Juhu, heute war es endlich soweit. Nachdem ich nun fast ein Jahr wöchentlich in die Schweiz muss, haben mich meine beiden Engel in Zürich besucht.
Fast wäre es in letzter Minute noch schief gegangen. Philipp, der die ganze Zeit schon mit Husten zu kämpfen hatte, bekam kurz vor der Schweizer Grenze einen Ausschlag (wahrscheinlich die schweizer Allergie…). Aber da er weiterhin quietschfidel war, ist Chrissi weiter gefahren und so stand einem schönen Wochenende nichts mehr im Weg.
Gleich nach der Ankunft ging es zu einem kleinen Rundgang zum Zürich See. Philipp war bei dem Anblick des ganzen Wassers kaum zu halten. Zum Glück waren dort recht hohe Bänke wo er noch nicht drüber klettern konnte 🙂
Meer und Strand
Die Wettervorhersage versparch Sonne und warme Temperaturen und so sind wir nach dem Frühstück gleich zum Strand und haben uns einen Strandkorb gemietet. Der Philipp fand den Strandkorb schon interessant – aber nur weil man da so viel erkunden konnte und nicht zum stillsitzen kam. Vor dem Meer hatte er dann doch ein bißchen respekt, weil die kleinen süßen Wellen dann doch ziemlich spontan nicht ganz warmes Wasser um seine Füße spülte… Von daher spielten wir ein bißchen im Sand, haben ein Nickerchen gemacht und waren nachmittags im Eulenpark, wo wir ganz viele Eulen, Kormorane, Falken, Flamingos und auch Pfauen gesehen haben. Sehr interessant!!
Wer sein Wagen liebt …
.. der schiebt.
Philipp hat eine neue Leidenschaft entdeckt – Kinderwagen schieben. Man kommt dabei zwar nur knappe 100 Meter die Stunde, aber es ist einfach ein Genuß ihm dabei zu zuschauen was für einen Spaß er dabei hat.
Da das Wetter an unserem ersten Urlaubstag nicht so ganz strandtauglich war, sind wir zu einer kleinen Erkundungstour aufgebrochen und entlang der Strandpromenade von Niendorf nach Timmendorf gelaufen. Wir haben uns eine wirklich schöne Ecke für unseren Urlaub ausgesucht.
Endlich Urlaub
Zuerst mein erster Geburtstag und dann der 18. Geburtstag von meiner Patentante – da braucht man einfach mal Urlaub. Daher sind Mama und Papa mit mir für eine Woche an den Timmendorfer Strand gefahren. Das ist ganz weit weg – jedenfalls habe ich fast den ganzen Tag im Auto gesessen. Aber dann sind wir doch noch angekommen und ich habe mich gleich mal auf die Nase bzw. die Stirn gelegt weil meine Beine doch ab und zu etwas langsamer wie mein Oberkörper sind. Dazu habe ich mir die Metallkante ausgesucht, die zwischen den Fliesen und dem Teppich herausschaut. Mama sagt, dass man die Schramme an der Stirn morgen schon nicht mehr sehen wird (stimmte nicht ganz!). Schade eigentlich, soll doch jeder sehen das ich gerade laufen lerne.
Auf dem Foto versuche ich gerade meine Oma anzurufen um ihr zu sagen das wir gut angekommen sind, aber irgendwie funktioniert mein Telefon nicht ….
18 Jahre
Heute wurde mein Paten“kind“ und Philipps Patentante Kerstin 18 Jahre alt. Es kommt mir vor als wäre es Gestern gewesen wo Kersten noch so klein wie Philipp war. Wenn die Zeit mit Philipp genau so schnell vergeht, fange ich schon mal mit den Vorbereitungen für Philipps 18. Geburtstag an 🙂
Das Küsschen von seiner Patentante scheint jedenfalls zu genießen.
Erholung

Heute war ich das erste Mal mit dem Opa Fahrradfahrn!! Wir haben die große Runde bis nach Weinheim geschafft. Das war noch ein bißchen Erholung bevor die Rasselbande heute mittag zum Geburtstag-feiern kommt.
Es war so schön warm, daß wir sogar den Swimming Pool 🙂 aufbauen und planschen und draußen herumtoben konnten. Abends war ich dann fix und fertig und habe wie (eigentlich wie immer) ganz tief und fest geschlafen.
Der erste Geburstag

Was ist denn da heute los??? Die kommen, nehmen meine Hand und schütteln sie – aber ich hab auch ganz ganz viele Geschenke bekommen. Was mich ganz arg gefreut hat war, daß alle meine Opas und die Oma da waren. Der Opa Reimund ist extra aus Limburg gekommen und er bleibt sogar noch ein paar Tage bei mir.
Rheinsteig die Zweite
Die letzte Etappe führte uns heute von Braubach bis nach Lahnstein. Wie sollte es anders sein, ging es gleich zu Anfang wieder ziemlich bergauf. Man muss wirklich nicht in die Alpen oder ins Allgäu fahren, wenn man sich Berge hochquälen möchte. Die Strecke führte heute über Wald- und Feldwege bis an die Lahn kurz vor ihrer Mündung in den Rhein bei Lahnstein. Da es noch früh am Nachmittag war, beschlossen wir noch die Schleife durch die Ruppertsklamm anzuhängen. Der anspruchvollste aber auch schönste Abschnitt der letzten beiden Tage. Nach knapp 45 Minuten hatten wir die Klamm durchklettert und wir konnten den Abstieg Richtung Lahnstein in Angriff nehmen wo wir uns in Maximilians Brauwiesen mit einem kühlen Getränk und einem deftigen Essen belohnten.
Für Philipp war das alles ein riesiges Abenteuer und er wusste überhaupt nicht mehr so richtig wo er zuerst hinschauen, beobachten und hinzeigen sollte. Entsprechend müde war er dann auch und wir traten spontan die Heimreise an.
Es war auf jeden Fall nicht die letzte Tour am Rheinsteig mit dieser Super-Truppe!
Rheinsteig die Erste
Heute ging es für Philipp das erste mal auf große Tour. Mit unserer Skater-Clique ging es von Osterspai bis nach Lahnstein zwei Tage den Rheinsteig entlang.
Als Hochzeitsgeschenk den Ollis geschenkt, startete der Rest der Truppe schon am Donnerstag in St. Goar. Vier Tage wären aber für Philipp doch etwas zuviel geworden.
So reisten wir heute in der Früh nach Osterspai an, packten Philipp in seinen neuen Rucksack und los ging es auf die erste Etappe bis nach Braubach. Gleich hinter Osterspai ging es stetig bergauf und die schönen Ausblicke auf den Rhein belohnten die Teils doch recht schweißtreibenden Anstiege.
Hätte man Philipp noch eine Flinte in die Hand gedrückt, er hätte wie ein Großwildjäger auf Safari ausgesehen. Er hatte jedenfalls mächtig Spaß und jede Menge Unterhaltung. Der Tag verging wie im Flug und am Etappenziel wurden wir auf der Marksburg bei Braubach von Connys Eltern mit einer „kleinen“ Weinprobe Empfangen. Nach der Burgbesichtigung ging es dann zu unserem Nachtlager wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Der erste Vatertag
Heute durfte ich meinen ersten offiziellen Vatertag feiern. Und er fing so an wie er spät in der Nacht auch aufhören sollte – sehr feucht. Wobei sich das Feucht am Morgen mehr auf den Regen und das Feucht am Abend mehr auf … naja, lassen wir das Thema mal 🙂
Chrissi brachte mir das Frühstück ans Bett. Selbstgemachten Streuselkuchen liebevoll in Herzform geschnitten (mein Lieblingskuchen), eine Packung Campagnertrüffel (meine Lieblingspralinen) und eine, mit schöner Schleife dekorierten Flasche Becks (mein Lieblingsbier). Dazu meine Lieblingsfrau und mein Lieblingssohn – ein fast perfekter Tag.
Fast perfekt, wenn Abends das Grillen bei Hanna und Peter nicht gewesen wäre und Peter nicht den Marillenbrand ausgepackt hätte – soweit zum Thema Feuchtigkeit am Abend 🙂
