Zum Glück hielt sich der Kater vom Vortag in Grenzen – eigentlich war er überhaupt nicht vorhanden (das erste Mal seit Jahren). Als Vater wird man doch wohl etwas vernünftiger *hüstel*.
Das schöne Wetter haben wir genutzt und einen Familienausflug nach Koblenz unternommen. Mit Philipp im Kinderwagen sind wir am Rheinufer entlang bis zum „Deutschen Eck“. Bei solch schönen Ausblicken machte sogar die Stillpause richtig viel Spaß. Anschließend ging es mit einem gemütlichen Altstadt-Bummel weiter. Zum Abschluß haben wir noch die imposante Befestingungsanlage „Ehrenbreitstein“ besichtigt. Die größte und besterhaltenste Anlage dieser Art in Europa. Auf alle Fälle ein Besuch wert – schon allein wegen der grandiosen Aussicht auf Koblenz, das Deutsche Eck (siehe Foto).
Feiertag
Jedes Jahr am zweiten Wochenende im September ereignen sich in Lindenholzhausen gar merkwürdige Dinge. Da laufen junge Burschen in hohen mit bunten Blumen geschmückten Hüten durch den Ort, schwingen Fahnen und haben einen Hammel dabei. Kurz – es ist Kirmes. Und wie in den letzten 23 Jahren zuvor, darf ich bei diesem hohen Feiertag nicht fehlen.
Noch verwunderlicher wird das ganze dann am (Kirmes)Montag. Selbst Leute die man das ganze Jahr nur mit Anzug und Krawatte sieht, zwängen sich in einheitliche T-Shirts mit Aufdruck ihres Jahrgangs, stürmen früh am Morgen ihre Stammkneipe und geben sich auch den restlichen Tag recht merkwürdig.
Die Gelegenheit Philipp etwas heimatliche Kultur nahe zubringen – warum er seinen Papa aber so verständnislos angeschaut hat weis ich jetzt auch nicht mehr *prost*
Geburstag
Nein, nicht von Philipp, sondern von meinem Patenkind Lukas. Ist das wirklich schon 10 Jahre her, wo ich ihn genau wie heute Philipp auf dem Arm durch die Gegend getragen habe ?? Da hat man wirklich eine Vorstellung wie schnell die Zeit vergeht.
Nebenbei war heute auch noch Premiere – Opa Reimund hat das erst Mal Philipp eine neue Windel verpaßt. Und das macht er echt nicht schlecht 🙂
Hochzeit
Heute war es endlich soweit. Nachdem Michaela und Oliver (kurz die Ollis) nun schon seit mehr als 6 Jahren gemeinsam durchs Leben skaten, wurde das Ganze mal auf rechtlich korrekte Bahnen gebracht. Kurz – es wurde endlich geheiratet.
Die Skater-Clique durfte dabei natürlich nicht fehlen. Da die Feier in Löhnberg bei Weilburg stattfand gab es ganz nebenbei noch eine weitere Premiere für Philipp. Philipp nächtigte erstmals außer Haus und wir konnten das erste Mal testen, was denn so alles in den Zafira paßt.
Vorweg: Beide Premieren waren erfolgreich. Philipp legte sich zur gewohnter Schlafenszeit in sein Kinderwagen und ließ sich auch durch den DJ nicht zum Aufwachen bewegen, und trotz 3 Erwachsene, Philipp, Gepäck und Kinderwagen war immer noch Platz im Auto.
Nach der kirchlichen Trauung in der Basilika von Dietkirchen fuhr der ganze Tross Richtung Löhnberg. Gefeiert wurde in der alten Burgruine und wunderbarer Atmosphäre. Hatte man doch einfach über die Ruine ein Glasdach gebaut und den Saal liebevoll dekoriert und hergerichtet. So stand einer super schönen Feier nichts mehr im Weg. Nebenbei so noch erwähnt, dass unser lieber Sohnemann es doch tatsächlich geschaft hat, der Braut auf das Hochzeitskleid zu spucken. Aber so ist das nun mal wenn man sich über die warnenden Worte der Eltern hinwegsetzt 🙂
Wir haben es getan
Kinderwagen der neueren Generation die man auch z.B. zum Skaten benutzen kann, zählen leider nicht unbedingt zu den Kompaktesten und auch zusammengeklappt haben sie noch eine recht stattliche Größe.
Da wird selbst ein Golf auf die Dauer zu klein. Liegt der Kinderwagen erst einmal im Kofferraum ist kein Platz mehr für größeres Gepäck. So hatten wir schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt, uns ein „familiengerechtes“ Auto zuzulegen.
Heute war es dann endlich soweit. Autohaus Jöst in Weinheim hatte ein Opel Zafira im Hof stehen, der genau unseren Vorstellungen entsprach. Nach einer ausgiebigen Sitzprobe (während der Begutachtung fing es dermassen zu Regnen an, dass wir den Regenschauer im Auto warten mußten) und nach der Probefahrt stand fest – DAS IST ER. Da fiel selbst die Trennung von meinem Golf nicht schwer. Jetzt müssen wir nur noch bis Freitag warten – leider.
12. Woche
Seit Philipps Geburt sind nun schon 12 Wochen vergangen. Das erste viertel Jahr hat er mit Bravour bestanden und uns durchweg Freude bereitet. Wir können nichts anderes behaupten daß wir (jedenfalls im Moment noch) ein wirklichs braves und pflegeleichtes Kind haben.
Schon erstaunlich was er in den vergangenen Wochen für eine Entwicklung durch gemacht hat. Mit etwas mehr als 3400 g aus dem Krankenhaus entlassen bringt er heute schon knappe 6,5 kg auf die Waage. Ist er Anfangs noch in Bodys Größe 50 versunken, so wird im langsam Größe 62 zu klein.
Mittlerweile verfolgen seine Augen schon aufmerksam seine Umgebung, er lacht, quietscht und brummelt mit Leuten die ihn anlächeln. Den Daumen zum Lutschen hat er inzwischen auch schon entdeckt und wir hoffen dass wir ihn noch durch einen Schnuller tauschen können 🙂
Es ist einfach nur schön zu zuschauen, wie er Tag für Tag in seiner Entwicklung voranschreitet.
Kultur pur
Wie jedes Jahr findet am letzten Wochenende im August in Erbach die traditionelle Giggels-Kerwe statt. Für mich ist es nun schon das Dritte Mal dass ich diesem Kulturspektakel beiwohnen darf. Letztes Jahr um diese Zeit wußten wir noch nicht, dass wir dieses Jahr zu Dritt die Kerwe feiern werden. Um so schöner war es da natürlich, dass eine sichtlich stolze Mutter Philipp in ihrem Heimatort vorstellen durfte.
Um 14 Uhr startete dann der traditionelle Kerwe-Umzug durch den Ort. Für den gemeinen Mittelhesse der das Kirchweihfest (um Kerwe mal ins Hochdeutsche zu übersetzen) in seiner Heimat etwas anders zu feiern pflegt immer wieder ein Ereignis. Erinnert der Umzug mit seinen verkleideten Teilnehmern, Konzeptwagen, Kerwe-Pfarrer und sein Mundschenk, Kerwe-Brautpaar, Kerwe-Ausgräber, etc. doch mehr an einen Faschingsumzug. Die Abschließende Kerwe Red in der die Mißgeschicke der Erbächer aus dem vergangenen Jahr einem breiten Publikum präsentiert werden, ist auf alle Fälle ein Besuch wert.
Grillen am Fuße der Pfalz
Heute hatten Hanna und Peter zum Grillen nach Hahnhofen eingeladen. Wer sich jetzt fragt wo liegt denn nun Hahnhofen, muß sich keine Gedanken über seine Allgemeinbildung machen. Bevor Hanna und Peter dort hingezogen sind, wußte ich es auch nicht. Für die Wissbegierigen: Hahnhofen liegt in der Nähe von Haßloch/Pfalz (Holiday Park) und Neustadt a.d. Weinstraße.
Hanna hatte ihr Geburstagsgeschenk heute eingelöst – ein ADAC-Sicherheitstraining auf dem Hockenheim Ring und wollte mit uns gebührend den Erfolg feiern, Peters Auto nicht zerlegt zu haben.
Sogar unsere Freundin Jessi ist extra zu diesem Anlaß aus Köllen angereist. Eine gute Gelegenheit, ihnen Philipp vorzustellen. Für ihn gab es auch ein super schönes Geschenk von den Dreien – zwei Märchenbücher, die der Papa jetzt der Mama vorliest damit sie einschäft *g*
Die Patentante – Besuch Nr. 2
Der Vorteil wenn man noch zur Schule geht – man hat in den Ferien viel Zeit. Der Nachteil – man ist idR noch keine 18 und hat keinen Führerschein. Wenn man jedoch noch einen Bruder hat der studiert und damit noch mehr Zeit hat als eine Schülerin in den Sommerferien, dazu noch die Eltern in Urlaub sind und man somit die volle Verfügungsgewalt über das elterliche Auto, was liegt da Näher als sich seinen Bruder zu schnappen und dem Patenkind im südhessischen Heppenheim einen Besuch abzustatten 🙂
Und so kamen heute Kerstin und Bruder Steffen zu einem Kurzbesuch vorbei, um sich einen aktuellen Überblick über den Entwicklungsstand von Patenkind Philipp zu verschaffen.
Nach der langen Autofahrt ging es erst einmal zur Stärkung zum Thailänder. An dieser Stelle möchte ich das „Thai-Haus“ im Sportpark, Nähe Toom Markt hier in Heppenheim wärmstens empfehlen.
Die vollen Bäuche haben wir uns dann im Schlosspark von Weinheim „vertreten“, um sich gleich wieder mit einer Portion Eis aufzufüllen. Rechtzeitig mit Beginn des Regens waren wir wieder zu Hause. Ein richtig schöner Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch der Patentante und Familie.
Krafttraining
Wer sich irgendwann einmal von der Bauchlage in die Rückenlage drehen möchte (oder umgekehrt) muß regelmäßig zum Krafttraining. So auch unser Philipp. Förderlich an der Aktion ist, dass Philipp die Bauchlage eigentlich überhaupt nicht mag weil er a) außer der Wickeldecke nicht viel sieht und b) mit der Nase in seiner ausgespuckten Milch liegt *g*
Bevor uns jemand jetzt das Jugendamt auf den Hals hetzt: Die Milchspucke wischen wir natürlich sofort weg und natürlich leisten wir im bei seinen „Liegestütz-Versuchen Unterstützung :-))))
Für sein Alter macht er das sogar schon recht ordentlich wie man auf dem Foto sehen kann.

