Kinoabend

Chrissi war mit ihren Mädels heute im Kino. Da Herbstferien waren und die Kinder länger aufbleiben durften, haben wir zu Hause spontan ebenfalls einen „Kinoabend“ veranstaltet. Philipp hatte dazu Dennis und Nico eingeladen und ich habe eine große Portion Popkorn gemacht.

Als Film gab es „Die Croods“. Eine kurzweilige und äußerst witzige  Geschichte über eine Steinzeitfamilie, die gezwungenermaßen ihre vertraute Umgebung verlassen müssen und dabei allerlei Abenteuer bestehen müssen.

Für die Kids (und auch für den Papa) ein herrliches Vergnügen auch wenn es auf dem Bild vielleicht nicht ganz so rüber kommt *grins*

Überraschungsbesuch

Was macht man, wenn man die Tür öffnet und dich dann eine etwa 30 cm lange Blindschleiche anstarrt ? Genau – man bekommt einen riesen Schreck, springt zurück in den Flur und schlägt die Tür wieder zu.

Mir ging die Pumpe jedenfalls knapp an HFmax und nachdem ich mich von dem Schrecken erholt hatte, ging es dann auf „Schlangenjagd“. Mit einem Stock bewaffnet habe ich mich auf die Suche begeben. Naja, eigentlich habe ich nicht suchen müssen, denn die Blindschleiche hatte sich mittlerweile vor dem Eingang unseres Nachbarn gemütlich gemacht. Fr. Sales stand kreidebleich am Toilettenfenster und kreischte „Michael, mach die weg“.

Also habe ich mich todesmutig dem „Ungetüm“ genähert und versucht die Schlange auf um den Stock zu wickeln. Dabei hat ich das Viech erst angefaucht (wußte gar nicht das Schlangen das können), dann hat sie irgend ein übeleichendes Sekret abgesondert und dann blieb sie reglos liegen.

Erst dachte ich schon, die Schlange hätte der Schlag getroffen, aber als ich sie endlich auf dem Stock hatte und sie Richtung Wiese getragen habe, war sie plötzlich wieder quick lebendig. Wie ich später nachgelesen habe, gehört es zu Strategie von Blindschleichen sich bei Gefahr Tot zu stellen. – eine fast Oskarreife Leistung …

 

Großes Mädchen

Mädchen was bist du gewachsen.

Wie jedes mal um den Geburtstag herum, gibt es wieder ein Vergleichsfoto mit dem Body den Luisa nach ihrer Geburt als erstes an hatte. Besser kann man nicht beschreiben wie die Kinder wachsen.

Mittlerweile sind wir bei 102 cm angekommen ……

Geburtagsfeier Luisa (Teil 2)

Nachdem an Luisa’s Geburtstag die Freundinnen unser Haus auf den Kopf gestellt hatten, kam heute die Familie zu um Luisa’s vierten Geburtstags zu Feiern. Alle waren gekommen. Opa Reimund, Jürgen, Elke, Marco und Lukas, Oma Hiltrud und Opa Edmund, Armin, Michaela, Lea und Samira.

Nachdem Luisa die Geschenke von der Verpackung befreit und ausgiebig ausprobiert hatte, gab es ein leckeres Mittagessen (Zwiebelschnitzel mit Spätzle und Pommes, dazu noch frischer Salat). Anschließend ging es eine Runde über die Juhöhe um wieder etwas Platz für Kaffee und Kuchen zu schaffen. Ein richtig schöner Tag mal wieder die komplette Familie an einem Tisch zu haben.

Großer Bruder

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Philipp liest seiner Schwester „Der gestiefelte Kater“ vor – und das nun schon seit mehr als einer halben Stunde. Luisa sitzt daneben und hört gespannt zu. Chrissi, zwick mich einmal 🙂

Überraschung am Abend

Da hatte der Papa mal nicht schlecht gestaunt. Als ich kurz vor Feierabend lautes Rufen mit „Papa, Papa, komm mal schnell runter …'“ vernahm, befürchtete ich schon das Schlimmst. Wie ich jedoch draußen vor der Tür stand, kam mir Luisa strahlend dem Fahrrad entgegen geradelt.

Habe mich richtig gefreut, denn es war nicht wirklich absehbar das Luisa noch diesen Sommer das Radfahren lernt. So wirklich oft waren wir nämlich nicht mit dem Laufrad unterwegs gewesen. Allerdings hapert es im Moment noch etwas beim Anfahren, Bremsen und Absteigen, so das immer jemand nebenher laufen muss um im Notfall einzugreifen. Aber auch das bekommen wir noch hin. Glückwunsch mein Schatz – gut gemacht.

Bienenstich und Badesee

Nach dem gestrigen Gewitter und Regen und der leichten Abkühlung sollte es heute wieder schönes sommerliches Wetter geben. Nur der Bienenstich am Fuß von Luisa sah wirklich nicht toll aus und so beschlossen wir heute auf das spazieren gehen zu verzichten und an den Presseggersee zum Schwimmen zu fahren.
Bevor wir in das Strandbad gegangen sind, gab es erst noch eine Runde Minigolf. Über die Platzierung des Autors dieses Artikels wurde anschließend Stillschweigen vereinbart 🙂
Strandbad und See war sehr schön Und mit 26° hatte der See fast Badewannen Temperatur. Der Bienenstich an Luisas Fuß hatte sich inzwischen leicht entzündet, Was insbesondere mich etwas unlocker machte. Wir beschlossen Luisa erst einmal nicht ins Wasser zu lassen und auf dem Nachhauseweg bei einem Arzt vorbeizufahren. Ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen. Zur Entschädigung ging es eine Runde mit Tretboot über den See.
Der Arzt verschrieb uns eine Salbe mit leichtem Antibiotika und am Abend sprang Luisa schon wieder durch die Gegend. Für die kommenden 2-3 Tage riet der Arzt uns auf Spaziergänge und Wanderungen zu verzichten – das Strandbad wird wohl unsere zweite Heimat werden.

Durchwachsen

Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Nach dem Frühstück haben wir noch einen Kaffee auf der Terrasse genossen, während die Kinder über die Wiese geschlichen sind um Grashüpfer zu fangen. Doch mit der Ruhe war es bald vorbei. Luisa ist barfuß auf eine Wespe getreten, die dann auch gleich zugestochen hat. Den Fuß haben wir gleich gekühlt aber dennoch hat es eine Weile gedauert bis Luisa sich wieder beruhigt hatte.
Wir haben dann noch gewartet bis um 11:00 Uhr die Hühner, Ziegen, Hasen und Meerschweinchen gefüttert wurden und sind dann Richtung Weißensee aufgebrochen. Geplant war eine Rundfahrt auf dem See und eventuell ein kleiner Badeaufenthalt. Doch schon bevor überhaupt das Boot abgelegt hatte, zogen die ersten dunklen Wolken auf und pünktlich als wir das andere Ende des Sees erreicht hatten fielen die ersten Regentropfen. Also wurde aus dem geplanten Badeaufenthalt ein Mittagessen im Restaurant „Dolomitenblick“.
Da keine Wetterbesserung in Sicht war, fuhren wir mit dem nächsten Schiff zurück. Auf der Rückfahrt hat Philipp ein Anna, Ein Mädchen im gleichen Alter, kennen gelernt und ausgiebig mit ihr „Schwarzer Peter“ und „Uno“ spielt, was wirklich sehr lustig und unterhaltsam war. Auf dem Weg zum Auto sind wir dann das erste Mal in diesem Urlaub Nass geworden was aber auch nicht wirklich unangenehm war.

Flucht auf den Berg

Heute soll es im Tal weit über 30 Grad werden. Da hilft nur die Flucht hoch auf den Berg. Genauer gesagt hoch zum Nassfeld, Kärntens Erlebnisberg Nr. 1. Um 11 Uhr an der Talstation in Tröpolach war die Hitze schon das unerträglich und auch in der Kabine das Millennium-Express war es nicht besser – jetzt wissen wir wenigstens wie sich ein Brathähnchen fühlt.
Als wir auf 1920m ausgestiegen sind, war es fast wie ein Kälteschock aber schon nach kurzer Zeit empfand man den Wind und die Temperaturen als sehr angenehm. Vor dem Mittagessen gab es noch einen kleinen Kipfel zu erklimmen bevor es gestärkt durch Pizza, Toast und Gulaschsuppe auf den Rundweg des Aqua-Trails ging.
Der Aqua-Trail ist ein speziell für Familien angelegter Erlebnissweg gespickt mit Wasserstationen zum stauen, spielen und planschen. Dazu noch der eine oder andere Spielplatz mit Trampolin und ein See mit Wasserspritze und begehbarem Boot. Ein wirklich kurzweiliges Vergnügen. Zum Abschluss gab es noch das Highlight (jedenfalls für Philipp) – eine Fahrt mit Kärntens längster Sommerrodelbahn. Es wird mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

Endlich Urlaub

Endlich ist es soweit, der langersehntem Urlaub kann beginnen. Heute Morgen um drei sind wir Richtung Jufa Gitschtal in Kärnten aufgebrochen.
Die Fahrt verlief relativ Staufrei und da wir etwas Zeit hatten sind wir über den Felbertauern gefahren. Herrliche Aussichten aber es brütend heiß. Um 13:00 Uhr sagte das Navi die lösenden Worte: „Sie haben Ihr Ziel erreicht“. Da wir erst um 17:00 Uhr auf unser Zimmer konnten, haben wir die restliche Zeit genutzt um uns im Schwimmbad abzukühlen.
Das Zimmer ist wirklich schön und noch ehe wir die Koffer ausgepackt hatten, waren Philipp und Luisa schon mit anderen Kindern am spielen.
Nach dem leckeren Abendessen saßen wir auf der Terrasse und haben den Kindern beim Spielen zugeschaut und das Wetterleuchten über den Bergen beobachtet. So schön kann Urlaub sein.