Viertelfinale

Puh, was für ein Spiel …. wenn das bis zum Finale so weiter geht, muß ich mich für eine Herztransplantation anmelden.
Philipp hat natürlich wieder das ganze Spiel in seinem Deutschland-Body verschlafen. Vielleicht ist das ja das Geheimnis für den Erfolg der Deutschen Manschaft !?!?
Auf alle Fälle kann er im Halbfinale nicht mehr auf meinem Bauch schlafen … wäre im Falle eines Tores für Deutschland einfach zu gefährlich :-))))

Überraschungsbesuche

Am Morgen starteten Philipp, Christine und ich zu unserem ersten gemeinsamen Großeinkauf in Heppenheim. Ganz typisch Mann, ließ Philipp die Shopping-Tour völlig kalt und verschlief das Ganze.
Wieder zu Hause kündigte überraschend meine Tante Magret ihren Besuch an. Sie war mit ihrer Frauengemeinschaft auf einem Tagesausflug in Heppenheim und nutzte die Gelegenheit, sich für ein paar Stunden „unerlaubt von der Truppe zu entfernen“, um uns zu besuchen.
Eine wirklich gelungene Überraschung.
Am späten Nachmittag legte mein Cousin Volker mit Freundin Jutta noch einen Zwischenstop bei uns ein. Und so verging auch dieser Tag wie im Flug – genau wie all die Tage seit Philipps Geburt. Wenn das so weiter geht, bin ich bald Opa und merke es nicht einmal *grins*.

Herzensbrecher

Heute hat Philipp erstmals den Heppenheimer Weinmarkt besucht. Schließlich war Tag der Jugend und da durfte Philipp ja nicht fehlen. Dabei zeigte Philipp sich von seiner besten Seite und ließ die Frauenherzen nur so dahin schmelzen. Wenn er das beibehält, können Christine und ich uns ja auf einiges gefaßt machen :-))
Auf dem Foto seht ihr übrigens Philipp zusammen mit Eva. Von ihr hat Philipp diesen tollen Deutschland-Body den er auch am Freitag zum Viertelfinale wieder anziehen wird.

Nichtorganische Müdigkeit

Die nichtorganische Müdigkeit entsteht, wenn der Körper Schlaf benötigt, jedoch nicht erhält.
Der Schlaf führt normalerweise ein Schattendasein. So sehr wir uns auch bemühen, wir werden ihn nie bewusst wahrnehmen können. Und doch spielt der Schlaf eine herausragende Rolle in unserem Leben – immerhin verbringen wir rund ein Drittel unseres Daseins schlafend. Dabei ist der Schlaf für uns so selbstverständlich wie der abendliche Sonnenuntergang. Wir verschwenden keinen Gedanken an ihn, solange er sich mit gewohnter Regelmäßigkeit einstellt. Für viele Menschen ist der gesunde Schlaf jedoch ein Wunschtraum – über 30 Prozent der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern leiden mittlerweile an Schlafstörungen.

Wir gehören seit dem 12. Juni zu diesen 30% und unsere süße Schlafstörung heißt Philipp :-))

Showtime

Heute war der bisher anstrengenste Tag für Philipp. Neben der drückenden Schwüle hatte mein Bruder Jürgen und Familie ihren Besuch angekündigt. Natürlich wollten auch sie das neue Familienmitglied persönlich begrüßen – ist ja auch verständlich.
Zur Feier des Tages wurde der Grill im Garten aufgestellt. Die Holzkohle hätte man sich fast sparen können – das Fleisch wurde in der Sonne fast von alleine gar :-)))
Lukas und Marco wichen den ganzen Tag ihrem Cousin nicht von der Seite. Neugierig wurde alles akribisch genau beobachtet – vom Stillen bis zum Windel wechseln und auch beim Halten von Philipp machten die Beiden eine sehr gute Figur.
Nach dem ganzen Starrummel war Philipp recht aufgekratzt und dankte es uns mit einer ziemlich kurzen Nacht 🙂

Achtelfinale

So, da haben wir die Schweden mal locker flockig mit 2:0 von der Ikea-Platte geputzt. Ein sehr schönes Spiel. Bei der Fan-Unterstützung aber auch jetzt wirklich kein großes Wunder. Selbst Philipp hat im passenden Outfit (Dank Eva) mitgefiebert. Aber so ganz traut er der Deutschen Manschaft wohl noch nicht und hatte sich für den Falle einer Verlängerung noch eine extra Ladung Windeln mitgebracht …. sicher ist sicher 🙂

Hoher Besuch

Für heute hat sich hoher Besuch angekündigt. Opa Reimund aus Limburg kommt zu Besuch und wie man sieht, verstehen sich die beiden auf Anhieb prächtig. Preßler ist halt Preßler 😉

Jede Minute hat der Opa ausgenutzt, um den kleinen Wicht bei sich zu haben.

Die Männer haben nachmittags nach dem Stillen und Wickeln eine kleine Ausfahrt gemacht. Nachdem Philipp ein wenig geschrien hatte, hat er sich aber wieder eingekriegt und hat den Rest der Ausfahrt genossen – im Schlaf…

Wir sind Weltmeister

… und zwar in Muttermilch-Weit-Spucken. In dieser Disziplin ist Philipp im Moment wohl unschlagbar. Diese Eleganz wenn er während dem Spucken noch schnell den Kopf dreht um so eine möglichst große Fläche zu besudeln. Diese Präzision mit der er mir immer das Gefühl gibt: „Siehst Du Papa, hättest Du das Spucktuch einen Zentimeter weiter nach links gelegt, hätte ich es auch getroffen“. Es soll mal einer sagen, Kinder in diesem Alter könnten noch nicht denken. Anders kann ich mir nicht erklären, daß Philipp immer mit dem Spucken anfängt, wenn wir ihm frische Klamotten angezogen haben. Ok, zugegeben – bei machen Sachen die er angezogen bekommt würde ich auch spucken 🙂

Durstig

Heute „feierten“ wir Philipps erste Woche. Naja, eigentlich feierte nur Philipp und forderte von Christine eine extra Portion Milch. Christine kam mit dem Stillen heute kaum nach.
Wie im Richtigen Leben – wer zuviel trinkt, spuckt irgendwann auch mal. Und so hat Philipp heute locker die Waschmaschine vollbekommen.
Dazu war er heute auch noch extrem – mmmhh sagen wir mal – lebendig. Alles in allem der bisher anstrengenste Tag. Aber ich fürchte das ist noch steigerungsfähig :-)))

Die erste Nacht

So, die erste Nacht ist überstanden. Besser als gedacht. Um 23:00, 2:00 und 5:00 Uhr forderte Philipp nach dem „ältesten Energiedrink der Welt“ hielt sich dafür aber mit dem Schreien zurück. So könnte es auch in den kommenden Nächten gerne weiter gehen.