Lütgen-Land

Heute spontan beim Frühstück sah Philipp das Prospekt vom Lütge Land und da es draußen bewölkt war – beschlossen wir so flexibel wie wir nun mal sind – einen Ausflug zu machen nach Neufunnixsiel (der Ortsname hört sich an, wie aus Asterix und Obelix). Wir haben zwar gehört, daß es viele Fahrgeschäfte gibt, die die Kleinen noch nicht machen dürfen aber man muß sich ja auch mal selbst von den Tatsachen überzeugen. Als wir reinkamen haben wir gleich was gesehen, was für die Kleinen nicht tauglich war – und zwar eine Sprungschanze auf der man in einem Boot sitzend rückwärts hochgezogen wird um dann über eine Schanze direkt ins Wasser katapultiert zu werden. Philipp durfte nicht und da fast nix los war haben Micha und ich uns erweichen lassen (von ganz alleine), daß wir das mal ausprobieren – war auf jeden Fall lustig. Die Fahrgeschäfte, die man nicht alleine bedienen konnte wurden immer nacheinander betrieben.
Zuerst ging es mit der Eisenbahn eine Runde durch den Park – danach ging es auf ein Karussell mit Fliegern, danach ging es auf ein Kinderkarussell – danach zum Riesenrad – danach zum Nautic Jet und dann ging es wieder von vorne los. Zwischendurch waren wir noch auf einem Spielplatz und Philipp hat mit so einer Raupenbahn bestimmt 15 Mal die Runde gemacht – also langweilig wars ihm garantiert nicht – und uns auch nicht, denn es waren an den Karussells (die nur für die Kleinen war) genug Leidensgenossen, mit denen man sich austauschen konnte. Als wir aus dem Park rausgingen natürlich wollte Philipp nicht… hat er sich beschwert – er hätte heute noch gar nichts bekommen… undankbares Kindsvolk….
Da Jever nicht weit war -und es auch erst 15 Uhr war, beschlossen wir uns dort noch das Städtchen anzuschauen, denn dort gibt es auch ein schönes Schloß. Zuerst waren wir allerdings in der Stadt, um ein wohlverdientes Eis zu essen. Dann sind wir noch ein bissi durch die Altstadt getingelt und gerade als wir zu Schloß liefen hat es angefangen zu regnen. Wir haben die Hoffnung aber nicht aufgegeben und wurden belohnt – es hörte auf. Dann gings in den Schloßpark. Dort waren eine Pfauenfamilie, Enten, Gänse, Schwäne, Chinesische Laufenten die man füttern konnte. Ich wollte die Pfauen fotografieren hatte aber immer so einen kleinen Schatten namens Philipp bei sich, der nichts lieber tat als die schönen Tiere zu verscheuchen – was ihm einen Rüffel einhandelte – ja das muß auch mal sein. Ein schöner Tag …

Urlaub vom Strand

Der Haustierpark in Werdum war heute unser Ziel. 8 Km hin und und 8 km zurück und somit die längste Radtour, die Philipp bisher geradelt war. Bei strahlendem Sonnenschein ging es über sehr gut ausgebaute Radwege los. Chrissi auf Inlinern immer schön hinter Philipp her und ich mit Luisa und Kinderwagen die Nachhut. Philipp beim radeln zu beobachten ist eine wahre Freude – das Mundwerk steht dabei einfach nicht still. Und wenn dann mal aus einer Windmühle eine „Windelmühle“ wird, muss man höllisch aufpassen das man vor lachen nicht im Graben landet.
Der Haustierpark war dann für Philipp mit den Ziegen, Hühnern und Enten recht schnell abgehandelt. Der Spielplatz vor dem Park war wesentlich interessanter. Nach dem Mittagessen haben wir dann eine Runde Minigolf gespielt. Das erste Mal für Philipp – aber wenn man soviel Geduld hat wie unser Sohn, kann man sich ungefähr ausmalen wie das Spiel ausgegangen ist 🙂
Er hat es immerhin bis zur 7. Bahn geschafft. Auf dem Rückweg haben wir in Werdum noch die Mühle besichtigt und sind dann gemütlich zurück geradelt, bzw. geskatet.

Schlickrutscher

Es wird nun von Tag zu Tag wärmer. Heute waren keine Wolken am Himmel zu sehen und der Wind von der Nordsee war nun willkommene Abkühlung. Nachdem ich mir gestern schon mächtig die Füße verbrannt hatte, sind Philipp und Chrissi heute etwas früher an den Strand, während ich mit Luisa etwas später losgezogen bin und noch einen kleinen Bummel durch
Neuharlingersiel gemacht habe. Heute Nachmittag stand unsere Wattwanderung auf dem Programm also noch schnell ein paar spezielle Socken für das Watt gekauft.
Die Socken fand dann auch Philipp so ‚cool‘ das er gleich mit Papa zu einem ersten Ausflug ins Watt aufgebrochen ist. Und siehe da, mit den richtigen Socken unter den Füßen macht es auch im Schlick und den ganzen Muscheln und Wattkrebsen spaß.
Allerdings war der Schlick bei der Wattwanderung am Nachmittag dann doch etwas tief und die vielen kleinen Krebse kitzelten am Bein, Chrissi blieb mit ihren Sandalen auch immer wieder im Schlick stecken und so haben wir die Wanderung zeitig abgebrochen – Lustig war es aber trotzdem.

Seeluft macht müde

Unsere Kinder haben und bis fast 8:30 schlafen lassen. Philipp hat wie gestern schon von selbst die Brötchen aus dem Brötcheneimer im Hof geholt und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es ab an den Strand.
Philipp wie immer mit dem Fahrrad und wir haben uns dieses mal die Inliner untergeschnallt.
Am Strand angekommen, haben wir uns erst einmal für eine Woche einen Strandkorb gemietet damit wir Philipp’s Strandwerkzeug nicht jeden Tag hin- und her schleifen müssen.
Die meiste Zeit hat Philipp wieder in der Wasserspielburg verbracht. Heute war es schon eine ganze Ecke wärmer und die Matschhose konnte gegen die Badehose getauscht werden. Das Watt bei Ebbe fand Philipp jetzt nicht so prickelnd, er muss sich wohl erst noch an den glitschigen Schlick gewöhnen, aber wir haben ja noch ein paar Tage. Am Nachmittag wurde auch noch einen ersten Ansatz einer Sandburg geschaufelt und Papa Michael hat sich mächtig die Füße verbrannt.
Am Abend hat Chrissi mit Luisa noch eine Runde mit den Inlinern gedreht (Kommentar Chrissi: Wir sind ne ganze Stunde geskatet – ich mit Kinderwagen und wir haben sogar eine Pferdekutsche überholt! Und das ohne Training), während Philipp das Trampolien maltretiert und ich mich um das Abendessen gekümmert habe.

4. Geburtstag

Endlich waren heute die Gummibärchen alle – das heißt für Philipp – ENDLICH ist sein GEBURTSTAG DA!!
Morgens nach dem Frühstück sind wir zum Fahrrad Farnung gelaufen, um Philipps Fahrrad abzuholen – da war einer mächtig aufgeregt!! Natürlich mußte man damit gleich nach Hause fahren. Am Anfang mußte Papa noch festhalten – aber bis die beiden zu Hause waren – konnte er schon fahren. Nur seine Angst, hinzuplumsen war noch ein bissi hinderlich. Aber auf diese Leistung konnte er ganz schön stolz sein -und nicht nur er!! Man merkt doch die geschätzten 100.000 Ausflüge zum Bruchsee mit seinem Laufrad.

Am Nachmittag ging es dann an Flöhe hüten. Philipp hatte seine Freunde – Lasse, Arne, Julika und Florian – eingeladen, ein lustiges Trüppchen die sich erst mal über den Kuchen in Auto-Form – mit Smarties dekoriert hergemacht haben, bevor es ans Spielen ging. Opa Reimund hat sich wohlweislich schon einmal auf „sein“ Zimmer zurück gezogen, während die Rasselbande durch unseren kleinen Garten und Wohnzimmer getobt sind. Topfschlagen gehörte dabei noch zu den ruhigen Spielen. Krönender Abschluss war dann die Schatzsuche. Michael hat mit Kreide Pfeile aufgemalt, die zu einem geheimen Schatz führen. Ich bin dann mit den Kids immer den Pfeilen folgend auf Schatzsuche gegangen. Unterwegs hat Michael dann hin und wieder ein paar Kleinigkeiten in Form von Gumibärchen oder Lutscher versteckt um die Schatzsucher bei Laune zu halten. So ging es dann einmal um den Block – die Kinder waren hochmotiviert und hatten richtig Spaß. Am Ende wartete dann, schön im hohen Gras versteck eine richtige kleine Schatzkiste voll mit Schoko-Goldtaler die dann ganz gerecht aufgeteilt wurden.
Am Abend hatten wir einen müden aber glücklichen Sohn – Herz was willst Du mehr.

Erwischt …

Da hat es mich dann doch noch erwischt. Nachdem ich gestern Abend schon mit Schüttelfrost und Kopfschmerzen ins Bett gegangen bin, hat mich der Onkel Doc heute gleich mal bis Ostern krank geschrieben und mir Antibiotika aufgeschrieben.
Chrissi ist dann am Nachmittag mit Philipp zum „Kleinkind Meeting“ und ich konnte mich in Ruhe im Bett ausruhen. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, Chrissi sollte es am nächsten Tag ebenfalls erwischen und so haben wir und dann die kommenden Tage stundenweise abgewechselt, während der Eine im Bett lag um sich auszuruhen, war der Andere für die Kinderbetreuung zuständig – nach zwei bis drei Stunden wurde dann gewechselt. Auch mal eine nette Erfahrung auf die wir gerne verzichten würden 🙂

Wann kommt der Sommer??!

Zwischen dem Skiurlaub und diesem Foto liegen gerade mal 2 Tage. Philipp hat sich sommerlich angezogen und versucht so, den Sommer anzulocken. Ein bisschen scheint es auch zu funktionieren. Draußen ist der schönste Sonnenschein und das Thermometer zeigt satte 19 Grad. Wenn man bedenk,t daß wir uns eine Woche vorher in Österreich den Hintern bei Minustemperaturen abgefroren haben, eine echte Wohltat für meine alten Knochen.

Philipp der Heizer

Heute war das Letzte. Das letzte mal Skifahren, das letzte mal Skikurs von Philipp. Aber auch das erste „große“ Skirennen für unseren Sohn. Pünktlich um 10:oo Uhr ging es los. Jedes Kind bekam ein Leibchen mit einer Nummer, selbst ein Kommentator für das Rennen gab es – der Chef höchstpersönlich. Jetzt konnten die Kinder zeigen was sie in den letzten Tagen alles gelernt hatten.
Mit einem affenzahn raste Philipp die Piste runter, durchfuhr souverän das Kuh-Tor und kam mit einer fast perfekten Pizza an der Ziellinie zum Stehen. Super gemacht!!!
Am Nachmittag gab es dann die offizielle Siegesfeier mit Medallie und Urkunde. Da war einer mega-stolz. Die Mama war auch ganz hin und weg von ihrem Ski-Hasen. Anschließend hieß es dann Skier abgeben, was Philipp sichtlich schwer viel – (zumal Chrissi ihre Leih-Ski gekauft hat). Daran merkten wir endlich, daß es ihm wirklich gefallen hat. Er ging zwar immer brav zum Skikurs aber weder mit einer freudigen noch mit einer widerwilligen Einstellung. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob es ihm Spaß macht.

Aber auch der schönste Urlaub geht leider irgendwann einmal zu Ende. Am Abend sind wir dann noch mit versammelter Mannschaft zum Abschlussessen in die Lürzer Alm und für Papa gab es die weltbesten Spareribs – mmmh lecker. Philipp war so müde, daß er schon VOR dem Abendessen eingeschlafen ist und dann von mir nach Hause getragen wurde.

Kleiner Skifahrer

Nachdem der erste Skikurs Tag für Philipp so erfolgreich verlaufen war, haben wir den Skikurs auf den Rest der Woche verlängert.
Hier zeigte sich nun der Vorteil wenn man mit anderen Familien in einem Ferienhaus direkt an der Piste wohnt – während Chrissi die Skifahrer-Frühschicht übernommen hat, hat Anne, solange bis ich Philipp zur Skischule gebracht habe, auf Luisa aufgepasst.
Anschließend ein schöner Spaziergang durch die winterliche Landschaft. Am Mittag hat Chrissi dann Philipp von der Skischule abgeholt, ist mit ihm im Schneepflug die Piste bis zur Ferienwohnung „runter gebrettert“. Anschließend gab es Mittag (obwohl Philipp nicht von den Skiern runter wollte) und ich habe die Skifahrerschicht übernommen während Chrissi Philipp am Nachmittag zur Skischule gebracht hat. Am Nachmittag habe ich dann Philipp von der Skischule abgeholt und haben den Tag dann am Schirm vor unserer Wohnung ausklingen lassen.

Kurz gesagt – ein perfekter Familien-Ski-Tag

Erster Skikurs Tag

Heute hat dann endlich alles gepasst. Philipp war soweit wieder gesund und nach Tagen Wind und Schneefall, präsentierte sich der Himmel heute in einem strahlenden Blau. Ideale Bedingungen um seinen ersten Skikurs zu absolvieren.
Gleich nach dem Frühstück bin ich mit Philipp Richtung Sammelplatz aufgebrochen. Da er gleich oberhalb unserer Ferienwohnung lag, konnten wir den Weg bequem zu Fuß zurücklegen.
Philipp wurde gleich herzlich von Marike und Cora, den beiden Skilehrerinnen, in Empfang genommen, Skier an und schon ging es los.
An einem recht flachen Hügel war Pizza angesagt – sprich Schneepflug. Eine nicht gerade alltägliche Fußstellung weshalb Philipp mehr auf Spagetti (Skier parallel) stand.
Aber Philipp ließ sich nicht entmutigen und so ging es stetig mit dem Zauberteppich (Förderband) wieder nach oben um gleich wieder Richtung „Tal“ zu rutschen.
Kein meckern, kein mosern, kein „Ich habe keine Lust mehr“. Im Gegenteil, Philipp gefiel es so gut, dass er gleich zur Mittagspause blieb. Auf alle Fälle waren wir sehr stolz auf unseren Sohn.