Da haben wir es geschafft, den ganzen Winter gesund und unbeschadet über die Runden zu kommen, und ausgerechnet am Tag an dem wir in den Urlaub fahren bekommt Philipp einen Schnupfen, der in den folgenden Tagen noch zu einer ausgewachsenen Erkältung mit Fieber werden sollte.
Um 7 Uhr in der früh klingelte der Wecker und aus Philipp’s Schlafzimmer tönte uns ein sehr unangenehmes Husten entgegen – na super.
Punkt neun sind wir auf die Autobahn eingebogen um kurz darauf im Radio zu hören, dass auf der A8 vor Augsburg wegen einer Massenkarambolage wohl den ganzen Tag die Autobahn gesperrt sein wird – na super.
Um halb elf stehen wir vor Pforzheim im Stau wegen eines Unfalls – na super.
Die Vollsperrung umfahren und deswegen durch München gequält, hören wir im Radio, dass kurz nach dem Inntal Dreieck es wegen eines Unfalls zu einem Stau kommt – na super.
Kurz hinter der Österreichischen Grenze und ca. 1,5 Stunden vor dem Ziel kommt im fünf Minuntentakt die Meldung von Philipp „Mir tut der Rücken weh, wann sind wir denn endlich da ?“ – na super.
Um 18 Uhr waren wir dann am Ziel, haben unser Zimmer bezogen und sind zum Kernwirt zum Abendessen und Luisa hat geschrien und geschrien und geschrien – na super.
Ich bekomme ein leckeres, kühles Weizenbier – hey super.
Vorfreude
Heute stand hauptsächlich „Urlaubsvorbereitung“ auf dem Programm. Ich habe extra etwas schneller gearbeitet (ja, das geht auch) um früher mit dem Urlaub beginnen zu können.
Die Dachbox für’s Auto musste geholt und vor allem die Koffer gepackt werden. Der einzige Nachteil beim Skiurlaub – man braucht Unmengen an Klamotten und Material.
Aber trotz dem „Stress“ kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Philipp, schon ganz heiß auf den Winterurlaub, lief fast die ganze Zeit mit seinem Skihelm durch die Gegend und übte mit meinen Walking Stöcken schon mal kräftig Slalom. Und so ein kleines Rennen mit Helm und Brille durchs Wohnzimmer konnte ich mir ja nun wirklich nicht entgehen lassen. 🙂
Anziehen
Philipp muss wohl ein schreckliches Elternhaus haben. Als er heute Morgen um 6:30 bei uns ins Schlafzimmer aufgetaucht ist, war er schon komplett angezogen und wollte in den Kindergarten. Wir waren schon mächtig stolz auf unseren Sohn daß er sich ganz alleine ohne fremde Hilfe angezogen hat … und sogar die Hose war richtig herum (was in der Vergangenheit nicht immer so war) – über die linksherum angezogenen Socken sehen wir mal ganz großzügig drüber weg…
Vom Winde verweht
Heute ging es mal wieder nach Niederbrechen. Jürgen hat Geburtstag und das dürfen wir uns ja nicht entgehen lassen. Philipp war schon seit Samtag wieder ganz aufgeregt und fragte dauernd wann wir denn endlich los fahren.
Um etwas mehr Zeit für den einen oder anderen Besuch zu haben, haben wir uns kurzerhand bei Opa Reimund zum Mittagessen eingeladen. Bei angehmen 13 Grad und blauem Himmel ging es gleich nach dem Frühstück los.
Leider ist uns Strumtief „Xynthia“ in den Quere gekommen und so wurde nichts aus dem geplanten Spaziergang durch Hollesse. So sind wir kurz nach dem Mittagessen gleich zu Jürgen gefahren. Aber auch so war es ein schöner Sonntag Nachmittag. Philipp nahm seine beiden Cousins in Beschlag und Luisa wanderte von einem Schoß zum anderen.
Lediglich die Heimfahrt war ein Katastrophe. Vor Niedernhausen ein Stau wegen eines schweren Verkehrunsfalls, vor dem Wiesbadener Kreuz einen Stau wegen Fahrbahnabsenkung. Nach dem Wiesbadener Kreuz weiter Stau wegen Problemen am Flughafen. Den konnten wir aber dann zum Glück umfahren. Nach zwei einhalb Stunden hatten wir es dann endlich geschafft. Sehr gnädig waren unsere Kinder – denn die beiden haben geschlafen!
Fütterung
Heute war es soweit. Nach fast genau 5 Monaten bekam Luisa zum Mittag ihren ersten Brei. Chrissi ist am Morgen ins Reformhaus, um leckere Bio-Karotten zu besorgen. Dank Thermomix wurden aus den Möhren im Nu leckerer Möhrenbrei.
Philipp konnte es überhautp nicht abwarten, seiner Schwester den ersten Löfel zu verabreichen. Aber erst mußte unsere Tochter rundum mit Spucktüchern und Lätzchen eingepackt werden. Aus der Erfahrung von Philipp wissen wir, das Möhrenbrei auf Kleidung recht hartnäckig sein kann.
Luisa wußte mit den ersten Portionen noch nicht so richtig was anzufangen und schaute uns etwas irritiert an, aber schon nach ein paar Löffeln packte sie beherzt zu wenn er sich ihrem Mund näherte. Auch wenn 50% von dem Brei nach dem Essen rund um Luisa verteilt waren, war die erste (Raubtier)fütterung doch ein voller Erfolg.
Geburtstagswanderung
Wenn der Geburtstag schon einmal auf einen Sonntag fällt, ist es um so schöner wenn sich die ganze Familie zum feiern einfindet. Noch schöner wird es, wenn nach den ganzen trüben Tagen endlich mal die Sonne scheint.
Der Schnee der letzten Woche war innerhalb eines Tages verschwunden und damit der Tag nicht wieder in einem „Sit-in“ ausartet wurden gleich nach dem Kaffee die Schuhe für einen kleinen Spaziergang geschnürt.
Patentante und Patenonkel wechselten sich beim Kinderwagen schieben immer schön ab und als es dann die steilen Wege in die Weinberge hinauf ging schoben die Opas gemeinsam – so muss das sein.
Für die Mühen gab es dann am Abend selbstgemachte Pizza und der Besuch der Freunde rundeten diesen schönen Tag dann ab.
Blitzer
Heute Abend war Action im Hause Pressler angesagt und dabei fing alles recht ruhig an. Aber der Reihe nach 🙂
Philipp wollte die Sendung mit der Maus anschauen und in einem Film davon wurde erklärt wie ein Blitzer am Straßenrand funktioniert. Um Philipp zu erklären was damit gemeint ist, habe ich ihn gebeten mal ganz schnell vom Flur ins Wohnzimmer zu laufen. Ich stand mit dem Fotoapparat in der Ecke und als Philipp vorbeigeflitzt ist, habe ich ihn fotografiert (natürlich mit Blitzlicht) und auch gleich den Strafzettel kassiert. Er fand es lustig und 30 Min später war die Speicherkarte der Kamera voll.
Nur Laufen genügte allerdings mit der Zeit nicht mehr, es mußten Hindernisse zum überspringen her. Am Anfang recht kleine und zum Schluß dann die großen Sofakissen. Keine Ahnung wieviel Kilometer unser Sohn an dem Abend gemacht hat – geschlafen hat er auf jedenfall sehr gut.
Die Sprüche der Woche aus Philipps Kindermund waren:
Nach dem Schälen einer Mandarine: Guck mal Mama – meine Mandarine ist nackig!!
Morgens nach dem Frühstück macht Philipp die Haustüre auf. Wir sitzen am Küchentisch und ich frage: Philipp was machst du denn?? Seine Antwort: “ Ich guck mal, ob die Regen gemeldet haben“!!!
Was poltert auf der Treppe , was poltert ….
… durch das Haus – es ist Gewiss oh Schrecken unser Philipp, morgens um 6:15 und fragt: „PAAAAPPPPAAAAA, BIST DU SCHON WAAACCCHH ??“
So gibt’s bestimmt kein Eintrag in das Goldene Buch vom Nikolaus *grins*
Philipp ist die ganze Sache mit dem Nikolaus nicht so ganz geheuer. Vor allem vor dem weißen Bart und dem Bischhofsstab im besonderen hat er doch mächtig Respekt. Seit er am frühen Morgen mitbekommen hat, dass heute Abend der Nikolaus nach Erbach kommt, war die meiste gestellte Frage des Tages „Hat er Nikolaus auch seinen Stock dabei ? Dann mag ich nicht da hingehen.“
Entsprechend zurückhaltend war er dann auch als wir Richtung Erbach aufgebrochen sind. Aber der „Stock“ vom Nikolaus stand zum Glück ganz weit in der Ecke und als der Nikolaus auch noch seinen Namen aufgerufen und ihm ein großes Geschenk überreicht hat war er sein bester Kumpel. Mit leuchtenden Augen stand er vor und war ganz erstaunt : „Mama, der Nikolaus hat sogar meinen Namen gewußt“. Ach Kind müßte man nochmal sein 😀
Das erste Türchen
Alle Jahre wieder – der Adventskalender. Da staunte unser Sohn nicht schlecht wie er heute Morgen zu seinem Becher Kakao Richtung Küche stürmen wollte. Da hing so ein komisches Gebilde mit lauter Nikolausstiefeln an der Tür und noch mehr freute er sich, wie er aus Stiefel Nr. 1 gleich eine Tüte Gummibärchen hervorgezogen hat.
Mal gespannt, ob der Kalender wirklich bis zum 24. Dezember durchhält 🙂
Happy Birthday Opa Reimund
Heute war Premiere für Luisa – das erste Mal bei Opa Reimund in Hollesse. Opa Reimund hat nämlich Geburtstag und wir haben uns dann gleich mal zum Mittagessen eingeladen, damit der Opa auch recht lange was von seiner Enkeltochter hat.
Zum Glück haben wir einen Zafira -vollbepackt bis zur Dachkante ging es nach dem Frühstück los. Nach dem Mittagessen ging es erst einmal in kleiner Runde durch Hollesse um für Kaffee und Kuchen wieder Platz zu schaffen.
Philipp war überglücklich als Marco und Lukas endlich auftauchten und Luisa haben wir eigentlich bis auf Windelwelchseln und Stillen überhaupt nicht mehr gesehen – immer hatte sie jemand auf dem Arm und die Dame hat es sichtlich genossen.
