Na da hat es ja endlich doch noch geklappt. Nach drei Söhnen und drei Enkelsöhnen hat Opa Reimund endlich seine Enkeltochter bekommen. Nur den Namenswunsch können wir ihm leider nicht erfüllen. Ursula ist wirklich nicht der Brüller 🙂
Aber ich denke die zwei werden sich auch so recht gut verstehen.
Philipp hat heute im Kindergarten gezickt und geweint und nach langen hin und her habe ich ihn wieder mit nach Hause genommen. Hätte mich jetzt auch schwer gewundert, wenn das alles spurlos an ihm vorüber gehen würde.
Opa Reimund, Philipp, Luisa und ich sind dann am Nachmittag zu einem ausgedehntem Spaziergang aufgebrochen und entsprechen müde sind wir alle dann am Abend ins Bett gefallen.
Heute Nacht ist Philipp auch nicht wach geworden, als Luisa nach Essen gerufen hat. So schnell gewöhnt man sich an seine kleine Schwester.
Bettgeschichten
Die erste Nacht mit Luisa zu Hause verlief recht ruhig. Nur einmal mußte Chrissi zum Stillen aus dem Bett – so kann es ruhig weiter gehen. Philipp wurde auch wach und mußte mal schauen, was denn da so passiert. Da es nichts spektakuläres ist, wenn die Mama stillt ging er auch ohne Murren und Knurren wieder ins Bett.
Die morgentliche Kuschelsession mit Philipp mußte dann etwas verschoben werden. Ohne seine kleine Schwester, wollte er nicht zu uns ins Bett kommen. Also mußte erst Luisa zu uns ins Bett verfrachtet werden bevor sich auch unser Sohn zu uns bequemte – von wegen eifersüchtig. Aber noch kann Lusia ihm ja nicht die Spielsachen wegnehmen – genießen wir also die Zeit bis die ersten Geschwisterstreitigkeiten durchs Haus toben.
Am Nachmittag sind Philipp und ich zur Silberhochzeit von meinem Cousion Thomas gefahren und Chrissi hatte etwas Zeit zum Ausruhen.
Am Abend haben wir dann Opa Reimund mit nach Heppenheim genommen. Bis Freitag ist die Stelle des Babysitters also vergeben 🙂
Endlich zu Hause
Heute war es endlich soweit. Luisa und Mama Chrissi durften nach Hause. Philipp durfte den Kindergarten „schwänzen“ um seine kleiner Schwester im Krankenhaus abzuholen. Vorher haben wir aber noch die Haustür geschmückt, um den „Heimkehrern“ einen schönen Empfang zu bereiten.
Kurz vor dem Mittagessen war es dann endlich soweit – Lusia hatte ihre Abschlussuntersuchung erfolgreich überstanden und auch die abschließende Ultraschalluntersuchung von Chrissi war unauffällig – endlich grünes Licht für die „Heimreise“.
Philipp hat ganz stolz den Kinderwagen aus dem Krankhaus geschoben und zu Hause angekommen haben wir in aller Ruhe die neue Viersamkeit genossen.
Großer Bruder
Heute ging es schon am Vormittag zu Chrissi und Luisa ins Krankenhaus denn am Nachtmittag sind Philipp und ich nach Niederbrechen gefahren um Marcos 18. Geburtstag zu feiern.
Im Krankenhaus hat sich Philipp gleich einmal neben seine Schwester ins Bett gelegt. Auf dem Bild kann man mal sehen was die Kids in 3 Jahren so wachsen – das ist schon der Wahnsinn.
Nach dem Mittagessen ging es dann Richtung Niederbrechen und ich hatte mal (fast) einen ganzen Nachmittag frei da Philipp hauptsächlich um Marco, Lukas und Simon herum geschwirrt ist – sehr entspannend.
Jedenfalls konnte ich am Abend einen sehr müden Sohn mit nach Hause nehmen, der nicht mal mitbekommen hat wie ich ihn vom Auto ins Bett getragen habe.
Bei Chrissi herrschte derweil reger Durchgangsverkehr und entsprechend müde war sie dann auch am Abend. Noch einmal schlafen – denn Morgen dürfen Chrissi und Luisa endlich nach Hause.
Überraschungsbesuch
Heute, am Samstag, habe ich erst einmal ausgiebig mit Philipp im Bett rumgetobt und das so richtig genossen. Nachdem wir den Vormittag mit Einkaufen und Spielen verbracht hatten, sind wir dann nach dem Mittagessen zu Fuß (und Philipp mit dem Laufrad, damit er schon mal ein bissi Energie verpraßt) um den Bruchsee zu Chrissi und Luisa ins Krankenhaus gelaufen.
Dort haben wir Luisa in einen Kinderwagen gepackt und sind zu unserer ersten Ausfahrt auf den Spielplatz am Bruchsee aufgebrochen.
Gerade als wir wieder Richtung Krankenhaus gehen wollten, kamen uns Opa Reimund, Patti Marco, Jürgen, Elke und Lukas entgegen – war das eine schöne Überraschung. Da sie in den nächsten Wochenenden nicht viel Zeit hatten, sind sie heute zu einem Spontanbesuch gekommen. So konnte Marco gleich mal sein Patenkind und Opa Reimund seine erste Enkeltochter begutachten.
So verbrachten wir den restlichen Nachmittag in einer richtig schönen Familienrunde. Und morgen sehen wir uns schon wieder (jedenfalls Philipp und ich) – Marco wird nämlich 18 Jahre alt.
Junge Eltern
Nach kurzem Schlaf habe ich erst Philipp in den KiGa gebracht und dann zu Hause noch ein paar Brandspuren beseitigt, damit Hiltrud nicht ganz soviel zu putzen hat. Dann bin ich kurz ins Krankenhaus damit ich in Ruhe mal etwas Zeit mit Chrissi und Luisa verbringen konnte.
Am Nachmittag kamen dann Eva und Hanna zu Besuch. Eva hatte leckeren Kuchen dabei. So haben wir uns zum Schlemmen ins Besucherzimmer zurückgezogen. Dort konnten dann Philipp und Hanna auch etwas rumtoben während wir uns über den Kuchen hermachten.
Chrissi hat die Nacht mit Eisbeuteln auf der Brust verbracht, (und kam sich vor wie Dolly Buster) aber nicht um die Milch zu kühlen, sondern um den Milch-Einschuss in die Brust etwas zu unterbinden – was man nicht so alles macht 🙂
Luisa war aber natürlich wieder der Mittelpunkt und durfte von jedem (und vor allem von Philipp) gehalten werden.
Der zweite Tag
Der zweite Tag war etwas hektisch. Heute Abend fand das traditionelle „Eier backen“ im Hause Preßler statt und dafür musste noch so einiges vorbereitet und eingekauft werden.
Also, erst einmal Philipp in den Kindergarten gebracht und dann Aldi, Toom und Getränkemarkt leer gekauft. Dann ab ins Krankenhaus meine beiden Frauen besuchen, Kindergarten Philipp abholen, Mittagessen (Spaghetti mit Tomatensoße), Philipp noch zu einem Mittagsschlaf überredet da es heute Abend wohl etwas länger dauern wird, dann mit Philipp ins Krankenhaus Mama und Luisa knuffeln und wieder nach Hause, da um 18:00 schon die ersten Gäste kommen.
Und die Bude wurde richtig voll. Satte 60 Eier wurden in die Pfanne gehauen.
Anschließend noch aufräumen und grob sauber machen – die beste Schwiegermutter von allen hat zugesagt am nächsten Tag zu putzen.
Um 2 Uhr lag ich ziemlich müde dann im Bett – gute Nacht John Boy.
Luisa und Mama Chrissi haben den Tag übrigens recht entspannt mit mit ausruhen und schlafen verbracht …. das haben sie sich aber auch mächtig verdient.
Luisa ist da
Heute um 02:45 kam unsere Tochter Luisa per Kaiserschnitt auf die Welt – stramme 52 cm und 3740 g.
Aber wie schon bei Philipp verlief auch diese Geburt nicht ganz ohne Aufregung.
Typisch Frau – da steht man im Media Markt an der Kasse mit dem neuen Fernseher unterm Arm und dann klingelt das Telefon man sollte doch schleunigst nach Hause kommen – Blasensprung 🙂
Also Chrissi ins Auto gepackt und ab ins Krankenhaus. Zuerst sah alles nach einer normalen Geburt aus und ich hatte die Hoffnung wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen bis die Geburt in die heiße Phase tritt. Aber es sollte mal wieder ganz anders kommen. Chrissi bekam plötzlich Blutungen wo keiner so genau wusste wo sie herkamen. Um kein Risiko für das Kind einzugehen entschieden wir uns nach Beratung mit dem Oberarzt für einen Kaiserschnitt. Ein gute Entscheidung wie sich später herausstellen sollte. Die Plazenta hatte sich schon zum Teil abgelöst und dadurch die Blutungen verursacht. Eine natürliche Geburt wäre so eh ausgeschlossen gewesen.
Lusia ließ sich von alldem überhaupt nicht beeindrucken. Puls und Vitalsysteme waren die ganze Zeit im grünen Bereich. Sie hat sich gleich an Chrissis Brust fest gesaugt als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
Nach kurzem Schlaf und nachdem ich Philipp vom Kindergarten abgeholt hatte, sind wir wieder zurück ins Krankenhaus damit der „große Bruder“ Philipp endlich sein kleines Schwesterchen kennen lernen konnte. Wie er sich gefreut hat und wie stolz er war muss ich hier nicht schreiben – schaut euch einfach das Bild an 🙂
Das bin ich – Luisa …
… aber noch mehr oder weniger versteckt in dem dezenten Bauch von meiner Mama. Sieht aus, als ob er wirklich gleich platzen würde – bei Traum-Maßen von 1,11 m!! Ja in 10 Tagen soll es soweit sein. Der errechnete Geburtstermin ist der 02.10.09 und ich hoffe, daß wir zumindest nicht so lange warten müssen.
Anscheinend ist unsere Luisa ein Nachtmensch, denn wenn ich abends ruhig auf der Couch sitze, dann geht die Party im Bauch los!! Gestern nacht als ich schlief hat Michael die Hand auf meinen Bauch gelegt und festgestellt, daß sie eine heimliche Fruchtwasser-Party feierte!! Ich hoffe, daß sich das bald nach der Geburt legt und die Nächte ruhiger werden, denn schlafen tu ich nicht mehr wirklich tief und fest. Aber ansonsten kann ich mich nicht beklagen – mir gehts gut.
Dann drückt alle die Daumen, daß die Geburt gut verläuft und wir bald einen kleinen gesunden Erdenbürger in den Armen halten dürfen.
Früherziehung
Da die Wahrscheinlichkeit später mal eine Frau zu bekommen die kochen kann immer geringer wird, kann man gar nicht früh genug mit dem Kochen lernen anfangen 🙂
Außerdem gibt es auch noch einen Papa in seinem Homeoffice, der Mittags immer einen Bärenhunger hat.
Also gleich an den Herd, wenn man aus dem Kindergarten kommt. Hört sich zwar jetzt wie Kinderarbeit an, aber es scheint Philipp sichtlich Freude zu machen mit dem Kochlöffel das Gemüse im Wok umzurühren.
