Schnuppertag bei den Wühlmäusen

Heute morgen war es soweit. Wir durften zu den Wühlmäusen, denn heute war Schnuppertag. Die Wühlmäuse, das ist ein Vor-Kindergarten, wo ca. acht Kinder zwischen zwei und drei Jahren 2 x in der Woche die Wälder um Erbach unsicher machen.
Also wurde heute morgen Philipps neuer Rucksack mit Essen, Trinken und Windeln gepackt und los ging es zum Treffpunkt um 9 Uhr am „Haus Emmaus“ in Erbach.
Nach dem Begrüßungslied zog die Meute los – ab in den Wald – ausgerüstet mit wasserdichten Schuhen, teilweise Regenklamotten und natürlich dem Rucksack. Am Rastplatz angekommen, wurde sich erst einmal für kommenden anstrengenden Stunden gestärkt. Alle Kinder setzten sich in einem Kreis zusammen, packten das Essen aus ihren Rucksäcken und dann begann das große Mampfen.
Danach waren sie nicht mehr zu halten. Der Wald wurde ohne große Gegenwehr in Besitz genommen und alles genaustens Untersucht. Natürlich gab es auch die üblichen Rangeleien um die knappen Resourcen Schippe und Eimer, aber so ist das Leben und wir sind uns sicher, das Philipp sich dort im kommenden Jahr pudelwohl fühlen wird.

3 Statuen

Auch wenn es so aussieht, Philipp und Richi haben nichts im Gras verloren und suchen es jetzt. Sie haben lediglich einen kleinen Wettbewerb gestartet wer die Statue am besten nachmachen kann. Das Duell brachte jedoch keinen eindeutigen Sieger hervor 🙂
Nach einem geruhsamen Nachmittag, sind wir später noch mit Moni und Richi in den Schlosspark nach Weinheim gefahren. Leider hat uns die Sonne etwas im Stich gelassen und es zogen dunkle Regenwolken auf.
Die Besichtigung des „Hermanns Hof“ mussten wir daher abbrechen und konnten uns gerade noch vor einem mächtigen Regenschauer ins Brauhaus zum Abendessen retten.

Leas Geburtstag

Heute war wieder Familientreffen in Erbach, denn Lea hat Geburtstag gefeiert. 10 Jahre ist sie schon geworden – unsere Große und geht nach den Sommerferien schon in die 5te Klasse. Da kriegt man schon solche Geschenke wie z. B. ein Handy, wo wir natürlich gleich mal die Telefonnummern einpflegen mußten. Doch auch mit dem Philipp spielt sie gerne. Samira und Niko üben sich derweil als Torwart, und der Opa schießt die Elfmeter :-).
Das Publikum saß auf der Terrasse und schaut dem Treiben zu.

In den Weinbergen

Da waren wir schon lange nicht mehr. Heute, da es nicht zu heiß oder zu naß war und wir auch Zeit hatten, haben wir – die komplette Familie Preßler nach Feierabend wieder einen Spaziergang unternommen. In die schönen Weinberge mit schöner Aussicht auf den Donnersberg, mit ganz vielen Schnecken und Steinen und Dinge zum Erkunden für den Philipp. Sollte man viel öfter machen.

Computerfreak

Ja ja ganz der Papa. Wenn der Philipp morgens aufsteht, dann WÜRDE er gerne SOFORT an den Computer, und auf die Homepage von „Die Sendung mit der Maus“ gucken. Ab und zu darf er es auch und er ist höchst begeistert.
Manchmal sagt er: „Papa Preßler“ zu Michael. Wir wissen heute noch nicht, von wem er das hat…
Und wenn man ihn fragt, ob er einen Stinker gemacht hat, dann sagt er meistens: „Nein“, setzt einen vielsagenden Dackel blick auf und fügt noch ein todernstes „GANZ SICHER“ hinter her. Das mag sich jetzt langweilig anhören – aber wenn man den Gesichtsausdruck sieht – dann ist das schon zum Grinsen.

EM Finale

Nach einem Wochenend-Urlaub bei der Oma und dem Opa (der ohne Klagen beiderseits ablief) konnten wir den Philipp heute wieder in die Arme schließen. Rechtzeitig zum EM-Final Deutschland vs. Spanien sind wir aus Berlin angekommen.
Als Special-Guests waren auch Philipps heißgeliebte Katja, sie steht nach wie vor ganz oben auf Philipp’s Beliebtheitsskala, dichtgefolgt von Richie auf Platz 2 und die Moni, hauchdünn auf dem dritten Platz , zum Philipp-knuddeln und Fußball-gucken bei uns.
Leider ein Trauerspiel – Philipp ging in der Halbzeit ins Bett und hat auch nix versäumt – denn leider sind die Deutschen „nur“ EM-Zweiter geworden. Aber das Leben geht halt trotzdem weiter.

Wasserratte

Heute waren wir bei Kim eingeladen, denn die hatte Geburtstag. Das Wetter war uns doch noch gnädig gestimmt, und wir konnten nach dem Regen raus (und das war gut so, denn die Kiddis waren heute alle ein wenig chaotisch drauf) – und weil es so schön schwül war, konnte man sogar planschen. Für das, daß Philipp letzte Woche gar nicht ins Wasser wollte, war er heute sehr mutig und hat fast seinen Freischwimmer gemacht.
Der Morgen heute war nicht so erfolgreich, denn wir waren beim Frisör und sind hinten kurz, vorne noch lang (HikuVola) wieder nach Hause gegangen – es war nichts zu machen….selbst mit Gummibärchen nicht. Da war sowohl Kind, als auch Mutter und 2 Frisörinnen echt fertig mit den Nerven.

Drachenreiten

Wir haben heute einen Sonntagsausflug auf den Berner Hausberg – den Gurten – gemacht. Dort war es toll. Geniale Spielplätze für Kinder und den Eltern. Wir wären dort gerne noch länger geblieben aber nach dem Mittagessen fing es an zu regnen und wir mußten leider doch mit der Bahn wieder runtergefahren – man kann ja nicht immer Glück haben.

Deutschlandfan

Nachdem wir gestern unter den ganzen Holländern „aus Sicherheitsgründen“ mit Schweizer Trikos unterwegs waren konnten wir heute wieder Flagge bzw. Bierkrüge zeigen.
Das Wetter war prächtig und so haben wir uns zeitig auf den Weg für einen Rundgang durch Bern gemacht.
Eine wirklich schöne Stadt mit sehr viel Flair. Nach einem kleinen Mittagessen sind wir entlang der Aare wieder zurück zu Marion und Thomas. Dort hat Thomas den Grill angeheizt und uns mit richtg leckeren Köstlichkeiten verwöhnt.

Viel zu laut!!!

Heute sind sind wir für einen Wochenendbesuch nach Bern gefahren. Michaels Kollegin Marion hatte uns eingeladen um etwas EM-Luft zu schnuppern.
Pünktlich zum Spiel Holland gegen Frankreich sind wir in Bern aufgeschlagen und Marion hat uns gleich in Schweizer Trikots gesteckt und ab gings auf die Fan-Meile.
Leute so was habt ihr noch nicht gesehen. 150 000 Holländer, alle in Orange und Einer verrückter verkleidet wie der Andere.
Philipp war von dem ganzen Getümmel am Anfang nicht wirklich begeistert. Besonders die lauten Hupen fand er nicht wirklich toll. Wir sind dann in eine Seitenstrasse, wo etwas weniger los war. Dort hat Philipp dann wieder richtig aufgedreht und mit einer leeren Bierdose mit 5 Holländern begeistert Fußball gespielt – und das fast eine Stunde 🙂