Empfang genommen. Während Philipp gleich auf Trampolin verschwunden ist, haben wir unsere richtig gemütliche Dachwohnung bezogen und
anschließend eine erste Erkundungstour durch den Hof unternommen.
Ich habe selten soviele Kühe und Kälbchen auf einmal gesehen, dazu noch Ziegenbock Hansi, drei Pferde und eine Katze mit ihren 2 Jungen. Dazu noch in jeder Ecke ein Traktor und sogar ein Bagger. Philipp wußte gar nicht wohin er zuerst hinwollte. Zumal auch noch Fütterungszeit und richtig Aktion auf dem Hof war. Highlight des Abends war, das Philipp Hansi einen Eimer mit Milch bringen durfte.
Mit vielen neuen Eindrücken im Kopf und sichtlich müde ist Philipp nach dem Abendessen recht schnell eingeschlafen und auch Mama und Papa fielen schon bald die Augen zu. Urlaub mit Landluft macht müde.

Alle meine Babysitter

Heute ist Abschlußessen – und hier auf dem Bild seht ihr alle Babysitter von mir. Es war echt schön mit Euch, denn ihr habt euch rührend um mich gekümmert, wenn ich mal wieder „adehn“ (=aufstehn) gesagt habe. Ihr habt mich sehr gut bei Laune gehalten. Auf diesem Bild bin ich allerdings sehr müde – aber da ich ja nach dem dritten Tag gelernt habe, daß man sich einfach auf ne Eckbank legen und schlafen kann, werd ich dies auch heute tun, damit Mama und Papa auch was vom Urlaub haben. Was sich an diesem Abend auch besonders gelohnt hat, denn es war ein Sterne-Restaurant und die Türmchen vor dem Papa waren z. B. Kroketten. Das Essen war sehr lecker angerichtet (z. B. Suppen aus dem Glas) und auch seeehr schmackhaft.
Übrigens ist der Philipp heute das erste mal mit der Gondel auf den Berg gefahren. Vielen Dank an unsere liebe Anne, die leider krank wurde, denn sie hat uns ihren Skipaß geliehen, damit der Philipp auch mal auf den Berg fahren und gaaanz viel Schnee sehen konnte. Die Gondelfahrt verlief dank Gummibärchen problemlos. Als es ihm zu hoch wurde wollte er sich setzen und das ganze gar nicht sehen und oben aufm Berg haben wir dann den Papa getroffen. Wir mußten ihm dann erst mal zeigen, was man so mit Schnee alles machen kann – und als er sah, daß man damit Bälle machen und werfen konnte, war das Eis gebrochen. Weiter so lieber Philipp.