
Das mit dem Sprechen klappt grundsätzlich ja gut aber das K bereitet fast allen Kindern Probleme. So sagt der Philipp Tumpel zum Florian und der Florian sagt Pumpel zum Philipp. Hier fahren sie gerade mit der Eisenbahn, um sich ein wenig zu erholen vom herumrennen und rumhüpfen auf der Couch.
Zähneputzen
Nikoletta

Wir warten schon auf den Nikolaus und üben schon fleißig Weihnachtslieder in der Musikschule und zu Hause. Das Gedächtnis von Kindern ist echt phänomenal – was die sich alles merken können… da wird man richtig neidisch.
Im Auto hat der Philipp die Tasten erwischt, wo man den CD-Player vor und zurück-skippen kann und dann hat er in ein paar Lieder sozusagen ganz kurz reingehört und hat dann problemlos mitgesungen. Hut ab!
Wühlmaus nach getaner Arbeit
So sieht einer aus, der im Wald fleißig Holz gemacht, Hecken geschnitten, Löcher gebuddelt, Straßen gebaut, Traktor gefahren ist und noch viel mehr. Manchmal wäre ich ja schon ganz gerne Mäuschen und würde mal schauen, was die dort so tun. Da es am Vortag so richtig schön geregnet hat, zieht man so eine Wühlmaus am Besten noch vor dem Auto aus und legt die Kleider in den Kofferraum.
Die Hauptsache ist, es macht den Jungs und Mädels dort Spaß – und das tut es!!
Jetzt haben wir auch die Nachricht vom Kindergarten bekommen, daß der Philipp ab Juni einen Kindergartenplatz hat – wenn Bedarf ist auch 2 Monate vorher. Ja – das ist gar nicht mehr so sehr lange bis dahin…
Sankt Martin
An alle fleißigen Blog-Leser: Wir haben in unserem Blog jetzt auch die Zeit VOR dem Center-Park ergänzt.
Da wir in der Musikschule ganz oft die Martinslieder geübt haben, wird es nun auch Zeit, Ernst zu machen. Wir haben uns mit allen Musikussen am Bruchsee getroffen zu einem kleinen Martins-Umzug. Erst haben wir einen kleinen Umzug auf der Wiese gemacht und sind dann ans Wasser gegangen, denn da war ein Boot – und da war ein Trompeter drin, der Martinslieder gespielt hat. Der Vollmond leuchtete und es hat auch Gott sei Dank – aufgehört zu regnen. Was will man mehr?? Ach ja – es gab auch noch lecker gebackene Rosinenbrötchen und Tee 🙂
Burg Eltz
Wie schnell doch so eine (Urlaubs)woche vergeht. Der Urlaub im Center Parc „Heilbachsee“ ist vorbei und schon früh wurden die Koffer gepackt und ins Auto verladen.
Doch ein kleines Highlight für den Papa sollte es an dem Tag noch geben. Seit ich 18 Jahre alt bin und einen Führerschein habe, wollte ich die Burg Eltz besichtigen. Da die Burg nur ein paar Kilometer vom Center Parc entfernt lag packte ich die Gelegenheit beim Schopf.
Leider waren wir eine Woche zu spät – die Burg ist vom 01.11. – 31.03. für Besichtigungen geschlossen. Aber der grandiose Anblick von der Aussichtsplattform war mehr als entschädigend.
Auf dem Rückweg haben wir uns noch spontan bei Opa Reimund zum Mittagessen eingeladen und Elke und Lukas in Brechen besucht. Am frühen Abend sind wir dann glücklich und sehr müde zu Hause in Heppenheim angekommen.
„Ruhetag“
Das Bild hat echten Seltenheitswert. Das erste mal in diesem Urlaub dass Philipp am Nachmittag ein bisschen geschlafen hat. Dass er dabei das linke Auge nur halb geschlossen hat ist wie zu seinen „Anfangszeiten“. Die ganze Action der letzen Tage zeigt so langsam Wirkung.
Nach dem Ausflug in den Wildtierpark Daun am Vortag, stand heute ein etwas seichteres Programm auf dem Plan – eine kleine Wanderung zum Heilbachsee, der dem Center Parc seinen Namen gibt.
Naja, See ist schon leicht übertrieben. Teich wäre wohl der bessere Ausdruck aber Center Parc Heilbachteich hört sich auch nicht wirklich werbewirksam an 🙂
Zum Mittagessen sind wir in eine Pizzeria eingekehrt und haben lecker gespeist. Das Essen im Park läßt nämlich etwas zu wünschen übrig. Auf dem Rückweg ist Philipp dann eingeschlafen und wir haben die Mittagspause etwas ausgedehnt während der Rest der Truppe schon Richtung Schwimmbad aufgebrochen ist.
Nach seinem Mittagsschlaf war Philipp mal wieder nicht zu bremsen bzw. aus dem Wasser zu bekommen. Rutschen, ins Wasser springen, tauchen und das 3 Stunden ohne Unterbrechung – selbst nach zweimaligen ausrutschen und auf den Kopf dotzen läßt er sich nicht davon abbringen. Er ist schon hart im Nehmen.
In der Umkleidekabine hat er gnadenlos die Chance genutzt und sich eingeschlossen, als ich in der Nachbarkabine seine Socken geholt habe. Ich glaube er wollte noch nicht nach Hause, denn er hat sich geweigert, den Hebel wieder umzuklappen. Erst nach unserer Drohung mit Fernseh- und Gummibärchenentzug hat er den Hebel wieder umgelegt und uns sind 2 ganz schön dicke Steine vom Herzen gefallen.
Affenstall
Heute ist schon Tag 3 von unserer Urlaubswoche in der Eifel. Da man nicht jeden Tag von Morgens bis Abends in Schwimmbad gehen kann (ok, wenn es nach den Kindern geht ist das durchaus möglich), ging es heute als Kontrastprogramm in den Wildtierpark nach Daun.
Gleich nach unserer Ankunft hatten wir das Glück, einer Vorführung der Falknerei beizuwohnen und die unglaublich geschickte Flug- und Jagdweise eines Falken bewundern zu dürfen.
Danach ging es ins Affental. Ein riesiges, eingezäuntes Waldgehege mit freilebenden Berberaffen. Der Aufforderung nichts Essbares mit ins Gehege zu nehmen sind wir zwar nachgekommen, aber wir haben dabei übersehen, dass auch die Packung Feuchttücher für Affen durchaus was Essbares darstellen kann.
So schnell konnte man nicht schauen wie ein ausgewachsener Berberaffe auf unseren Kinderwagen losgestürmt ist und die Feuchttücher aus dem Korb geklaut hat. Matthias konnte zwar in einer wagemutigen Aktion die Feuchtücher retten, aber schon an der nächsten Ecke wurden sie wieder Opfer diebischer Affen. Chrissi wollte sich zwar noch todesmutig dazwischen werfen, aber nach dem der Affe sie angegrinst und sein „zartes“ Gebiss gezeigt hatte, lies sie den Affen mit seiner Beute ziehen.
Nach diesem eher lustigen Zwischenfall ging es dann mit dem Auto durch den Park. An verschiedenen Haltepunkten konnte man Rehe, Hirsche, Lamas, Mufflons, Wildschweine in Mengen, bewundern. Die Esel waren sehr anhänglich, wenn man so ein grünes Paket mit Futter in der Hand hatte. Selbst als wir uns in die Böschung geschlagen hatten sind sie uns noch hinterhergelaufen. Als die Packung endlich leer war, waren wir dann auch uninteressant. Für Groß und Klein war es also ein richtig schönes Erlebniss.
Als wir am späten Nachmittag wieder zurück im Center Parc waren, ging es noch einmal mit Kind & Kegel in die „Kids Factory“ auf die Hüpfburg und Kletterpark. Es gibt am Abend nichts schöneres wie todmüde Kinder die freiwillig ins Bett wollen 😀
Bastelstunde

Heute beim Schwimmen war der Philipp wieder mal nicht aus dem Wasser zu kriegen. Rutschen auf der großen und der Mini-Rutsche, im Strudel schwimmen, ins Wasser hüpfen und im warmen Becken draußen im Whirlpool sitzen war heute angesagt. Dann ging es erst man in unsere Häuschen – die echt schön waren. Eigentlich dachten wir, der Philipp würde mal schlafen, aber dies hielt er bisher noch nicht für nötig, denn man könnte ja was verpassen, wenn so viele Kinder dabei sind. Also ging es ohne Mittagsschlaf in die Kids Factory, denn dort war Kinderanimation. Erst aber wurde der Bollerwagenzieher mit dem Ruf: Schneller Propeller, die Oma fliegt in den Keller….. angefeuert, den sich unser kleiner Mann sehr schnell angeeignet hat. In der Kids Factory gab es auch eine riesengroße Bastelecke und da haben wir mit Play-Mais gespielt. wobei der Philipp lieber die geklebten Bällchen wieder auseinandergenommen hat… Ratz fatz war Abendessenzeit und um 9 ist die Rasselbande wieder ins Bett.
Kommt ein Wagen ….
… voll geladen …. So konnte man den heutigen Tag in kurze Worten fassen.
Endlich war es soweit. Heute ging es in den Urlaub in den Center Parc Heilbachsee in der Eifel. Mit uns sind noch Fam. Kochendörfer, Fam. Hänssler und Sabine mit Julika dabei.
Das Auto vollgepackt mit Klamotten, Essen und Spielsachen. Es ging gleich nach dem Frühstück los. Da wir auf den Weg in die Eifel an Hollesse vorbeigekommen sind, haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei Opa Reimund eingelegt.
Gegen 13 Uhr sind wir dann im Center Parc angekommen wo wir schon mit freudigem Hallo von den Hänsslers empfangen wurden.
Da unsere Häuser erst ab 15 Uhr bezugsfertig waren, ging es erst einmal in die „Kids Factory“ – dem Indoor Spielplatz des Parcs. (Parc ist übrigens kein Schreibfehler sondern so wird diese Art von Ferienanlage bezeichnet 🙂 ).
Philipp hat sich gleich in die Hüpfburg verliebt und ich weiss nicht wie lange auf diesem Teil verbracht. Annika und Kim sind da mehr zwischen Kinderkarussell, Kletterpark und Hüpfburg gependelt. Am späten Nachmittag kamen dann auch Matthias, Monika, Keno, Sabine und Julika. Das Team war somit komplett.
Nach einem mehr oder weniger schmackhaften Abendessen im „Market Dom“ hieß es erst einmal Autos aus- und Ferienwohnung einräumen. Nachdem die Kids im Bett lagen haben wir den Abend bei ein, zwei Flaschen Wein gemütlich ausklingen lassen. Der erste Tag vom Urlaub ging im Flug vorbei.

