Luisa ist da

Heute um 02:45 kam unsere Tochter Luisa per Kaiserschnitt auf die Welt – stramme 52 cm und 3740 g.
Aber wie schon bei Philipp verlief auch diese Geburt nicht ganz ohne Aufregung.

Typisch Frau – da steht man im Media Markt an der Kasse mit dem neuen Fernseher unterm Arm und dann klingelt das Telefon man sollte doch schleunigst nach Hause kommen – Blasensprung 🙂
Also Chrissi ins Auto gepackt und ab ins Krankenhaus. Zuerst sah alles nach einer normalen Geburt aus und ich hatte die Hoffnung wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen bis die Geburt in die heiße Phase tritt. Aber es sollte mal wieder ganz anders kommen. Chrissi bekam plötzlich Blutungen wo keiner so genau wusste wo sie herkamen. Um kein Risiko für das Kind einzugehen entschieden wir uns nach Beratung mit dem Oberarzt für einen Kaiserschnitt. Ein gute Entscheidung wie sich später herausstellen sollte. Die Plazenta hatte sich schon zum Teil abgelöst und dadurch die Blutungen verursacht. Eine natürliche Geburt wäre so eh ausgeschlossen gewesen.
Lusia ließ sich von alldem überhaupt nicht beeindrucken. Puls und Vitalsysteme waren die ganze Zeit im grünen Bereich. Sie hat sich gleich an Chrissis Brust fest gesaugt als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
Nach kurzem Schlaf und nachdem ich Philipp vom Kindergarten abgeholt hatte, sind wir wieder zurück ins Krankenhaus damit der „große Bruder“ Philipp endlich sein kleines Schwesterchen kennen lernen konnte. Wie er sich gefreut hat und wie stolz er war muss ich hier nicht schreiben – schaut euch einfach das Bild an 🙂

Früherziehung

Da die Wahrscheinlichkeit später mal eine Frau zu bekommen die kochen kann immer geringer wird, kann man gar nicht früh genug mit dem Kochen lernen anfangen 🙂
Außerdem gibt es auch noch einen Papa in seinem Homeoffice, der Mittags immer einen Bärenhunger hat.
Also gleich an den Herd, wenn man aus dem Kindergarten kommt. Hört sich zwar jetzt wie Kinderarbeit an, aber es scheint Philipp sichtlich Freude zu machen mit dem Kochlöffel das Gemüse im Wok umzurühren.

So ein Hammel

Alle Jahre wieder am zweiten Wochenende im September wird in Hollesse die Kerb gefeiert. Philipp war schon ganz gespannt, wieder die Kirmesburschen mit ihren buntgeschmückten Hüten zu sehen. Ganz besonders aber freute er sich auf den Kirmeshammel. Dieses Jahr gab es sogar zwei von der Sorte – einer alleine wollte einfach nicht laufen. Nachdem Philipp seine Finger in das weiche Fell vergraben und den Hammel ausgiebig gestreichelt hatte, ging es auf den Festplatz Kinderkarussell fahren. Aber so langsam findet er auch die Autoscooter interessant, auch wenn es ihm nach zwei Runden mit seinem Papa gereicht hat.

10 Jahre Tatzelwurm

Heute feierte Philipp’s Kindergarten „Tatzelwurm“ sein 10-jähriges Bestehen. Also ging es am frühen Vormittag mit Sack und Pack nach Erbach. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und einem schönen gemütlichen Tag stand somit nichts im Wege.
Zuerst ließ sich Philipp von Antje zum Löwen umfunktionieren. Das passende Brüllen kam dann eine halbe Stunde später als sich alle Kindergartenkinder im Büro versammelten – da war es ihm wohl etwas zu laut und er ergriff die Flucht. Beim späteren Auftritt der Tatzelwürmer war er aber dann wieder dabei, tanzte in der ersten Reihe und sang kräftig mit.
Am Nachmittag sorgte dann noch „Mr. Kunterbunt“ für Stimmung bei den Kindern und meine Frau entpuppte sich als „Erbsenzähler“. Bei der Schätzung, wie viele Erbsen sich in einem Einmachglas befanden lag sie doch glatt am nächsten (geschätzt mit 3250, tatsächlicher Inhalt: 3296) und hat ein wunderschönes Bild gewonnen das von Christine, der Kindergartenleiterin, gemalt wurde und prima in Philipps neues Zimmer paßt.

Die VIER Affen

Heute feiert Armin seinen 40. Geburtstag und hat die Familie zum großen Pizza-essen zum Italiener eingeladen.
Die Kidis haben sich gleich auf der bequemen Sitzbank breit und den ganzen Abend Quatsch gemacht. Dabei wurden gleich mal die berühmten drei Affen um einen vierten Affen erweitert. Neben dem bekannten „nichts hören (Lea), nichts reden (Nico) und nichts sehen (Philipp)“ kam noch das „nicht riechen (Samira)“ hinzu.

Kühles Nass

Kerstin, Gabi und Horst sind kurz nach dem Frühstück Richtung Worms weitergefahren, um sich noch ein paar Wohnungen für Kerstin anzuschauen – drücken wir mal die Daumen.
Wir dagegen haben unsere Tasche gepackt und sind nach Bensheim gefahren. Dort fand am Wochenende eine Flug-Show statt und die gute alte „Tante Ju“ kam zu Besuch. Schon ein interessantes Erlebnis, wenn ein etwas größere Propellermaschine auf einer Wiese landet. Nach einem kleinen Mittagessen ging es wieder zurück. Da Philipp die Nacht zuvor wegen des Straßenfests recht spät ins Bett gegangen war, musste er (und seine Eltern) noch etwas Schlaf nachholen.
Zum Abschluss des Tages ging es dann zur Abkühlung noch ins Schwimmbad. Hier war wieder Dauerrutschen und Vom-Beckenrand-ins-Wasser-springen angesagt. Neuste Mode – im Stehen in die Hecke pieseln – mein Sohn wird langsam zum Mann *grins*
Jedenfalls sind wir am Abend müde aber zufrieden ins Bett gefallen.

Da steht ein Pferd

Da staunte Philipp nicht schlecht, als er heute morgen aus dem Haus rannte und plötzlich vor einem Pferd stand. Unsere Nachbarin Lisa hat das schöne Wetter für einen kleinen Ausritt genutzt und wollte ihrem Pferd Charlie mal zeigen wo sie wohnt.
Philipp, inzwischen ja schon fast ein alter Hase was Pferde angeht, ließ es sich natürlich nicht nehmen, in den Sattel zu steigen.
Aber am lustigsten fand Philipp immer noch als Charlie vor lauter Aufregung ein paar etwas dünnliche Pferdeäpfel vor Lisas Haustür fallen ließ. Sehr zur Freude von Lisas Vater der gerade daneben stand.

Das neue Zimmer

Da hat doch die Firma Segmüller tatsächlich Philipps neues Bett verschlampt – so ein Hochbett ist ja recht klein und kann schon mal verloren gehen 🙂
Da es nun erst (hoffentlich) Anfang September geliefert wird, mussten wir etwas improvisieren damit sich Philipp schon mal an sein neues Zimmer gewöhnen kann.
Wir haben daher sein Gitterbett kurzerhand in ein Kinderbett umgebaut und in sein neues Zimmer gestellt. Ist vielleicht auch nicht die schlechteste Idee sich, erst einmal auf niedriger Höhe daran zu gewöhnen daß es nun keine Gitter mehr gibt und man auch durchaus mal aus dem Bett fallen kann.
Philipp ist sichtlich stolz auf sein neues Zimmer und gibt sein altes Zimmer liebend gerne seiner Schwester Lusia weiter – bis jetzt jedenfalls noch 😉

Voll die Rakete

Anläßlich 40 Jahre Mondlandung habe ich mir mal wieder einen Bausatz für die kommenden Wintermonate gegönnt – die Saturn V Rakete im Maßstab 1:96.
Mit einer fertigen Bauhöhe von 114 cm wird sie ca. 16 cm größer als Philipp mit seinen zur Zeit 98 cm werden.
Philipp ist jedenfalls mächtig beeindruckt und die Animation über den Start der Mondrakete ist bei ihm im Moment der Renner.

Figaro

Ich glaube zu diesem Bild muss man nicht mehr viel sagen. Nur das Philipp jedesmal einen tierischen Spaß hat wenn Papa den Haarschneider auspackt um sein üppiges Haupthaar in Form zu bringen 🙂