Kaum zu glauben, es hat schon wieder geschneit. Diesmal sogar am Tag so dass wir am Abend zusammen mit Philipp noch einen Schneemann bauen konnten.
Schnaufend wurden die Schneekugeln gerollt und von Chrissi übereinander gestapelt. Als Knöpfe mussten diverse Schraubverschlüsse von Wasserflaschen herhalten und ich habe ein Baseball-Cap aus meiner Mützensammlung gestiftet.
Nur Philipp ist noch am überlegen ob er den Bambusstab lieber behalten oder dem Schneemann geben soll. Am nächsten Tag war die Pracht leider schon vorbei und der Schneemann schmolz so langsam dahin.
Winterwonderland
Dieses Jahr meint es der Winter wirklich gut mit uns. Auch in der Nacht gab es wieder üppigen Neuschnee und am Morgen bot sich eine wunderschöne Winterlandschaft unter einem fast wolkenlosen Himmel.
Mit Philipp ging es dann auch gleich raus zum Schneeschaufeln und einer kleinen Schlittentour. Leider war der Schnee gegen Abend soweit wieder weggetaut. Bleibt uns also nur der Blick aus unserem Dachfenster auf die Starkenburg als Erinnerung.
Mohrenkopf
Willi hatte heute Geburtstag. Da Philipp ihm ein so schönes Geburtstagsständchen gesungen hatte bekam er als Belohnung einen Mohrenkopf geschenkt.
Allerdings landete der wenigste Teil davon bei Philipp im Mund wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann. Aber Hauptsache es hat so richtig Spaß gemacht.
Hyäne
Kaum aus dem Winterurlaub zu Hause stand schon gleich das nächste Event auf dem Programm – Fastnacht. Chrissi ist schon fleißig mit ihrer Tanzgruppe am Proben. „König der Löwen“ steht dieses Jahr auf dem Programm und sie übernimmt (wie treffend) die Tanzrolle der Hyäne. Philipp ließ es sich nicht nehmen vorab schon einmal das Hyänen-Kostüm anzuprobieren und vor dem Spiegel zu posen. Gut gebrüllt Löwe – äh Hyäne.
Krimml Tag 3
Rituale braucht man und das Ritual von Philipp war jeden morgen das Gleiche.
Nach dem Aufwachen hat er sich erst einmal in seinem Kinderbett gestellt, den Vorhang zurück gezogen um erleichtert festzustellen, dass noch Schnee im Garten lag. Danach folgte der Satz „Wo ist denn der Richi ??“ – Mama und Papa waren völlig abgemeldet 🙂
Wieder ein schöner sonniger Tag und während Anne & Co. Richtung Skigebiet aufgebrochen sind, standen bei Philipp, Chrissi und mir die Besichtigung der Krimmler Wasserfälle auf dem Programm. Zwar stürzt im Winter verständlicherweise nicht so viel Wasser über die Fälle, aber durch die kalten Wochen hatten sich beeindruckte Eiswände gebildet und Philipp (und auch wir) kamen nicht mehr aus dem Staunen raus.
Gegen Mittag sind wir dann wieder nach Hochkrimml gefahren. Moni & Beate hatten sich bereit erklärt einen Nachmittag für uns zu opfern und auf Philipp aufzupassen. Chrissi und ich nutzen die Gunst der Stunde, um das erste Mal seit 3 Jahren wieder gemeinsam Ski zu fahren – ach war das schön *seufz*. An dieser Stelle vielen Dank fürs Babysitten.
Allerdings wurde der Nachmittag schamlos dazu ausgenutzt um Philipp zu einem Boarder zu erziehen 🙂
Krimml Tag 2
Fön – das bedeutet in den Bergen in der Regel, schönes Wetter, Sonne, aber auch recht warm. Das sollte dann auch das Wetter für die restliche Woche werden.
Philipp von zu Hause schon an Skischuh und Ski gewöhnt konnte es zur Freude der Eltern kaum abwarten auf die Piste zu kommen.
Und dann wurde es für Mama und Papa sehr sehr anstrengend 🙂
Auf alle Fälle können wir diesen ersten Ski-Versuch von Philipp als vollen Erfolg werten und es besteht berechtigt Hoffnung, dass aus ihm mal ein begeisterter Skifahrer wird.
Krimml Tag 1
Nach dem Frühstück ist die komplette Mannschaft bis auf Philipp, Chrissi und mir voller Vorfreude auf den ersten Skitag Richtung Hochkrimmel aufgebrochen. Wir haben uns noch etwas Zeit gelassen und gewartet bis sich die Sonne so langsam durch die Hochnebeldecke gefressen hatte.
Philipp im Schneeanzug und Papa Michael mit dem Schlitten auf dem Rücken sind wir dann zur ersten Erkundungstour durch Krimml gestartet. Philipp haben wir erst einmal Schneetaugliche Handschuhe gekauft damit er auch richtig in dem fast einen halben Meter hohen Pulverschnee „wühlen“ konnte. Nach anfänglicher Skepsiss über die ungewohnten Schneemassen legte Philipp die Scheu vor den pulvrigen Weiss sehr schnell ab und entwickelte sich zu einem wahren Snow-Diver. Je höher der Schneehaufen desto lauter die Freudenschreie 🙂 Es ist aber auch zu schön bei strahlend blauen Himmel im Pluverschnee rum zu toben.
Sichtlich müde ging es dann mit einem schönen Spaziergang durch die Winterlandschaft zurück zu „Franz’s Haus“. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf wollte Philipp unbedingt mit seinen Mini-Skier in den Schnee. Das wurde dann recht anstrengend für den Papa, denn zuerst mußte ich im Garten mit meinen Skiern als Pistenwalze fungieren und den ganzen Pulverschnee platt trampeln *puh*. Der restliche Schnee wurde mit einer Schneeschauf zu einem Hügel angehäuft und schon hatte Philipp seine eigene Ski- und Poprutschpiste.
Kurz darauf kamen auch Richi & Co. freudestrahlend von ihrem ersten Skitag zurück. Nach einem leckeren Gemüselasagne von Moni & Richi saßen wir noch in gemütlicher Runde um den Kamin zusammen und nach und nach zogen sich die müden Kriger in ihre Betten zurück.
Nach meinem ersten (Arbeits)Wochenendeinsatz in Zürich für dieses Jahr, ging es heute am Sonntag endlich wieder nach Hause. Es ist schon ein sehr schönes Gefühl wenn man dann von seinem Sohn (und natürlich auch Frau) überschwänglich begrüßt wird.
Wir haben dann auch gleich das schöne Wetter für einen Spaziergang rund um den Bruchsee genutzt. Philipp auf dem Schlitten und abwechselnd von Mama und Papa im Dauerlauf über die verschneiten Wege gezogen. Ein lachendes Kindergesicht mit roten Bäckchen – schön wieder zu Hause zu sein.
Burg Eltz
Wie schnell doch so eine (Urlaubs)woche vergeht. Der Urlaub im Center Parc „Heilbachsee“ ist vorbei und schon früh wurden die Koffer gepackt und ins Auto verladen.
Doch ein kleines Highlight für den Papa sollte es an dem Tag noch geben. Seit ich 18 Jahre alt bin und einen Führerschein habe, wollte ich die Burg Eltz besichtigen. Da die Burg nur ein paar Kilometer vom Center Parc entfernt lag packte ich die Gelegenheit beim Schopf.
Leider waren wir eine Woche zu spät – die Burg ist vom 01.11. – 31.03. für Besichtigungen geschlossen. Aber der grandiose Anblick von der Aussichtsplattform war mehr als entschädigend.
Auf dem Rückweg haben wir uns noch spontan bei Opa Reimund zum Mittagessen eingeladen und Elke und Lukas in Brechen besucht. Am frühen Abend sind wir dann glücklich und sehr müde zu Hause in Heppenheim angekommen.
„Ruhetag“
Das Bild hat echten Seltenheitswert. Das erste mal in diesem Urlaub dass Philipp am Nachmittag ein bisschen geschlafen hat. Dass er dabei das linke Auge nur halb geschlossen hat ist wie zu seinen „Anfangszeiten“. Die ganze Action der letzen Tage zeigt so langsam Wirkung.
Nach dem Ausflug in den Wildtierpark Daun am Vortag, stand heute ein etwas seichteres Programm auf dem Plan – eine kleine Wanderung zum Heilbachsee, der dem Center Parc seinen Namen gibt.
Naja, See ist schon leicht übertrieben. Teich wäre wohl der bessere Ausdruck aber Center Parc Heilbachteich hört sich auch nicht wirklich werbewirksam an 🙂
Zum Mittagessen sind wir in eine Pizzeria eingekehrt und haben lecker gespeist. Das Essen im Park läßt nämlich etwas zu wünschen übrig. Auf dem Rückweg ist Philipp dann eingeschlafen und wir haben die Mittagspause etwas ausgedehnt während der Rest der Truppe schon Richtung Schwimmbad aufgebrochen ist.
Nach seinem Mittagsschlaf war Philipp mal wieder nicht zu bremsen bzw. aus dem Wasser zu bekommen. Rutschen, ins Wasser springen, tauchen und das 3 Stunden ohne Unterbrechung – selbst nach zweimaligen ausrutschen und auf den Kopf dotzen läßt er sich nicht davon abbringen. Er ist schon hart im Nehmen.
In der Umkleidekabine hat er gnadenlos die Chance genutzt und sich eingeschlossen, als ich in der Nachbarkabine seine Socken geholt habe. Ich glaube er wollte noch nicht nach Hause, denn er hat sich geweigert, den Hebel wieder umzuklappen. Erst nach unserer Drohung mit Fernseh- und Gummibärchenentzug hat er den Hebel wieder umgelegt und uns sind 2 ganz schön dicke Steine vom Herzen gefallen.
