Urlaub vom Strand
Schlickrutscher
Seeluft macht müde
Philipp wie immer mit dem Fahrrad und wir haben uns dieses mal die Inliner untergeschnallt.
Am Strand angekommen, haben wir uns erst einmal für eine Woche einen Strandkorb gemietet damit wir Philipp’s Strandwerkzeug nicht jeden Tag hin- und her schleifen müssen.
Die meiste Zeit hat Philipp wieder in der Wasserspielburg verbracht. Heute war es schon eine ganze Ecke wärmer und die Matschhose konnte gegen die Badehose getauscht werden. Das Watt bei Ebbe fand Philipp jetzt nicht so prickelnd, er muss sich wohl erst noch an den glitschigen Schlick gewöhnen, aber wir haben ja noch ein paar Tage. Am Nachmittag wurde auch noch einen ersten Ansatz einer Sandburg geschaufelt und Papa Michael hat sich mächtig die Füße verbrannt.
Am Abend hat Chrissi mit Luisa noch eine Runde mit den Inlinern gedreht (Kommentar Chrissi: Wir sind ne ganze Stunde geskatet – ich mit Kinderwagen und wir haben sogar eine Pferdekutsche überholt! Und das ohne Training), während Philipp das Trampolien maltretiert und ich mich um das Abendessen gekümmert habe.
4. Geburtstag
Endlich waren heute die Gummibärchen alle – das heißt für Philipp – ENDLICH ist sein GEBURTSTAG DA!!
Morgens nach dem Frühstück sind wir zum Fahrrad Farnung gelaufen, um Philipps Fahrrad abzuholen – da war einer mächtig aufgeregt!! Natürlich mußte man damit gleich nach Hause fahren. Am Anfang mußte Papa noch festhalten – aber bis die beiden zu Hause waren – konnte er schon fahren. Nur seine Angst, hinzuplumsen war noch ein bissi hinderlich. Aber auf diese Leistung konnte er ganz schön stolz sein -und nicht nur er!! Man merkt doch die geschätzten 100.000 Ausflüge zum Bruchsee mit seinem Laufrad.
Am Nachmittag ging es dann an Flöhe hüten. Philipp hatte seine Freunde – Lasse, Arne, Julika und Florian – eingeladen, ein lustiges Trüppchen die sich erst mal über den Kuchen in Auto-Form – mit Smarties dekoriert hergemacht haben, bevor es ans Spielen ging. Opa Reimund hat sich wohlweislich schon einmal auf „sein“ Zimmer zurück gezogen, während die Rasselbande durch unseren kleinen Garten und Wohnzimmer getobt sind. Topfschlagen gehörte dabei noch zu den ruhigen Spielen. Krönender Abschluss war dann die Schatzsuche. Michael hat mit Kreide Pfeile aufgemalt, die zu einem geheimen Schatz führen. Ich bin dann mit den Kids immer den Pfeilen folgend auf Schatzsuche gegangen. Unterwegs hat Michael dann hin und wieder ein paar Kleinigkeiten in Form von Gumibärchen oder Lutscher versteckt um die Schatzsucher bei Laune zu halten. So ging es dann einmal um den Block – die Kinder waren hochmotiviert und hatten richtig Spaß. Am Ende wartete dann, schön im hohen Gras versteck eine richtige kleine Schatzkiste voll mit Schoko-Goldtaler die dann ganz gerecht aufgeteilt wurden.
Am Abend hatten wir einen müden aber glücklichen Sohn – Herz was willst Du mehr.
Erwischt …
Da hat es mich dann doch noch erwischt. Nachdem ich gestern Abend schon mit Schüttelfrost und Kopfschmerzen ins Bett gegangen bin, hat mich der Onkel Doc heute gleich mal bis Ostern krank geschrieben und mir Antibiotika aufgeschrieben.
Chrissi ist dann am Nachmittag mit Philipp zum „Kleinkind Meeting“ und ich konnte mich in Ruhe im Bett ausruhen. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, Chrissi sollte es am nächsten Tag ebenfalls erwischen und so haben wir und dann die kommenden Tage stundenweise abgewechselt, während der Eine im Bett lag um sich auszuruhen, war der Andere für die Kinderbetreuung zuständig – nach zwei bis drei Stunden wurde dann gewechselt. Auch mal eine nette Erfahrung auf die wir gerne verzichten würden 🙂
Wann kommt der Sommer??!
Zwischen dem Skiurlaub und diesem Foto liegen gerade mal 2 Tage. Philipp hat sich sommerlich angezogen und versucht so, den Sommer anzulocken. Ein bisschen scheint es auch zu funktionieren. Draußen ist der schönste Sonnenschein und das Thermometer zeigt satte 19 Grad. Wenn man bedenk,t daß wir uns eine Woche vorher in Österreich den Hintern bei Minustemperaturen abgefroren haben, eine echte Wohltat für meine alten Knochen.
Philipp der Heizer
Heute war das Letzte. Das letzte mal Skifahren, das letzte mal Skikurs von Philipp. Aber auch das erste „große“ Skirennen für unseren Sohn. Pünktlich um 10:oo Uhr ging es los. Jedes Kind bekam ein Leibchen mit einer Nummer, selbst ein Kommentator für das Rennen gab es – der Chef höchstpersönlich. Jetzt konnten die Kinder zeigen was sie in den letzten Tagen alles gelernt hatten.
Mit einem affenzahn raste Philipp die Piste runter, durchfuhr souverän das Kuh-Tor und kam mit einer fast perfekten Pizza an der Ziellinie zum Stehen. Super gemacht!!!
Am Nachmittag gab es dann die offizielle Siegesfeier mit Medallie und Urkunde. Da war einer mega-stolz. Die Mama war auch ganz hin und weg von ihrem Ski-Hasen. Anschließend hieß es dann Skier abgeben, was Philipp sichtlich schwer viel – (zumal Chrissi ihre Leih-Ski gekauft hat). Daran merkten wir endlich, daß es ihm wirklich gefallen hat. Er ging zwar immer brav zum Skikurs aber weder mit einer freudigen noch mit einer widerwilligen Einstellung. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob es ihm Spaß macht.
Aber auch der schönste Urlaub geht leider irgendwann einmal zu Ende. Am Abend sind wir dann noch mit versammelter Mannschaft zum Abschlussessen in die Lürzer Alm und für Papa gab es die weltbesten Spareribs – mmmh lecker. Philipp war so müde, daß er schon VOR dem Abendessen eingeschlafen ist und dann von mir nach Hause getragen wurde.
Kleiner Skifahrer
Nachdem der erste Skikurs Tag für Philipp so erfolgreich verlaufen war, haben wir den Skikurs auf den Rest der Woche verlängert.
Hier zeigte sich nun der Vorteil wenn man mit anderen Familien in einem Ferienhaus direkt an der Piste wohnt – während Chrissi die Skifahrer-Frühschicht übernommen hat, hat Anne, solange bis ich Philipp zur Skischule gebracht habe, auf Luisa aufgepasst.
Anschließend ein schöner Spaziergang durch die winterliche Landschaft. Am Mittag hat Chrissi dann Philipp von der Skischule abgeholt, ist mit ihm im Schneepflug die Piste bis zur Ferienwohnung „runter gebrettert“. Anschließend gab es Mittag (obwohl Philipp nicht von den Skiern runter wollte) und ich habe die Skifahrerschicht übernommen während Chrissi Philipp am Nachmittag zur Skischule gebracht hat. Am Nachmittag habe ich dann Philipp von der Skischule abgeholt und haben den Tag dann am Schirm vor unserer Wohnung ausklingen lassen.
Kurz gesagt – ein perfekter Familien-Ski-Tag
Erster Skikurs Tag
Heute hat dann endlich alles gepasst. Philipp war soweit wieder gesund und nach Tagen Wind und Schneefall, präsentierte sich der Himmel heute in einem strahlenden Blau. Ideale Bedingungen um seinen ersten Skikurs zu absolvieren.
Gleich nach dem Frühstück bin ich mit Philipp Richtung Sammelplatz aufgebrochen. Da er gleich oberhalb unserer Ferienwohnung lag, konnten wir den Weg bequem zu Fuß zurücklegen.
Philipp wurde gleich herzlich von Marike und Cora, den beiden Skilehrerinnen, in Empfang genommen, Skier an und schon ging es los.
An einem recht flachen Hügel war Pizza angesagt – sprich Schneepflug. Eine nicht gerade alltägliche Fußstellung weshalb Philipp mehr auf Spagetti (Skier parallel) stand.
Aber Philipp ließ sich nicht entmutigen und so ging es stetig mit dem Zauberteppich (Förderband) wieder nach oben um gleich wieder Richtung „Tal“ zu rutschen.
Kein meckern, kein mosern, kein „Ich habe keine Lust mehr“. Im Gegenteil, Philipp gefiel es so gut, dass er gleich zur Mittagspause blieb. Auf alle Fälle waren wir sehr stolz auf unseren Sohn.




