Heute kamen die Hollesser zu uns. Nach einem italienischen Mittagessen wollten wir uns nochmal die Beine vertreten. Das Wetter war zwar etwas feucht, doch während unseres Spaziergangs hat es gut gehalten. Wir waren im Fürstenlager. Dachten wir doch, außer uns kommt niemand auf die Idee, bei so einem wetter spazieren zu gehen… Die Fußgängerzone hoch war schon alles zugeparkt und auf dem Parkplatz haben wir erst gar nicht geschaut. In Hochstädten haben wir dann einen Parkplatz gefunden und haben dann das Feld von hinten aufgerollt. War auch gut und tat auch gut, sich nach der ganzen Esserei zu bewegen.
Nachmittags kamen noch Armin & Co zum Kaffee und es war wieder eine lustige Runde. Die Kinder waren oben unterm Dach. Von denen war nicht zu hören und zu sehen. Es ist schön, daß sie sich so gut verstehen – und Philipp mittendrin. Und ganz ohne Computer und es war nicht langweilig :-).
Ostern!
ENDLICH ist es soweit. Philipp konnte es kaum erwarten, daß der Osterhase kommt. Er hat ihn auch fast gleich gefunden – natürlich nur das Nest. Der Osterhase war ja schon weg. Es macht ganz viel mehr Spaß, wenn die Kinder noch an den Osterhasen glauben… 🙂
Mittags kamen dann Oma, Opa und Lea zum Essen. Lea und ihre Handballmannschaft durften heute mit den Bundesliga-Handballern – den Rhein-Neckar-Löwen – in der SAP-Arena einlaufen. Und der Hit: es wurde sogar im Fernsehen übertragen!!
Meine liebsten Eltern sind mit den Kindern spazierengegangen und Micha und ich durften uns ERHOLEN! Das war auch ein sehr schönes Geschenk für uns!!!
In der Ostereier-Färberei
Die Mama hat Ostereierfarbe à la DaVinci gekauft. Philipp brauchte kei DaVinci – er nahm seine Buntstifte und malte die Eier fröhlich an. Als er dann im Bett war, waren Micha und ich kreativ. Bei der Ostereierfarbe gab es einen Wachsstift und was man mit ihm bemalte blieb ohne Farbe bzw. in der Farbe in der das Ei vorher war. Dieses Jahr gab es somit persönliche Eier mit Oma und Opa draufgeschrieben. Toll gelle!!
Osterhasen-Prüfung
Heute war was los in Heppenheim. Da war der kleinste Zirkus der Welt!! Eine One-Man-Show mit Hühnern, Katzen und lauter Kleingetiers. Das war lustig, daß die Tiere einfach so durch die Fußgängerzone getigert sind. Als der Zirkus dann anfing, fand es unser Sohnemann ganz und gar nicht witzig. Es war ihm zu laut! Sonst wird die Musik so laut gemacht wie es geht und hier war er nicht zu halten – ich habs mit allen Mitteln versucht. So ist das halt, wenn man Kinder hat. Ich persönlich hätte mir das sehr gerne angeschaut… piiiens.
Dafür hat er dann die Hasenprüfung abgelegt (unser kleiner Angsthase), die aus mehreren Disziplinen bestand. Wie man sieht richtig gut!! Es gab sogar eine Urkunde!
Erwischt …
Da hat es mich dann doch noch erwischt. Nachdem ich gestern Abend schon mit Schüttelfrost und Kopfschmerzen ins Bett gegangen bin, hat mich der Onkel Doc heute gleich mal bis Ostern krank geschrieben und mir Antibiotika aufgeschrieben.
Chrissi ist dann am Nachmittag mit Philipp zum „Kleinkind Meeting“ und ich konnte mich in Ruhe im Bett ausruhen. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, Chrissi sollte es am nächsten Tag ebenfalls erwischen und so haben wir und dann die kommenden Tage stundenweise abgewechselt, während der Eine im Bett lag um sich auszuruhen, war der Andere für die Kinderbetreuung zuständig – nach zwei bis drei Stunden wurde dann gewechselt. Auch mal eine nette Erfahrung auf die wir gerne verzichten würden 🙂
Wann kommt der Sommer??!
Zwischen dem Skiurlaub und diesem Foto liegen gerade mal 2 Tage. Philipp hat sich sommerlich angezogen und versucht so, den Sommer anzulocken. Ein bisschen scheint es auch zu funktionieren. Draußen ist der schönste Sonnenschein und das Thermometer zeigt satte 19 Grad. Wenn man bedenk,t daß wir uns eine Woche vorher in Österreich den Hintern bei Minustemperaturen abgefroren haben, eine echte Wohltat für meine alten Knochen.
Philipp der Heizer
Heute war das Letzte. Das letzte mal Skifahren, das letzte mal Skikurs von Philipp. Aber auch das erste „große“ Skirennen für unseren Sohn. Pünktlich um 10:oo Uhr ging es los. Jedes Kind bekam ein Leibchen mit einer Nummer, selbst ein Kommentator für das Rennen gab es – der Chef höchstpersönlich. Jetzt konnten die Kinder zeigen was sie in den letzten Tagen alles gelernt hatten.
Mit einem affenzahn raste Philipp die Piste runter, durchfuhr souverän das Kuh-Tor und kam mit einer fast perfekten Pizza an der Ziellinie zum Stehen. Super gemacht!!!
Am Nachmittag gab es dann die offizielle Siegesfeier mit Medallie und Urkunde. Da war einer mega-stolz. Die Mama war auch ganz hin und weg von ihrem Ski-Hasen. Anschließend hieß es dann Skier abgeben, was Philipp sichtlich schwer viel – (zumal Chrissi ihre Leih-Ski gekauft hat). Daran merkten wir endlich, daß es ihm wirklich gefallen hat. Er ging zwar immer brav zum Skikurs aber weder mit einer freudigen noch mit einer widerwilligen Einstellung. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob es ihm Spaß macht.
Aber auch der schönste Urlaub geht leider irgendwann einmal zu Ende. Am Abend sind wir dann noch mit versammelter Mannschaft zum Abschlussessen in die Lürzer Alm und für Papa gab es die weltbesten Spareribs – mmmh lecker. Philipp war so müde, daß er schon VOR dem Abendessen eingeschlafen ist und dann von mir nach Hause getragen wurde.
Kleiner Skifahrer
Nachdem der erste Skikurs Tag für Philipp so erfolgreich verlaufen war, haben wir den Skikurs auf den Rest der Woche verlängert.
Hier zeigte sich nun der Vorteil wenn man mit anderen Familien in einem Ferienhaus direkt an der Piste wohnt – während Chrissi die Skifahrer-Frühschicht übernommen hat, hat Anne, solange bis ich Philipp zur Skischule gebracht habe, auf Luisa aufgepasst.
Anschließend ein schöner Spaziergang durch die winterliche Landschaft. Am Mittag hat Chrissi dann Philipp von der Skischule abgeholt, ist mit ihm im Schneepflug die Piste bis zur Ferienwohnung „runter gebrettert“. Anschließend gab es Mittag (obwohl Philipp nicht von den Skiern runter wollte) und ich habe die Skifahrerschicht übernommen während Chrissi Philipp am Nachmittag zur Skischule gebracht hat. Am Nachmittag habe ich dann Philipp von der Skischule abgeholt und haben den Tag dann am Schirm vor unserer Wohnung ausklingen lassen.
Kurz gesagt – ein perfekter Familien-Ski-Tag
Erster Skikurs Tag
Heute hat dann endlich alles gepasst. Philipp war soweit wieder gesund und nach Tagen Wind und Schneefall, präsentierte sich der Himmel heute in einem strahlenden Blau. Ideale Bedingungen um seinen ersten Skikurs zu absolvieren.
Gleich nach dem Frühstück bin ich mit Philipp Richtung Sammelplatz aufgebrochen. Da er gleich oberhalb unserer Ferienwohnung lag, konnten wir den Weg bequem zu Fuß zurücklegen.
Philipp wurde gleich herzlich von Marike und Cora, den beiden Skilehrerinnen, in Empfang genommen, Skier an und schon ging es los.
An einem recht flachen Hügel war Pizza angesagt – sprich Schneepflug. Eine nicht gerade alltägliche Fußstellung weshalb Philipp mehr auf Spagetti (Skier parallel) stand.
Aber Philipp ließ sich nicht entmutigen und so ging es stetig mit dem Zauberteppich (Förderband) wieder nach oben um gleich wieder Richtung „Tal“ zu rutschen.
Kein meckern, kein mosern, kein „Ich habe keine Lust mehr“. Im Gegenteil, Philipp gefiel es so gut, dass er gleich zur Mittagspause blieb. Auf alle Fälle waren wir sehr stolz auf unseren Sohn.
Nachtskifahren
Heute fängt der Schichtbetrieb an – einer bleibt bei den Kids – der andere darf Skifahren. Es ist sehr praktisch, da man immer mal wieder an unserer Hütte vorbeikommt (hier der Blick aus unserem Zimmerfenster) und mal kurz fragen kann, ob noch alles in Ordnung ist. Stimmung ist gut – und den Philipp päppeln wir mit Schüßler-Salzen wieder auf, damit er in den Kinder-Skikurs gehen kann. Die Skier sind schon ausgeliehen und warten nur darauf, mit Philipp den Buckel runterzurutschen. Vielleicht klappts ja morgen. Es ist auch besseres Wetter gemeldet. Drückt die Daumen!!
