Heute war es dann endlich soweit. Philipp bekam das erste mal „feste“ Nahrung zum Mittagessen. Als kulinarischen Leckerbissen gab es frisch gekochten Kürbisbrei. Anfänglich noch etwas skeptisch, merkte Philipp recht schnell das es noch etwas anderes jenseits der Muttermilch gab und haute gleich mächtig rein – und zwar mit den Fingern in den Kürbisbrei 🙂
Da Kürbis die gleich Farbe wie Karotten hat, sah er nach der Essensschlacht entsprechend aus. Aber es hat im sichtlich geschmeckt und noch mehr Spaß gemacht. Die Stunden des Stillens sind somit für Chrissi gezählt, auch wenn es noch etwa zwei Monate dauern wird bis Philipp komplett auf die „harte Kost“ umgestellt hat.
Drehwurm
Heute war wieder ein Ereignistag. Philipp hat sich am Morgen das erst Mal alleine vom Rücken auf den Bauch gedreht. Gesehen haben wir es leider nicht, nur gehört als Philipp sichtlich überrascht in Bauchlage auf seinem linken Arm zum liegen kam und ihm diese Position nach einer Weile recht ungemütlich wurde und zu schreien anfing.
Nachdem wir ihn wieder auf den Rücken gedreht hatten ging das ganze Spiel wieder von vorne los. Gegen Abend hat er es dann auch geschafft, seinen Arm unter seinem Körper hervorzuziehen. Es geht voran.
Mein Haus, …
… mein Kind, mein Garten und meine Frau macht gerade das Foto 🙂
Den Samstag haben wir kurzfristig für einen kleinen Familienausflug genutzt und sind in den Biebricher Schlosspark bei Wiesbaden gefahren. Das Wetter hätte zwar etwas besser sein können, aber auch so war es ein herrlicher Spaziergang durch die sehr schöne Parkanlage. Zu unserer Überraschung gab es dort auch jede Menge freilebende Papageien zu beobachten. Keine Ahnung wie die dahin gekommen sind und was die im Winter machen, aber nach dem gekreische zu urteilen, scheinen sie sich dort pudelwohl zu fühlen.
Trinkgewohnheiten
Auf dem Foto kann man das Ergebnis sehen, wenn Mama während dem Stillen immer ALKOHOLFREIES Weizenbier trinkt. Der Drang nach diesem köstlichen Getränk wird schon in jungen Jahren weiter gegeben. Das nennt sich Früherziehung 🙂
Das Foto entstand übrigens auf dem Geburtstag von unserem Simönsche, wo Philipp schnell zum Star des Abends avancierte.
Herbstzeit
Hat man vor 3 Monaten sich erst gegen 18:00 Uhr zu einer Mountainbike-Tour verabredet und ist anschließend noch 2 – 3 Stunden durch den Odenwald geradelt, so macht man heute um diese Zeit das Licht im Wohnzimmer an, lässt die Rollläden runter und macht es sich auf dem Sofa gemütlich – es ist Herbst.
Aber er hat auch durchaus seine schönen Seiten. Wenn man am späten Nachmittag den Kinderwagen durch die Weinberge schiebt, kann man neben den herbstlich bunten Bäumen wunderschöne Sonnenuntergänge erleben.
Die Wahrheit
Durchbruch
Überraschung – als ich heute morgen mit Philipp den „Hungertest“ (das heißt Finger in den Mund und schauen, ob er saugt) gemacht habe, dachte ich „Was kratzt denn da so??“ Und beim genauen Hinschauen war er da – die Spitze des ersten Zahnes ist schon zu erkennen!!! Fast genau zu seinem 5-Monatigem Geburtstag. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so freut – aber es ist schon ein Ereignis!! Vor allen Dingen war Philipp nicht außergewöhnlich quengelig und hatte auch kein Fieber. Da kann man echt zufrieden sein.
Mal schauen, wie das so weiterhin mit dem Stillen klappt. Einen Monat noch und dann werden wir mal mit einem leckeren Karottenbrei anfangen. Da freu ich mich schon drauf!!!
Philipp und Samira
Heute morgen gingen wir erst mal wieder schweren Herzens zur Philipps Kinderärztin, um ihm die zweite Impfung zu geben. Als Mutter fällt es nicht immer leicht, das Kind dorthin zubringen, da man ja weiß, dass Spritzen nicht das angenehmste ist. Aber haben wir einen tapferen kleinen Jungen – er hat fast nicht geweint. Beim Jacke anziehen war er wesentlich lauter 😉 und er hat die Impfung Gott sei Dank sehr gut weggesteckt.
Anschließend ging es wieder nach Erbach, wo er von seinen Cousinen sehr gut betreut wurde.
Philipp und sein Kindermädchen
Heute hat Philipp die Julika besucht, die wie man hier sieht schon sehr gut auf unseren Philipp aufpasst und gaaanz toll Küsschen verteilen kann.
Abends waren wir in Wiesbaden und haben den Papa besucht. Der wollte uns nämlich mal seinen Kollegen vorstellen mit denen er die letzten Wochen Schulung hatte. Es war ein netter Abend – auch wenn wir im Schichtbetrieb essen mußten.



